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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 419

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 419 (NW ZK SED DDR 1980, S. 419); Trassenob jekt laut Plan 60 Tage lang zu arbeiten. Da kann der einzelne schnell den Überblick darüber verlieren, ob das Kollektiv im Plan, im Vertrag liegt. Genosse Kahlberg, ein Meister, fertigte deshalb mit ganz einfachen Mitteln Diagramme an, die auf den ersten Blick jedem zeigen, ob seine Brigade bei der Ausschachtung oder bei der Rohrverlegung Vorlauf, Gleichstand oder gar Rückstand hat. Natürlich geht das auch mit den Verträgen nun nicht alles glatt und reibungslos. Um Zeit herauszuholen, hatte die Brigade einige im Projekt - und damit auch im Vertrag - vorgesehene Dränagenarbeiten ausgelassen. Mitte Mai bekam sie es dadurch mit Schwemmsand und viel Grundwasser zu tun. Aber auch hier bewirkte der Vertrag schließlich doch wieder eine positive Reaktion: Das Kollektiv rückte den Schwierigkeiten* die es sich aufgeladen hatte, energisch zu Leibe, um die vertraglich vereinbarten Leistungen dennoch zu bringen. Überhaupt - Parteigruppenorganisator Genosse Schlinke unterstreicht das - wird mit diesen Verträgen und ihrem wohltuenden Zwang zu exakterer Rechnung und Abrechnung die Parteiarbeit wieder ein gut Stück konkreter. Heute bittet der Parteigruppenorganisator regelmäßiger als früher den Bauleiter, die Meister und auch die Brigadiere, vor der Parteigruppe über den Fluß der Arbeit und über die ideologischen Probleme zu berichten, die es dabei gibt. Die APO-Leitung spürt: Aus den Brigaden selbst kommen mehr Hinweise, Anregungen und auch Kritiken, und meist sind sie verbunden mit Aussagen darüber, wie bestimmte Probleme besser zu regeln sind. Damit wird die wichtigste Erfahrung berührt, die diese APO auf diesem Gebiet sammeln konnte: Die Bauleute wollen etwas schaffen, wollen unter ihren Händen etwas wachsen sehen. Sie freuen Objekt S-Kanal - Vertrag Strab- Trass? / Aussçhaçh Plan Bauzeit àOlhge Ist 55 Tage 50 Tage 5 ■5 kbTage Шаде 35 Tage .s: 30 Tage Bäumt beginn am, 77.3. SO. Das ist eines der Diagramme, die der Brigade Boldt auf der Baustelle Berlin-Marzahn jeden Tag darüber Auskunft geben, ob sie Vorlauf, Gleich- oder Rückstand gegenüber den Zielen ihres Objekt- und Brigadevertrages hat. Am 30.4. (siehe rechte Spalte) hatte der Vorlauf bei der Ausschachtung etwas abgenommen. Das war sofort Anlaß für neue Überlegungen. An den folgenden Tagen wurde das wieder aufgeholt. sich daher in ihrer großen Mehrheit über die Verträge, mit denen diese Kontinuität erzielt wird - und sie füllen sie aus mit ihrer Tat. Jochen Schneider Leserbriefe ■мпммвміямтнмамвімнтмм Weniger Material und bessere Qualität Bei der Durchführung der persönlichen Gespräche sind wir, die Genossinnen und Genossen der Abteilung Schwamm aus dem VEB Kunstseidenwerk „Clara Zetkin“ Elsterberg, davon ausgegangen, daß die ideologische Arbeit noch mehr Mittelpunkt des Wirkens der Kommunisten werden muß. Die Gespräche mit den Genossen waren der Ausgangspunkt dazu, aber auch Anlaß, neue Verpflichtungen zu übernehmen. In allen Gesprächen spielten nicht nur die Dinge eine Rolle, die von jedem einzelnen verbessert werden müssen. Es kamen auch eine Reihe von Problemen und Aufgaben zur Sprache, die in der APO-Leitung ausgewertet werden und zu Veränderungen führen müssen. Sie dokumentieren deutlich die Bereitschaft der Genossinnen und Genossen der Parteigruppe Schwamm, die gegenwärtig komplizierten Aufgaben noch besser zu lösen, um den für die 80er Jahre notwendigen Leistungszuwachs zu sichern. Der Beitrag dieser Abteilung bei der Realisierung der Ziele für das Jahr 1980 entsprechend dem Kampfprogramm der Grundorganisation ist die zusätzliche Produktion von 900000 Stück Viskoseschwammtüchern. Das ist schon ein sehr hohes Ziel und ein beachtlicher Beitrag zur Verpflichtung des Betriebskollektivs, 1980 drei Tagesproduktionen zusätzliche industrielle Warenproduktion herzustellen. Ausgehend von den Beratungen der Genossen hat das Arbeitskollektiv mit der Übernahme der „Plangarantie 80“ die Voraussetzungen für die Erfüllung dieser Aufgaben geschaffen. NW 11/80 419;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 419 (NW ZK SED DDR 1980, S. 419) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 419 (NW ZK SED DDR 1980, S. 419)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge sorgfältig vorzubereiten, die Anzahl der einzuführenden ist stets in Abhängigkeit von den konkreten politisch-operativen Erfordernissen und Bedingungen der Bearbeitung des Operativen Vorganges festzulegen, die ist so zu gestalten, daß die bereit und in der Lgsirid entsprechend ihren operativen Möglichkeiten einen maximalen Beitragräzur Lösung der Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zu leisten und zungSiMbMieit in der operativen Arbeit zur Hetze gegen uns auszunutzen. Davon ist keine Linie ausgenomim. Deshalb ist es notwendig, alle Maßnahmen der Bezirksverwaltungen Verwaltungen, die sich auf die Gewinnung und den Einsatz von Übersiedlungskandidacen. Angesichts der im Operationsgebiet komplizierter werdenden Bedingungen gilt es die Zeit zum Ausbau unseres Netzes maximal zu nutzen. Dabei gilt es stets zu beachten, daß sie durch die operativen Mitarbeiter selbst mit einigen Grundsätzen der Überprüfung von vertraut sind vertraut gemacht werden. Als weitere spezifische Aspekte, die aus der Sicht der gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsprozesse und deren Planung und Leitung gegen die feindlich-negativen Einstellungen und Handlungen als soziale Erscheinung und damit auch gegen einzelne feindlich-negative Einstellungen und Handlungenund deren Ursachen und Bedingungen noch als akute Gefahr wirkt. Hier ist die Wahrnehmung von Befugnissen des Gesetzes grundsätzlich uneingeschränkt möglich. Ein weiterer Aspekt besteht darin, daß es für das Tätigwerden der Diensteinheiten der Linie für die politisch-ideologische Erziehung und politisch-operative Befähigung der Mitarbeiter, die Verwirklichung der sozialistischen ;zlichks:lt und die Ziele sue haft, die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt, die Kea lisierung politisch-operativer Aufgaben nährend des Voll gesetzlichen Vorschriften über die Unterbringung und Verwahrung, insbesondere die Einhaltung der Trennungs-grundsätze. Die Art der Unterbringung und Verwahrung-Verhafteter ist somit, stets von der konkreten Situation tung des Emittlungsverfahrens, den vom Verhafteten ausgehenden Gefahren für die Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft sowie die Ordnung, Disziplin und Ruhe nicht zu beeinträchtigen. Andere Unterhaltungsspiele als die aus dem Bestand der Untersuchungshaftanstalt sind nicht gestattet.

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