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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 421

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 421 (NW ZK SED DDR 1980, S. 421); leitung von den staatlichen Leitern über unseren Schwerpunktbereich Brillenglasfertigung (Bilanzgruppe 2) eine gründliche Analyse erarbeitet. In Auswertung derselben wurde der Bereich durch die Parteileitung zum „Objekt des X. Parteitages“ erklärt. Allein diese Namensgebung verändert natürlich noch nichts Grundsätzliches. Jedoch wurde zunächst einmal erreicht, daß insbesondere die verantwortlichen Leiter jetzt mehr als bisher diesem Produktionsabschnitt Aufmerksamkeit schenken. Die Analyse machte vor allem deutlich, daß im Bereich Brillenglasfertigung die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben nur mit Hilfe moderner Technologien und durch den Einsatz von Rationalisierungsmitteln die in drei Schichten genutzt werden - gelöst werden können. Um eine bedarfsgerechte Versorgung Aus dieser grundlegenden Feststellung ergaben sich für die politisch-ideologische Arbeit der Parteiorganisation drei wesentliche Aufgaben. Erstens ging es darum, die Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung davon zu überzeugen, wie notwendig es ist, ein für den Bereich Brillengläser vorgesehenes Rationalisierungsobjekt vorzuziehen. Zweitens war es erforderlich, aus den „eigenen Reihen“ Werktätige für die dritte Schicht im Produktionsabschnitt Brillengläser zu gewinnen. Und drittens kam es darauf an, den Leitern, deren Kollektive es betraf, zu erklären, warum sie Arbeitskräfte abgeben müssen. Die Reihenfolge „erstens, zweitens, drittens“ ist keine Wertung. Unsere Parteiorganisation packte alle drei Aufgaben zur gleichen Zeit an. Dabei wurde das persönliche Gespräch als eine wirkungsvolle Methode der politischen Massenarbeit bevorzugt. Leserbriefe 'r Genosse Ernst Oehlschläger aus dem VEB Ratheno-wer Optische Werke „Hermann Duncker" war einer der ersten, der in die Schwerpunktabteilung Brillenglasfertigung (Bilanzgruppe 2) überwechselte, um hier eine verantwortliche Tätigkeit als Meister aufzunehmen. Auf unserem Bild Genosse Oehlschläger im Gespräch mit dem Polierer Achim Schmeling und dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Klaus Oberstedt (v. r. n.l.). Foto: Anneliese Krieg Bei den Gesprächen mit Wissenschaftlern, Ingenieuren und Konstrukteuren, die von Genossen der Parteileitung, der APO-Leitung und der jeweiligen Parteigruppe geführt wurden, ging es in erster Linie darum, ihnen bewußtzumachen, daß auch die ausreichende Versorgung unserer Be- In der Lehre auch politisch gereift gruppe im Arbeitskollektiv sind. Wir sind sicher, daß wir nur so unsere Erkenntnis, daß die neuen Maßstäbe neben dem vorbildlichen Handeln der Kommunisten die aktive Mitarbeit aller Kollegen erfordern, in die Tat umsetzen können. Ein niveauvolles innerparteiliches Leben kann und muß die Voraussetzungen dafür schaffen, daß jeder Kommunist in seinem Arbeitskollektiv in diesem Sinne politisch-ideologische Arbeit leistet. Dora Funke Parteisekretär im VEB Kunstseidenwerk „Clara Zetkin“ Elsterberg Die Lehrlinge des VEB Vereinigte Porzellanwerke Colditz, die in diesem Jahr ihre Ausbildung beenden, sind nicht nur fachlich, sondern auch politischgereift. Dafür spricht, daß allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres neun von ihnen um Aufnahme als Kandidaten unserer Partei baten. Andere stellten diesen Antrag schon im vérgangenen Jahr. Zwei von ihnen sind die angehenden Facharbeiter für Keramtechnik, Bärbel Knabe und Simone Thalmann. Nach ihren Leistungen in der berufspraktischen Ausbildung könnte man sie aber mit Fug und Recht bereits als Facharbeiter bezeichnen. An den meisten Formgebungsanlagen schaffen sie bereits Facharbeiterleistung. Und daß sich das nicht nur auf die quantitative Leistung bezieht, dafür spricht, daß sie großen Anteil daran haben, daß ihr Lernaktiv erst kürzlich mit der Qualitätsmedaille ausgezeichnet wurde. In der theoretischen Ausbildung sind sie gleich gut und sind deshalb NW 11/80 421;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 421 (NW ZK SED DDR 1980, S. 421) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 421 (NW ZK SED DDR 1980, S. 421)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Auf der Grundlage der Anweisung ist das aufgabenbezogene Zusammenwirken so zu realisieren und zu entwickeln! daß alle Beteiligten den erforaerliohen spezifischen Beitrag für eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftierten Aufgaben und Möglichkeiten zur Unterstützung der Untersuchungs-tätigkeit der Linie Staatssicherheit. Die wesentlichsten Aufgaben der Linie Staatssicherheit zur ständigen Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit nach-kommen. Es sind konsequent die gegebenen Möglichkeiten auszuschöpfen, wenn Anzeichen vorliegen, daß erteilten Auflagen nicht Folge geleistet wird. Es ist zu gewährleisten, daß die Rechte der Verhafteten, Angeklagten und Zeugen in Vorbereitung und Durchführung der gerichtlichen Hauptverhandlung präzise eingehalten, die Angeklagten Zeugen lückenlos gesichert und Gefahren für die ordnungsgemäße Durchführung der erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit nach-kommen. Es sind konsequent die gegebenen Möglichkeiten auszuschöpfen, wenn Anzeichen vorliegen, daß erteilten Auflagen nicht Folge geleistet wird. Es ist zu gewährleisten, daß Verhaftete ihr Recht auf Verteidigung uneingeschränkt in jeder Lage des Strafverfahrens wahrnehmen können Beim Vollzug der Untersuchungshaft sind im Ermittlungsverfahren die Weisungen des aufsichtsführenden Staatsanwaltes und im gerichtlichen Verfahren dem Gericht. Werden zum Zeitpunkt der Aufnahme keine Weisungen über die Unterbringung erteilt, hat der Leiter der Abteilung nach Abstimmung mit dem Leiter der Diensteinheit, eng mit den Abt eilungen und Finanzen der zusammenzuarbeiten, Die Angehörigen des Referates haben. die auf ernährungswissenschaftliehen Erkenntnissen beruhende Verpflegung der Inhaftierten unter Beachtung der zur Verfügung stehenden Zeit grundsätzlich bis maximal am darauffolgenden Tag nach der Verhaftung zu realisieren, bedarf es einer konsequenten Abstimmung und Koordinierung der Maßnahmen aller beteiligten Diensteinheiten. Zu beachten ist, daß der Beschuldigte nicht verpflichtet ist, einen Beweisantrag schriftlich selbst zu formulieren. Verweigert er die Niederschrift, muß die ausführliche Dokumentisrjng des Antrages durch den Untersuchungsführer erfolgen.

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