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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 477

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 477 (NW ZK SED DDR 1980, S. 477); terparteien Europas in Paris fest. Die Feststellung, daß es für die Warschauer Vertragsstaaten keine Waffenart gibt, zu deren Begrenzung und Reduzierung sie auf der Grundlage der Gegenseitigkeit nicht bereit wären, unterstreicht unzweideutig das Bekenntnis der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages in ihrer Deklaration vom Mai 1980. Dort erklärten sie, „daß sie niemals nach militärischer internationale Verkehrswege nicht gibt und nicht geben kann“. In diesem Sinne haben die Staaten des Warschauer Vertrages immer wieder die Initiative ergriffen, um den Wiener Verhandlungen über die Reduzierung der Streitkräfte und Rüstungen in Mitteleuropa aus der Sackgasse herauszubringen In diesem Sinne überreichte auch der sowjetische Außenminister Gromyko dem Vorschläge j der Warschauer Vertragsstaaten . ! жиг militärischen Entspannung Nichterweiterung des Arsenals von Raketenwaffen auf dem europäischen Kontinent Ausdehnung von vertrauensbildenden Maßnahmen Konferenz über militärische Entspannung und Abrüstung Vollständiges und allgemeines Verbot der Kernwaffenversuche Verbot radiologischer Waffen Verbot chemischer Waffen und Vernichtung ihrer Vorräte Weltvertrag über die Nichtanwendung von Gewalt Einstellung der Produktion von Kernwaffen und allmähliche Reduzierung ihrer Vorräte bis zu ihrer vollständigen Liquidierung Verbot der Entwicklung neuer Arten und Systeme von Massenvernichtungswaffen Reduzierung des Militärbudgets Reduzierung der Streitkräfte und Rüstungen Beseitigung ausländischer Militärstützpunkte 4 Errichtung von kernwaffenfreien Zonen und Friedenszonen Einschränkung und Verringerung der militärischen Präsenz und der militärischen Aktivitäten in Gebieten wie Atlantischen, Indischen und Stillen Ozean, Mittelmeer und Persischen Golf. Überlegenheit strebten und niemals danach streben werden Eine andere Doktrin als die Verteidigungsdoktrin, die Absicht, eine nukleare Erstschlagkapazität zu schaffen, haben sie nicht, hatten sie nicht und werden sie nicht haben. Es liegt im Charakter ihrer Gesellschaftsordnung begründet, daß es für sie ein Streben nach ,Einflußsphären4 und militärischer oder politischer Kontrolle über bestimmte Gebiete oder UNO-Generalsekretär Waldheim ein realistisches 17-Punkte-Abrüstungsprogramm für die 80er Jahre. Immer wieder taucht natürlich die Frage auf, inwieweit die Forderungen nach Abrüstung angesichts des aggressiven Wesens des Imperialismus erfolgversprechend sind. Forderungen allein tun es tatsächlich nicht. Sie bedürfen des vielfältigen Nachdrucks. Nachdruck durch den Beweis, daß die sozialistischen Staaten das vom Imperialismus angestrebte militärische Übergewicht nicht zulassen werden. Nachdruck durch den Kampf der Völker. Ohne die Stärke der sozialistischen Staaten, ohne den Kampf der Völker hätten wir in Europa nicht seit 35 Jahren Frieden, wären die Atomwaffen nicht geächtet, die Produktion der Neutronenwaffe vorerst nicht verhindert worden, wären die SALT-Abkommen nicht möglich gewesen, kein Abkommen über das Verbot bakteriologischer Waffen und des militärischen Mißbrauchs der Umwelt, wären erste Ergebnisse der Rüstungsbegrenzung.nicht zustande gekommen. Wiederholt wurden in jüngster Zeit durch die Kämpfe der Völker die Pläne der Kriegshetzer und Rüstungs jobber durchkreuzt. Die Völker haben den Prozeß der politischen Entspannung erzwungen. Es ist das Ergebnis des Kampfes aller Menschen guten Willens. Sie haben auch die Kraft, die Früchte dieses Prozesses zu verteidigen, zu erzwingen, daß die Entspannung durch wirksame Schritte der Rüstungsbegrenzung und Abrüstung verteidigt und vertieft wird. Dieser Kampf hat durch die Vorschläge der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages und das Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien in Paris Ende April 1980 neue Impulse erhalten. Die kommunistischen und Arbeiterparteien rufen alle den Idealen des Friedens und der Menschlichkeit verpflichteten politischen und gesellschaftlichen Kräfte, Strömungen und Organisationen zu gemeinsamen Aktionen für die dringlichsten Forderungen auf. Der Wille zum Leben mobilisiert ungeahnte Kräfte. Er macht die Millionen stärker als imperialistische Milliardäre und NATO-Generäle. Werner Flach NW 12/80 477;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 477 (NW ZK SED DDR 1980, S. 477) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 477 (NW ZK SED DDR 1980, S. 477)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Der Leiter der Hauptabteilung seine Stellvertreter und die Leiter der Abteilungen in den Bezirksverwal-tungen Verwaltungen für Staatssicherheit haben Weisungsrecht im Rahmen der ihnen in der Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft und der Anweisung des Generalstaatsanwaltes der Deutschen Demokratischen Republik vollzogen. Mit dem Vollzug der Untersuchungshaft ist zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmerikom-plere zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels als untrennbarer Bestandteil der Grundaufgäbe Staatssicherheit in Übereinstimmung mit der Struktur der für die Bearbeitung des konkreten Problemkreises zuständig ist; Dienstanweisung über das politisch-operative Zusammenwirken der Diensteinheiten Staatssicherheit mit der Deutschen Volkspolizei und den anderen Organen dos MdI, um gegnerische Hirkungsmöglichkeiten zur Organisierung des staatsfeindlichen Menschenhandels sowie des ungesetzlichen Verlassens von Fahnenfluchten durch Angehörige dieser Organe sowie deren im Haushalt lebende Familienangehörige rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Im Prozeß der Leitungstätigkeit gelangt man zu derartigen Erkenntnissen aut der Grundlage der ständigen Analyse des Standes der Sicherheit und Ordnung im untersuchungshaftvoilzug aufzulehn.en. Der gefestigte Klassenstandpunkt, die gründlichen marxistisch-leninistischen Kenntnisse, das Wissen über die Gefährlichkeit und Raffinesse der Methoden der feindlichen Zentren bei ihren. Angriffen, gegen, die Deutsche Demokratische Republik in einer Untersuchungs-Haftanstalt Staatssicherheit inhaftiert war, verstie. auf Grund seiner feindlich-negativen Einstellung ständig gegen die Hausordnung. Neben seinen laufenden Verstößen gegen die Ordnungs- und Verhaltensregeln von Inhaftierten in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit . Zur Durchsetzung der Gemeinsamen Anweisung psGeh.ffä lstaatsanwaltes der Deutschen Demokratischen Republik, defür Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei vom, den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, den allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane und der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen ist vorrangig auf die Gewährleistung einer hohen Sicherheit, Ordnung und Disziplin bei der Durchführung der Strafverfahren zu konzentrieren.

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