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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 420

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 420 (NW ZK SED DDR 1980, S. 420); Durch die sozialistische Rationalisierung das Arbeitsvermögen effektiver genutzt „Durch Konzentration und Spezialisierung der optischen Industrie im Raum Rathenow ist die Produktion von Brillenfassungen, Rezept-, Serien- und Zweistärkengläsern zu erhöhen.“ In Verwirklichung dieses Beschlusses unserer Partei wurde am 1. Januar 1980 der VEB Rathe-nower Optische Werke „Hermann Duncker“ als Betrieb der optischen Industrie der DDR gebildet. Das neue Werk entstand aus den beiden Betrieben Augenoptik „Hermann Duncker“ Rathenow und Rathenower Optische Werke. Damit wurde ein wichtiger Schritt vollzogen, um die bereits vorhandenen produktiven Fonds sowie das gesellschaftliche Arbeitsvermögen noch effektiver zu nutzen mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung mit Sehhilfen weiter zu verbessern. Die 5000 Werktätigen des neuen Betriebes, darunter etwa 60 Prozent Frauen, ringen im sozialistischen Wettbewerb darum, Brillen-fassungen, Brillengläser und wissenschaftliche Geräte für Augenoptiker und -ärzte entsprechend dem Bedarf zur Verfügung zu stellen. Parteiarbeit auf Schwerpunkt gerichtet Die Parteiorganisation unseres Betriebes hat sich in ihrem Kampfprogramm unter anderem die Aufgabe gestellt, durch eine gezielte politische Massenarbeit bei den Werktätigen die Bereitschaft zu wecken, mit neuen Wettbewerbsinitiativen einen weiteren Leistungsanstieg zu erreichen. Dabei gehen wir davon aus, daß durch die Konzentration und Spezialisierung der Produk 1 tion optischer Erzeugnisse die wesentlichste Grundlage auch dafür geschaffen wurde, den bis Ende 1979 angewachsenen Rückstand an Brillengläsern in diesem Jahr zu eliminieren. Ursache dafür war, daß der Bedarf an Sehhilfen schneller wuchs als vorausschauend angenommen wurde. Dieser Rückstand ist heute mit ein Bestandteil des Planes 1980. Durch planmäßige Rationalisierung und durch Erhöhung des Schichtkoeffizienten werden in diesem Jahr die Voraussetzungen geschaffen, den Plan 1980 in allen seinen Teilen, einschließlich der aus dem vergangenen Jahr fehlenden Brillengläser, zu erfüllen. Die Werktätigen haben sich in Vorbereitung auf den X. Parteitag der SED im sozialistischen Wettbewerb das Ziel gestellt, den Volkswirtschaftsplan 1980 in Höhe von zwei vollen Arbeitstagen aus eingespartem Material anteilmäßig überzuerfüllen. Bis Ende des ersten Quartals wurde der Plan im Bereich Brillenglasfertigung bereits mit 10 000 Stück Gläsern übererfüllt. Insgesamt erreichten die Werktätigen unseres Betriebes bis zum 31. März 1980 eine Planerfüllung von 25,6 Prozent zum Jahr. Um jedoch die Forderung der 11. und 12. Tagung des ZK, die Leistungen für die Versorgung der Bevölkerung ständig zu erhöhen, noch zügiger zu verwirklichen, tritt unsere Parteiorganisation konsequent dafür ein, daß das gesellschaftliche Arbeitsvermögen der Werktätigen unseres Betriebes noch effektiver eingesetzt wird. So wurde unter anderem auf Anraten der Partei- 1 Die Produktion unseres Viskoseschwammtuches Spezial, das das Gütezeichen ,,Q“ trägt, wird sich 1980 auf 114,9 Prozent erhöhen. Bei einer weiteren Steigerung des Anteils unserer Produkte in der 1. Wahl werden die Genossen besonderen Wert auf die Materialökonomie legen. Wir haben in den letzten zehn Jahren mit unserem Kollektiv bewiesen, daß es möglich ist, die Produktion und die Qualität zu steigern, dabei den Materialeinsatz wesentlich zu senken. Gleichzeitig verbesserten sich die Gebrauchswerteigenschaften unseres Erzeugnisses. Das zeigte, daß Optimierun- gen im Produktionsprozeß auch dort möglich sind, wo man seit vielen Jahren produziert. Wenige Zahlen sollen das verdeutlichen: Wenn wir die Materialverbrauchsnormen zu Beginn der Viskoseschwammtuchproduktion als 100 Prozent setzen, so setzen wir heute bei den Rohstoffen Zellstoff, Natronlauge, Schwefelkohlenstoff und Schwefelsäure bei höheren Qualitätsanforderungen und verbesserten Gebrauchswerteigenschaften nur noch ein Drittel ein. Durch unser Kollektiv wird gegenwärtig ein neues Schwammprodukt vorbereitet, das vorfristig zu Ehren des X. Parteitages als neues Konsumgut auf den Markt kommen wird. Damit erfüllen wir die Forderung nach neuen Konsumgütern mit hohen Gebrauchswerteigenschaften. In allen Gesprächen, in allen Parteigruppenversammlungen wird jedem Genossen immer wieder bewußt, daß die Aufgaben und Anforderungen höher werden. Wir stellen uns diesen Anforderungen. Dabei gehen wir davon aus, daß die Vorbild Wirkung und das persönliche Beispiel jedes Kommunisten die entscheidenden Faktoren bei der Erhöhung der Autorität der Partei- 420 NW 11/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 420 (NW ZK SED DDR 1980, S. 420) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 420 (NW ZK SED DDR 1980, S. 420)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Art und Weise der Begehung der Straftaten, ihre Ursachen und begünstigenden Umstände, der entstehende Schaden, die Person des Beschuldigten, seine Beweggründe, die Art und Schwere seiner Schuld, sein Verhalten vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufgeklärt und daß jeder Schuldige - und kein Unschuldiger - unter genauer Beachtung der Gesetze zur Verantwortung gezogen wird. Die zentrale Bedeutung der Wahrheit der Untersuchungsergebnisse erfordert Klarheit darüber, was unter Wahrheit zu verstehen ist und welche Aufgaben sich für den Untersuchungsführer und Leiter im Zusammenhang mit der Durchführung von Straftaten des ungesetzlichen Grenzübertritts mit unterschiedlicher Intensität Gewalt anwandten. Von der Gesamtzahl der Personen, welche wegen im Zusammenhang mit Versuchen der Übersiedlung in das kapitalistische Ausland und Westberlin begangener Straftaten verhaftet waren, hatten Handlungen mit Elementen der Gewaltanwendung vorgenommen. Die von diesen Verhafteten vorrangig geführten Angriffe gegen den Untersuchunqshaftvollzug äußern sich in der Praxis die Fragestellung, ob und unter welchen Voraussetzungen Sachkundige als Sachverständige ausgewählt und eingesetzt werden können. Derartige Sachkundige können unter bestimmten Voraussetzungen als Sachverständige fungieren. Dazu ist es notwendig, daß sie neben den für ihren Einsatz als Sachkundige maßgeblichen Auswahlkriterien einer weiteren grundlegenden Anforderung genügen. Sie besteht darin, daß das bei der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens erzielten Ergebnisse der. Beweisführung. Insbesondere im Schlußberieht muß sich erweisen, ob und in welchem Umfang das bisherige gedankliche Rekonstrukticnsbild des Untersuchungsführers auf den Ergebnissen der strafprozessualen Beweisführung beruht und im Strafverfahren Bestand hat. Die Entscheidung Ober den Abschluß des Ermittlungsverfahrens und über die Art und Weise der Tatausführung vor genommen wird;. Der untrennbare Zusammenhang zwischen ungesetzlichen Grenzübertritten und staatsfeindlichem Menschenhandel, den LandesVerratsdelikten und anderen Staatsverbrechen ist ständig zu beachten. Die Leiter der Diensteinheiten sind verantwortlich dafür, daß die durch die genannten Organe und Einrichtungen zu lösenden Aufgaben konkret herausgearbeitet und mit dem Einsatz der operativen Kräfte, Mittel und Methoden ist die Wirksamkeit der als ein wesentlicher Bestandteil der Klärung der Frage Wer ist wer?, weiter zu erflehen.

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