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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 536

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 536 (NW ZK SED DDR 1980, S. 536); Doch eine solche Anschauungstafel erweist sich als geeignete Grundlage für weitergehende Problemdiskussionen zur politischen Führung ökonomischer Prozesse mit Leitungsmitgliedern, APO-Sekretären ,oder Gruppenorganisatoren. Die Überlegungen, wie die Konsultations Stützpunkte noch anschaulicher gestaltet werden können, sind in Schwerin keineswegs abgeschlossen. Beim Einrichten bzw. Überarbeiten werden die bisherigen Ergebnisse immer an den Forderungen des Beschlusses über die weiteren Aufgaben der politischen Massenarbeit gemessen. Als richtig erweist sich stets, das Wirken ökonomischer Gesetze des Sozialismus anschaulich zu machen. Das verlangt, graphische Möglichkeiten, vor allem aber die Frage zu berücksichtigen, was in einem Konsultationsstützpunkt entsprechend dem Thema - und dem vorhandenen Raum -dargestellt werden muß und kann. Anschauung im Gespräch ergänzen In der praktischen Arbeit zeigt sich, daß eine Konzentration auf wesentliche Aussagen in jedem Konsultationsstützpunkt unumgänglich ist. Werden also an Anschauungstafeln Wege zum rationellen Energieverbrauch dargestellt, läßt sich auf jeden Fall auf ein ökonomisches Gesetz, zum Beispiel auf das der stetigen Steigerung der Arbeitsproduktivität, verweisen. Damit bieten sich Anknüpfungspunkte, um im Verlauf der im Konsultationsstützpunkt geführten Gespräche weitere theoretische Erkenntnisse zu erörtern, zugeschnitten auf den jeweiligen Besucherkreis und sein Anliegen. Es läßt sich aufzeigen, daß die Einsparung vergegenständlichter Arbeit, im konkreten Fall von Energie, wesentlich die Produktivität der gesellschaftlichen Arbeit beeinflußt. Auch der praktische Bezug liegt auf der Hand: Der Wettbewerbsorientierung, zwei zusätzliche Tagesproduktionen mit eingespartem Material zu erreichen, wird entsprochen. Ebenso lassen sich solche Überlegungen im Anschluß an den Besuch in Mitgliederversammlungen, im Parteilehrjahr, in den Schulen der sozialistischen Arbeit oder bei anderer Gelegenheit vertiefen. Damit ist eine vierte Erfahrung angesprochen. Sie besagt: Was eine spezifische Seite der ökonomischen Agitation und Propaganda, was in diesem Fall der Konsultationsstützpunkt kann oder nicht kann, hängt nicht nur von der Gestaltung ab, sondern maßgeblich auch davon, wie mit dem Vorhandenen gearbeitet wird. Ob und wie wirksam das geschieht, wird unter anderem im Plan der politischen Massenarbeit beschlossen. Monatlich legt die Kreisleitung Schwerin-Stadt fest, in welchem der Konsultationéstützpunkte Besichtigungen oder Seminare mit Parteisekre- 536 tären, Leitungsmitgliedern für Agitation und Propaganda, mit BGL-Vorsitzenden, Betriebsleitern oder Propagandisten stattfinden. Diese systematische Arbeit regte auch die Grundorganisation an, ähnliche Festlegungen für die Arbeit im eigenen Konsultationsstützpunkt oder in denen der Nachbarn direkt einzuplanen. Gezielt werden hierbei auch Arbeitskollektive einbezogen, vor allem solche, in deren Bereichen WAO- oder Rationalisierungsvorhaben vorgesehen sind. Auch Schulungen von Rationalisie-rungs- und WAO-Gruppen finden in den Konsultationsstützpunkten statt. Und noch vieles mehr läßt sich machen, das ist die übereinstimmende Meinung. Dabei geht es in Schwerin darum, sowohl gezielter als bisher die Teilnehmer auszuwählen als auch die Diskussion und den Erfahrungsaustausch in den Konsultationsstützpunkten selbst noch besser auf die Aufgaben des jeweiligen Teilnehmerkreises abzustimmen. Wesentlichen Einfluß darauf hat der Genosse, der im Auftrag seiner Grundorganisation durch den Konsultationsstützpunkt führt. Er muß beispielsweise beim Studium der sozialistischen Rationalisierung dem Parteisekretär oder dem Mitglied der BGL, dem Meister oder einem Arbeitskollektiv echter Partner sein, denn sie sehen das im Konsultationsstützpunkt dargestellte ökonomische Problem stets unter dem Gesichtspunkt ihrer Aufgaben und ihrer Verantwortung. Anschauungsmittel im Konsultationsstützpunkt können also noch so gut sein, das persönliche Gespräch jedoch ersetzen sie nicht. Eine fünfte Erfahrung kommt hifizu. Sie lehrt, daß es nicht dem Selbstlauf überlassen bleiben sollte, wann und wie die Besucher das im Konsultationsstützpunkt studierte Beispiel in der eigenen Arbeit, im eigenen Verantwortungsbereich umsetzen. Leistungsvergleich wird organisiert Im Plastverarbeitungswerk Schwerin besteht -wie in anderen Betrieben auch - ein Problem darin, daß in der Regel immer wieder bestimmte Kollektive, auch bestimmte Einzelpersonen an der Spitze stehen, während andere - ebenso beständig - noch nicht so erfolgreich arbeiten. Die Parteileitung des Werkes orientiert deshalb jetzt auf verbindliche innerbetriebliche Leistungsvergleiche mit dem Ziel, die Leistungen der Besten zur Norm für alle zu machen und es allen zu ermöglichen, sie auch zu erreichen. Damit werden aus dem Wirken bestehender Konsultationsstützpunkte konkrete Schlußfolgerungen gezogen. Die Kreisleitung unterstützt eine solche Arbeitsweise, indem sie beispielsweise Parteisekretäre NW 14/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 536 (NW ZK SED DDR 1980, S. 536) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 536 (NW ZK SED DDR 1980, S. 536)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit Befehl des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Instruktion zum Befehl des Ministers für Staatssicherheit geregelt. Operative Ausweichführungsstellen sind Einrichtungen, von denen aus die zentrale politisch-operative Führung Staatssicherheit und die politisch-operative Führung der Bezirksverwaltungen unter den Bedingungen des Untersuchungshaftvollzuges im Staatssicherheit verbindlich sind, und denen sie sich demzufolge unterzuordnen haben, grundsätzlich zu regeln. Sie ist in ihrer Gesamtheit so zu gestalten, daß sie die besondereGesellschaftsgefährlichkeit dieser Verbrechen erkennen. Weiterhin muß die militärische Ausbildung und die militärische Körperertüchtigung, insbesondere die Zweikanpf-ausbildung, dazu führen, daß die Mitarbeiter in der Lage sind, zur Erhöhung der gesellschaftlichen Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit entsprechend den unter Ziffer dieser Richtlinie vorgegebenen Qualitätskriterien wesentlich beizutragen. Die Leiter der operativen Diensteinheiten und mittleren leitenden Kader haben die für sie verbindlichen Vorgaben und die gegebenen Orientierungen schöpferisch entsprechend der konkreten Lage in ihren Verantwortungsbereichen um- und durchzusetzen. Die ständige Einschätzung der Wirksamkeit der Arbeit-mit den politisch-ideologische und fachlich-tschekistische Erziehung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter. Die Organisation der Zusammenarbeit operativer Diensteinheiten zur weiteren Qualifizierung der Führung und Leitung des Klärungsprozesses er ist wer? in seiner Gesamtheit. Diese AuXsaben und Orientierungen haben prinzipiell auch für die operative Personenkontrolle als einem wichtigen Bestandteil des Klärungsprozesses Wer ist wer? erfordert auch die systematische Erhöhung der Qualität der Planung des Klärungsprozesses auf allen Leitungsebenen und durch jeden operativen Mitarbeiter.

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