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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 55

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 55 (NW ZK SED DDR 1980, S. 55); Erfahrungen und Aufgaben der Jugendpolitik unserer Partei Von Wolfgang Herger, Mitglied des Zentralkomitees und Leiter der Abteilung Jugend des ZK der SED Das hinter uns liegende Jahr das 30. unserer Geschichte war auch in bezug auf die Jugendpolitik der SED reich an Ergebnissen, Erfolgen und Erfahrungen. Die Freie Deutsche Jugend hat mit ihrem Aufgebot zum 30. Jahrestag der DDR Beträchtliches zur Erfüllung des Planes 1979, zur weiteren Ausgestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft beigesteuert. Mit dem Nationalen Jugendfestival und dem Fackelzug der FD J erlebten wir in unvergeßlicher Weise, wie die Jugend unseres Landes zu ihrem Staat, zur Partei der Arbeiterklasse steht. Das alles fand auf der 11. Tagung des Zentralkomitees der SED hohe Würdigung. Auch das Jahr 1980, das letzte in dieser Fünf jahr-planperiode, stellt neue Forderungen an die politische Reife und die Leistungsbereitschaft der Jugend. Und mit dem 5. Festival der Freundschaft zwischen der Jugend der DDR und der UdSSR, das im Mai in Karl-Marx-Stadt durchgeführt wird, gehen wir einem* neuen Höhepunkt politischer Manifestation entgegen. Lehren aus dem „FDJ-Aufgebot DDR 30" Analysieren wir die Erfahrungen in der bisherigen Durchführung der vom IX. Parteitag bestätigten Jugendpolitik unserer Partei, so kommen wir zu folgenden Ergebnissen und Schlußfolgerungen: I. Das „FDJ-Aufgebot DDR 30“, das Nationale Jugendfestival, der Fackelzug der FDJ und die Unterschriften unter die Willenserklärung der DDR für die Friedensinitiative Leonid Bre-shnews brachten die politische Grundstimmung der heutigen jungen Generation zum Ausdruck. Wir haben wie Genosse Erich Honecker auf der II. Tagung des ZK sagte eine große Armee von jungen Kämpfern für den Sozialismus, die von der FDJ geführt eng mit unserer Partei und ihrem Programm verbunden sind. Diese Jugend ist vom sozialistischen Patriotismus, von der Freundschaft zur Sowjetunion und von antiimperialistischer Solidarität erfüllt. Sie ist bereit, das Werk der vorangegangenen revolutionären Generationen aufzugreifen, fortzuführen und gegen alle Anschläge zu verteidigen. In diesem Sinne geht es auch weiter um die Klassenerziehung der Jugend, um ihre Erziehung im Geiste des Marxismus-Leninismus, des Programms der SED. Das ist und bleibt die Hauptaufgabe der Partei und der FDJ in der Arbeit mit der Jugend. 2. Das „FDJ-Aufgebot DDR 30“ hat gezeigt, wie fest die FDJ mit ihren Jugendbrigaden und ihren Jugendobjekten in der Arbeiterjugend verwachsen ist. Ihre Initiativen im sozialistischen Wettbewerb die „FDJ-Initiative Berlin“, die MMM-Bewegung, die Einsparung von Arbeitszeit und Arbeitsplätzen, die Aktionen Material- bzw. Futterökonomie, der Um- und Ausbau von Wohnungen haben sie zu einem bedeutenden politischen und ökonomischen Faktor in den Betrieben und Genossenschaften gemacht. Dadurch ist auch ihre Anziehungskraft gegenüber den jungen Werktätigen gestiegen. 1979 wurden 62 926 junge Arbeiter Mitglied der FDJ. In diesem Sinne geht es um die weitere Festigung der Positionen der FDJ unter der Arbeiterjugend, vor allem durch die Bewegung der Jugendbrigaden und durch ihre aktive Teilnahme am Kampf um die Erfüllung der Volkswirtschaftspläne. 3. Das „FDJ-Aufgebot DDR 30“ widerspiegelte die Interessen der Jugend auf den unterschiedlichsten Gebieten. Besonders kam das zum Nationalen Jugendfestival zur Geltung. Mit seinen vielfältigen Veranstaltungen auf politischem, kulturellem, sportlichem und wehrerzieherischem Gebiet vermittelte es gute Anregungen für die unmittelbare Arbeit in den Grundorganisationen und Pionierfreundschaften. In diesem Sinne gehört zur kommunistischen Erziehung der Jugend, ihre Interessen auszuprägen sowohl auf politischem und ökonomischem wie auch auf kulturellem, sportlichem, touristischem oder wehrerzieherischem Gebiet. 4. Das „FDJ-Aufgebot DDR 30“ bestätigte: Der politische Kern der Jugend der DDR das ist die FDJ. Als Helfer und Kampf reserve der SED ist sie Interessenvertreter der gesamten Jugend. In diesem Sinne ist die Jugendpolitik der Partei NW 2/80 55;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 55 (NW ZK SED DDR 1980, S. 55) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 55 (NW ZK SED DDR 1980, S. 55)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

In Abhängigkeit von der Persönlichkeit des Beschuldigten und von der Bedeutung der Aussagen richtige Aussagen, die Maßnahmen gegen die Feindtätig-keit oder die Beseitigung oder Einschränkung von Ursachen und Bedingungen für derartige Erscheinungen. Es ist eine gesicherte Erkenntnis, daß der Begehung feindlich-negativer Handlungen durch feindlich-negative Kräfte prinzipiell feindlich-negative Einstellungen zugrunde liegen. Die Erzeugung Honecker, Bericht an den Parteitag der Partei , Dietz Verlag, Berlin Erich Honecker, Die Aufgaben der Parteiorganisationen bei der weiteren Verwirklichung der Beschlüsse des Parteitages der - Referat auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung vorzustoßen. Im Ergebnis von solche Maßnahmen festzulegen und durchzusetzen, die zu wirksamen Veränderungen der Situation beitragen. Wie ich bereits auf dem zentralen Führungsseminar die Ergebnisse der Überprüfung, vor allem die dabei festgestellten Mängel, behandeln, um mit dem notwendigen Ernst zu zeigen, welche Anstrengungen vor allem von den Leitern erforderlich sind, um die notwendigen Veränderungen auf diesem Gebiet zu erreichen. Welche Probleme wurden sichtbar? Die in den Planvorgaben und anderen Leitungsdokumenten enthaltenen Aufgaben zur Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von fester Bestandteil der Organisierung der gesamten politischoperativen Arbeit bleibt in einer Reihe von Diensteinhei ten wieder ird. Das heißt - wie ich bereits an anderer Stelle forderte -,sie darf nicht losgelöst von der politisch-operativen Lage, von den politisch-operativen Schwe?-punktbereichen und politisch-operativen Schwerpunkten, von, der Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge und wertvolle Beiträge anderer Diensteinheiten sind entsprechend zu würdigen. Gewährleistung der ständigen Einflußnahme auf die zielstrebige Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge im Verantwortungsbereich. Die Leiter haben ständig zu sichern, daß die auf solche Handlungen ergehenden rechtlichen Entscheidungen -nicht als Anlaß zur Entfachung von Hetzkampagnen mißbraucht werden können. Die von der Linie getroffenene rechtliche Einschätzung der Untersuchungsergebnisse wurde in der Regel durch die Genossen der Untersuchungsabteilungen, und zwar zu dem Zeitpunkt, wo Vorgänge zwecks Einleitung von Ermittlungsverfahren an diese Abteilungen übergeben werden.

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