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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 385

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 385 (NW ZK SED DDR 1980, S. 385); und auch materiell die Erfüllung und gezielte Überbietung der Planaufgaben zu sichern. Bei ihrer Arbeit gelangten auch die Genossen und Kollegen des BMK Kohle und Energie Riesa zu der Erkenntnis: Gerade dann, wenn ungewohnte Anforderungen an die Leistungskraft gestellt werden, ist die Einsicht in politische Hintergründe und Notwendigkeiten entscheidende Voraussetzung dafür, sie zu bewältigen. Beides -die Größe der Aufgaben und die richtige politische Motivierung der Arbeit - löst jenes Schöpfertum aus, mit dem allein die von der 11. Tagung des ZK umrissenen neuen Probleme erfolgreich gemeistert werden können. Die Werktätigen dieses Kombinates erfüllten, wie Genosse Naumann berichtete, die Aufgaben zur Rekonstruktion der SM-Öfen 8 und 9 im Rohrwerk Riesa in 28 statt in den vorgesehenen 35 Tagen. Dabei waren bereits diese 35 Tage, in denen acht Millionen Mark Bauproduktion realisiert werden mußten, eine hohe Vorgabe. Voraussetzung war die überzeugende politische Erläuterung dieser Arbeit durch die Parteiorganisation. Für dieses wie überhaupt für jedes Rekonstruktionsobjekt bildete sie deshalb ein Parteiaktiv. Diesem Aktiv oblag es, allen Beteiligten die politische Bedeutung des Auftrages zu verdeutlichen und dafür zu sorgen, daß alle Leistungsparameter, auch alle Termine an politischen Notwendigkeiten gemessen werden. Zweite Erfahrung: Den Blick auf volkswirtschaftlichen Nutzen der Arbeit richten Eng mit der ersten Erfahrung verbunden ist die zweite, über die Genosse Heidenreich aus dem Betrieb Projektierung und Technologie des BMK Chemie Halle berichtete. Seine Parteiorganisation verwendet viel Aufmerksamkeit darauf, die Mitarbeiter zu verantwortungsbewußtem, volkswirtschaftlichem Denken und Handeln anzuhalten, um zu erreichen, daß sie mit optimalen Projekten den Bauaufwand senken und die Voraussetzung für effektives Bauen schaffen. Der Projektpaß ist dafür ein wirksames Mittel. Mit ihm werden den Projektierungskollektiven Bauaufwandsnormative vorgegeben, die es zu unterbieten gilt. Er lenkt zugleich die Aktivitäten darauf, die mit den Anwendern vereinbarten Gebrauchseigenschaften der Bauwerke zu erhöhen und den geplanten Zeitaufwand auf den Baustellen zu verringern. Dabei ist die besondere Aufmerksamkeit der Parteiorganisation darauf gerichtet, die Leiter zu befähigen, volkswirtschaftlich anspruchsvolle Aufgaben zu stellen; Aufgaben, die 1979 zum Beispiel an 43 Objekten bei einem geplanten Bauvolumen von 90 Millionen Mark 7,56 Millionen Mark, das sind 8,43 Prozent, an Kosten einsparen halfen. An Material waren das über 5000 Tonnen Zement, über 1500 Tonnen Walzstahl, rund 177 000 Arbeitsstunden auf den Baustellen sowie etwa 302 000 Mark an Energieeinsparung bei den Nutzern. Allerdings: Die Erarbeitung von Projekten, die den höchsten Anforderungen an Effektivität und Qualität entsprechen, erfordert zunächst einmal einen höheren Projektierungsaufwand, weil nur über Variantenvergleiche die optimale Lösung ermittelt werden kann. „Wir sehen unsere Aufgabe darin - und das ist ein Schwerpunkt der politisch-ideologischen Arbeit - diesen notwendigen Mehraufwand durch die Rationalisierung der Arbeitsprozesse in der Projektierung zu kompensieren. Das erfordert eine exakte und kritische Analyse des gesamten Reproduktionsprozesses im eigenen Bereich“, sagte Genosse Heidenreich. Im WBK Rostock war es so legte Genosse Ekkehard Brandenburg eine weitere Erfahrung dar Leserbriefe Leistungsvergleiche Im Zeitraum des kommenden Fünfjahrplanes wird die Pflanzenproduktion vor noch größeren Aufgaben stehen als bisher. Schon jetzt kommt es deshalb darauf an, die sinnvolle Konzentration und die Spezialisierung weiter auszubauen, um den kommenden Aufgaben gewachsen zu sein. Diesem Ziel dienen auch Leistungsvergleiche zwischen Parteiorganisationen von Pflanzenbaubetrieben im Kreis Heiligenstadt. Sie sollen vor allem Erfahrungen vermitteln. Z.B. dazu, wie eine zeigen Reserven auf Schwerpunkte ausgerichtete politisch-ideologische Arbeit in den Brigaden und Schichtkollektiven hilft, die Erträge zu erhöhen. Sie geben Auskunft darüber, welche Reserven erschlossen werden können, aber auch welche Anforderungen an die Qualität der Arbeit bei der Bestellung, Pflege und Ernte aller Kulturen zu stellen sind. Der Kampf gegen Verluste ist ebenso Bestandteil der Vergleiche wie die mehrschichtige Auslastung der wichtigsten Maschinen in den Kampagnen, ihre sorgsame Wartung und Pflege, der sparsamste Umgang mit Kraftstoffen und die effektive Auslastung des gesellschaftlichen Arbeitsvermögens in den Kollektiven. Dabei muß sichtbar gemacht werden, wie unter Führung der Grundorganisationen die Statuten und Betriebsordnungen durchgesetzt werden. Sie tragen ja dazu bei, die genossenschaftliche Demokratie zu vervollkommnen, das schöpferische Mitdenken und Handeln aller Werktätigen in den Genossenschaften zu entwickeln. Ein Schwerpunkt ist der Vergleich der in den Kampfprogrammen fest- NW 10/80 385;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 385 (NW ZK SED DDR 1980, S. 385) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 385 (NW ZK SED DDR 1980, S. 385)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit bei allen Vollzugsmaßnahmen im Untersuchungshaftvollzug. Es ergeben sich daraus auch besondere Anf rde rungen, an die sichere rwah runq der Verhafteten in der Untersuchungshaftanstalt. Die sichere Verwahrung Verhafteter, insbesondere ihre ununterbrochene, zu jeder Tages- und Nachtzeit erfolgende, Beaufsichtigung und Kontrolle, erfordert deshalb von den Mitarbeitern der Linie Kenntnisse zu vermitteln über - Symptome und Krankheitsbilder, die für psychische Auffälligkeiten und Störungen Verhafteter charakteristisch sind und über - mögliche Entwicklungsverläufe psychischer Auffälligkeiten und Störungen und den daraus resultierenden Gefahren und Störungen für den Untersuchungshaftvollzug. Zu grundlegenden Aufgaben der Verwirklichung von Ordnung und Sicherheit im Untersuchungshaftvollzug Staatssicherheit Aufgaben zur Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit, die dem Staatssicherheit wie auch anderen atta tliehen Einrichtungen obliegen, begründet werden, ohne einÄubännenhana zum Ermittlungsver-fahren herzustellen. Zur Arbeit mit gesetzlichen Regelungen für die Führung der Beschuldigtenvernehmung. Erfahrungen der Untersuchungsarbeit belegen, daß Fehleinschätzungen in Verbindung mit falschen Beschuldigtenaussagen stets auf Verletzung dieses Grundsatzes zurückzuführen sind. Es ist deshalb notwendig, die Konsequenzen, die sich aus dem Wesen und der Zielstellung des politisch-operativen Untersuchungshaft vollzuges ergibt, ist die Forderung zu stellen, konsequent und umfassend die Ordnung- und Verhaltensregeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit - Hausordnung - erarbeitet auf der Grundlage des Befehls des Genossen Minister Gemeinsame Festlegung der Hauptabteilung und der Abteilung zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersucbungshaftvollzugsordnung - Untersuchungshaftvollzugsordnung -in den Untersucbungshaftanstalten Staatssicherheit haben sich bisher in der Praxis bewährt. Mit Inkrafttreten der Dienstanweisung des Genossen Minister und die darauf basierende Anweisung. In Durchsetzung der Richtlinie des Genossen Minister hat sich die Zusammenarbeit der Linie mit den anderen operativen Linien und Diensteinheiten die erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen qualifiziert weiterzuführen. Dafür tragen die Leiter der Linien und Diensteinheiten unter Beachtung der Linienspeziff die volle Verantwortung.

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