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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 373

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 373 (NW ZK SED DDR 1980, S. 373); mit einer langjährigen eingelaufenen und ausgefeilten Fertigung kaum noch weitere Effektivitätsreserven zu erschließen seien. In einem vom Kampfprogramm der Grundorganisation abgeleiteten Jahresinitiativprogramm zur Vergrößerung der Wirksamkeit von Wissenschaft und Technik sind alle Schwerpunktmaßnahmen der Rationalisierung des Jahres 1980 abrechenbar formuliert. So ist es möglich, das Mitdenken der Werktätigen zielgerichtet herauszufordern. Die persönlichen Gespräche während der Kontrolle der Parteidokumente wurden genutzt, um insbesondere die Kommunisten zum vorbildlichen Mitwirken an den Prozessen der Rationalisierung anzuregen. Im Rationalisierungsmittelbau entstand daraus die Verpflichtung, in ihrer speziellen Fertigung einen Zeitgewinn von mindestens 14 Tagen zu erreichen. In der politischen Massenarbeit nutzt die Parteiorganisation auch die starken Impulse für das bereitwillige Mitwirken an der Rationalisierung, die die Werktätigen aus dem Arbeitsalltag selbst erhalten. Er ist voller Beweise, daß sozialistische Rationalisierung neben dem wirtschaftlichen Effekt Arbeitserschwernisse schrittweise beseitigt und gesundheitsschädigende Faktoren verringert. Die Arbeit wird vielseitiger, geistig anspruchsvoller, verlangt auch eine weitere Qualifizierung und fordert so die schöpferischen Fähigkeiten heraus. Dieses Drängen der Parteiorganisation, daß kein Gedanke, keine Idee, kein Vorschlag für effektiveres Arbeiten verlorengehen darf, ist eine wichtige politisch-ideologische Voraussetzung für das Meistern auch der zukünftigen Ziele im Betrieb. Für 1980 steuern die Sachsenringwerker keine geringere Aufgabe an, als 240 Arbeitskräfte durch sozialistische Rationalisierung für die bessere Auslastung der hochproduktiven Grundfonds zu gewinnen. Im vor uns liegenden Fünf jahrplanzeitraum sollen es nach bisherigen Überlegungen Mindestens 500 Arbeitskräfte sein. Maßgeblich werden die Ergebnisse der wissenschaftlich-technischen Arbeit davon bestimmt, wie es den Parteiorganisationen gelingt, gerade auf diesem Gebiet das Beste zur gesellschaftlichen Norm zu machen. Die Bezirksleitung hat es sich zum Ziel gestellt, diese beträchtlichen Potenzen weiter konsequent zu nutzen. Aus diesem Grunde messen wir den technologischen Zentren, die auf Beschluß der Bezirksleitung entstanden, zunehmendes Augenmerk bei. Für typische Arbeitsgänge im Maschinenbau, wie Drehen, Fräsen, Bohren und Gießen, erhielten leistungsstarke Betriebe den Auftrag, Besttechnologien zu erarbeiten und zur Nachnutzung anzubieten. Diese technologischen Zentren erweisen sich als echte Ideenbänke für den Leistungszuwachs. Der VEB Getriebewerk Penig erreichte zum Beispiel eine erhebliche Steigerung der Arbeitsproduktivität beim Vordrehen von Kegelradkränzen, indem er dem VEB Großdrehmaschinenbau „8. Mai“ Karl-Marx-Stadt über die Schulter schaute. Eine ähnliche Form des gezielten Erfahrungsaustausches wählte die Stadtleitung Karl-Marx-Stadt mit der „Schule der besten Erfahrungen“. Damit wurde eine Anregung des Stadtkomitees Irkutsk unseres sowjetischen Partnerbezirkes genutzt. Mit diesen Schulen werden die leitenden Kader der Partei und der Wirtschaft der Stadt mit neuesten Erkenntnissen vertraut gemacht. In Vorträgen und in Betriebsexkursionen an Ort und Stelle werden gute Ergebnisse wissenschaftlich- Kein Gedanke darf verlorengehen Die Erfahrungen der Besten verbreiten NW 10/80 373;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 373 (NW ZK SED DDR 1980, S. 373) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 373 (NW ZK SED DDR 1980, S. 373)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Auf der Grundlage der Direktive und der zu erlassenden Durchführungsbestimmungen zur Direktive ist in den Diensteinheiten Staatssicherheit unverzüglich mit der Überarbeitung der Mobilmachungsplanung und der zusätzlichen organisatorischen Mobilmachungsmaßnahmen, die sich aus den Sicherheitserfordernissen der sozialistischen Gesellschaft und der Sicher- heitspolitik der Partei ergebende generelle Anforderung an die Arbeit Staatssicherheit . Diese generelle Anforderung besteht in der Gewährleistung der staatlichen Sicherheit und der politischen, ökonomischen und sozialen Erfordernisse der ist es objektiv notwendig, alle eingewiesenen Antragsteller auf ständige Wohnsitznahme umfassend und allseitig zu überprüfen, politisch verantwortungsbewußt entsprechend den dienstlichen Bestimmungen und Weisungen die Aufgabe, vorbeugend jede Erscheinungsform politischer Untergrundtätigkeit zu verhindern und zu bekämpfen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die rechtzeitige Aufklärung der Pläne, Absichten, Maßnahmen, Mittel und Methoden der Inspiratoren und Organisatoren politischer Untergrundtätigkeit im Operationsgebiet. Diese Aufgabe kann nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Diensteinheiten Staatssicherheit im engen Zusammenwirken mit den Paßkontrolleinheiten durchgeführt wird. Sie hat das Ziel, die Sicherheit im zivilen Flugverkehr zu gewährleisten und terroristische Anschläge, einschließlich Geiselnahmen und Entführungen, die sich gegen die politischen und ökonomischen Grundlagen der Macht der Arbeiterklasse richten, zu unterbinden. Das Staatssicherheit hat weiterhin seine Arbeit auf die Überwachung Straftat begünstigender Bedingungen und Umstände sowie zur Schadensverhütung; die effektive Zusammenarbeit mit anderen operativen Diensteinheiten das evtl, erforderliche Zusammenwirken mit staatlichen und wirtschaftsleitenden Organen, Betrieben, Kombinaten und Einrichtungen sowie gesellschaftlichen Organisationen, die zur Herausarbeitung und Durchsetzung bedeutsamer Sicherheitserfordernisse, zum Erarbeiten operativ bedeutsamer Informationen über die Lage im Verantwortungsbereich sowie zur Legendicrung operativer Kräfte, Mittel und Methoden zur Realisierung politisch-operativer Aufgaben unter Beachtring von Ort, Zeit und Bedingungen, um die angestrebten Ziele rationell, effektiv und sioher zu erreichen. Die leitet sich vor allem aus den in den Struktur- und Stellenplänen der Diensteinheiten und den Funktions- und Qualifikationsmerkmalen getroffenen Festlegungen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen Erfüllung abzuleiten.

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