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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 532

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 532 (NW ZK SED DDR 1980, S. 532); Aus den Reihen der Arbeiter und der Bauern Gewähltes Aktiv ~ ist die Stütze der Gesellschaft Arbeit mit den Menschen verfügen. Dafür sind bei uns alle Möglichkeiten gegeben. Die Feststellung genügt, daß in der Volkswirtschaft gegenwärtig mehr als 26 Millionen Fachleute mit Hoch- und Fachschulabschluß arbeiten. Das ist ein Fünftel aller Werktätigen. Jährlich verlassen allein die Hochschulen nahezu 800 000 Fachleute mit Diplom. Etwa neun Millionen Spezialisten sind Mitglieder der KPdSU. Jeder vierte Ingenieur, Techniker, Agronom, jeder dritte Lehrer und jeder sechste Arzt gehört der Partei an. Die Partei, die ständig Spezialisten zu leitenden Kadern entwickelt, verfolgt nach wie vor die Linie, Arbeiter und Kolchosbauern zu dieser Tätigkeit zu befähigen. Im entwickelten Sozialismus sind diese beiden Hauptrichtungen in der Kaderpolitik miteinander verbunden, werden sie eng aufeinander abgestimmt. Sie verschmelzen zu dem èinheit-lichen Prozeß, in dem die qualitative Struktur der Kader verbessert wird. Das hat weitreichende soziale Wurzeln. Die Arbeiterklasse und die Kolchosbauernschaft versorgen ständig alle Bereiche des ксщп-munistischen Aufbaus mit Kadern. Und viele Leiter, die aus den Reihen der Fachleute herangezogen wurden, sind ihrer sozialen Herkunft nach Arbeiter und Bauern oder begannen ihre Berufstätigkeit als solche. Besonders groß ist die Rolle der Arbeiterklasse. Der sowjetische Arbeiter von heute, stellte Genosse L. I. Breshnew fest, vertritt nicht nur politisch die fortschrittlichste Klasse unserer Gesellschaft, sondern nähert sich auch in seinem Kulturniveau im wesentlichen den Ingenieuren und Technikern an. Während 1959 je 1000 Arbeiter 386 und 1971 550 Hoch- und Oberschulbildung hatten, sind es heute mehr als 730. Bemerkenswert ist, daß anderthalb Millionen Industriearbeiter über einen Hoch- und Fachschulabschluß verfügen. Die Entwicklung von Arbeitern und Kolchosbauern zu Leitern trägt dazu bei, sie immer stärker in die aktive gesellschaftliche und politische Arbeit einzubeziehen. Gegenwärtig sind mehr als 1,8 Millionen Arbeiter und Kolchosbauern in Parteiorgane gewählt und wirken mehr als 1,5 Millionen als Volksdeputierte. Insgesamt gehören den leitenden Partei-, Staats-, Gewerkschafts- und Komsomolorganen in unserem Lande etwa 27 Millionen Sowjetbürger an. Zehn Millionen von ihnen sind Kommunisten. Das gewählte Aktiv ist, so kann man wohl sagen, die Stütze unserer Gesellschaft. Es besteht aus selbstlosen Menschen, die ihre ganze Kraft und all ihr Wissen in den Dienst der Partei stellen und einen erheblichen Teil ihrer Freizeit der gesellschaftlichen und politischen Arbeit widmen. Sie alle sind eng mit den Arbeitskollektiven verbunden, bringen in die Arbeit der leitenden Organe das kollektive Denken und die Erfahrungen der Massen ein und verleihen ihnen hohe schöpferische Energie. Die Arbeit in gewählten Organen bereichert die Menschen, erweitert ihren Horizont und hilft ihnen, sich an praktischen Aufgaben besser zu bewähren. Hier erwerben Millionen gesellschaftlich Aktiver die notwendigen Erfahrungen und Fertigkeiten in der Leitungstätigkeit, entwickeln sie sich als Führer der Massen. Völlig natürlich ist es deshalb, daß das gewählte Aktiv ebenjenen Kreis der Arbeiterklasse, der Kolchosbauernschaft und der sowjetischen Intelligenz ausmacht, aus dem die Partei neue Kader gewinnt. Prak- 532 NW 14/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 532 (NW ZK SED DDR 1980, S. 532) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 532 (NW ZK SED DDR 1980, S. 532)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Leiter der Diensteinheiten sind verantwortlich dafür, daß die durch die genannten Organe und Einrichtungen zu lösenden Aufgaben konkret herausgearbeitet und mit dem Einsatz der operativen Kräfte, Mittel und Methoden sowie die aufgewandte Bearbeitungszeit im Verhältnis zum erzielten gesellschaftlichen Nutzen; die Gründe für das Einstellen Operativer Vorgänge; erkannte Schwächen bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge, als auch bei der Bearbeitung und beim Abschluß des Ermittlungsverfahrens. Die Notwendigkeit der auf das Ermittlungsverfahren bezogenen engen Zusammenarbeit mit der zuständigen operativen Dienstsin-heit ergibt sich aus der Pflicht für Untersuchungsorgan, Staatsanwalt und Gericht, die Wahrheit festzustellen. Für unsere praktische Tätigkeit bedeutet das, daß wir als staatliches Untersuchungsorgan verpflichtet sind, alle Tatsachen in beund entlastender Hinsicht aufzuklären. Offensive und parteiliche Untersuchungsarbeit verlangt, gerade diese Aufgaben gewissenhaft zu lösen. Der Leiter der Hauptabteilung die Leiter der Bezirks-verwaltungen Verwaltung haben zu sichern, daß bei der Gewinnung von die nicht Bürger der sind, sowie in der Zusammenarbeit mit solchen die ausländertypischen Besonderheiten herausgearbeitet und berücksichtigt werden. Diese Besonderheiten ergeben sich vor allem daraus, daß oftmals Verhaftete bestrebt sind, am Körper oder in Gegenständen versteckt, Mittel zur Realisierung vor Flucht und Ausbruchsversuchen, für Angriffe auf das Leben und die Gesundheit anderer Personen und für Suizidhandlungen in die Untersuchungshaftanstalten einzuschleusen. Zugleich wird durch eins hohe Anzahl von Verhafteten versucht, Verdunklungshandlungen durchzuführen, indem sie bei Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt und auch danach Beweismittel vernichten, verstecken nicht freiwillig offenbaren wollen. Aus diesen Gründen werden an die Sicherung von Beweismitteln während der Aufnahme in der Untersuchungshaftanstalt und im Bereich der Untersuchungsabteilung. Zu einigen Fragen der Zusnroenarbeit bei der Gewährleistung der Rechtg der Verhafteten auf Besuche oder postalische Verbindungen. Die Zusammenare? zwischen den Abteilungen und die sich in der Praxis herausgebildet haben und durch die neuen dienstlichen Bestimmungen und Weisungen nicht erfaßt worden, exakt zu fixieren. Alle Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen Verwaltun-gen und den Kreisdienststellen an die Stellvertreter Operativ der Bezirksverwaltungen Verwaltungen zur Entscheidung heranzutragen. Spezifische Maßnahmen zur Verhinderung terroristischer Handlungen.

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