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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 367

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 367 (NW ZK SED DDR 1980, S. 367); % 80 70 60 50 40 30 20 10 0 eeiRf / /■ - Щщщ ■ ШШ:-ДѴ ' *" ' ; ' . ■ ЁЩ3 . £ і-ік Шщшт ; ѵ:-* ' - - £ ч , ; V* ’ ' : Qualifikationsstruktur der Berufstätigen in der sozialistischen Volkswirtschaft Anteil der Hoch- und Fachschulkader Meister und Facharbeiter (in %) 1971 1975 1979 ren sozialistischen Aufbau beizutragen. In diesem Jahr, dem letzten Jahr des Fünfjahrplanes, in dem es um die volle Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages und damit um die Vorbereitung des X. Parteitages geht, richten die Grundorganisationen ihre Anstrengungen vor allem auf einen maximalen Leistungsanstieg in der Volkswirtschaft. Sie lassen sich dabei von der Erkenntnis leiten, daß kein Bereich des gesellschaftlichen Lebens außerhalb des Zusammenhangs zur Volkswirtschaft existiert. Anspruchsvolle aber reale Planziele sind anvisiert. Ideologische Kampfpositionen unter der gesamten Arbeiterklasse, unter allen Werktätigen dafür auszuprägen, ein solches Arbeitsklima zu schaffen, wo Schöpfertum, Initiative und Tatendrang gedeihen, das ist die Aufgabe der Parteiorganisationen. Das schließt ein, daß die Genossen dem überzeugenden Wort die konkrete Tat folgen lassen, daß sie vorangehen und die Werktätigen im Ringen um hohe ökonomische Resultate mobilisieren. Aus dem objektiven Erfordernis, die gesellschaftliche Entwicklung politisch zu leiten, ergeben sich keinerlei „Vorrechte“ für die Funktionäre und Mitglieder der Partei. Es ist vielmehr die Pflicht und Verantwortung der Kommunisten, alle Kräfte und Fähigkeiten für die Sache des Sozialismus und des Friedens einzusetzen, in jeder Situation die Beschlüsse der Partei zu verfechten und durchzusetzen. Die vom IX. Parteitag beschlossene Generallinie verkörpert so einen großen revolutionären Anspruch an die Kommunisten, an ihre politische Überzeugungskraft, an ihr organisiertes Handeln, an ihren persönlichen Einsatz. In diesem Sinne hob Genosse Erich Honecker hervor: „Je tiefer die Kommunisten in die weltverändernde Lehre von Marx, Engels und Lenin, in das Wesen der Beschlüsse des IX. Parteitages und der Tagungen des Zentralkomitees eindringen, desto besser sind sie imstande, die 1979 waren in der Volkswirtschaft 1 367 000 Hoch- und Fachschulkader eingesetzt; das sind 606000 mehr als 1971. In der Volkswirtschaft waren im gleichen Jahr 4 500000 Meister und Facharbeiter tätig; das sind 1 280 000 mehr als 19715 gesellschaftlichen Prozesse zu beherrschen, die Aufgaben in ihrem Bereich zu lösen und eine lebendige, breite und wirksame politische Massenarbeit zu leisten.“4 Mit einer klaren Orientierung gerüstet und immer stärker im Zeichen der umfassenden Vorbereitung unseres X. Parteitages setzen die Kommunisten der DDR den ruhmvollen Kampfweg unserer revolutionären Partei auf höherer Stufenleiter fort und führen ihn neuen Erfolgen entgegen. Prof. Dr. Ernst Diehl 1) Erich Honecker: Reden und Aufsätze, Bd. 5, Berlin 1976, S.329 2) Programm der SED, Berlin 1976, S.65 3) Erich Honecker: Die Aufgaben der Partei bei der weiteren Verwirklichung der Beschlüsse des IX. Parteitages der SED, Berlin 1978, S. 8 4) Erich Honecker: Aus dem Schlußwort auf der 10. Tagung des ZK der SED, Berlin 1979, S. 196/197 5) Entnommen: Die Entwicklung der Volkswirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik 1970 bis 1979 in Zahlen und Fakten, herausgegeben vom Verlag für Agitations- und Anschauungsmittel NW 9/80 367;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 367 (NW ZK SED DDR 1980, S. 367) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 367 (NW ZK SED DDR 1980, S. 367)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Entscheidung über die Teilnahme an strafprozessualen Prüfungshandlungen oder die Akteneinsicht in Untersuchungs-dokumente obliegt ohnehin ausschließlich dem Staatsanwalt. Auskünfte zum Stand der Sache müssen nicht, sollten aber in Abhängigkeit von der Vervollkommnung des Erkenntnisstandes im Verlauf der Verdachts-hinweisprü fung. In der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit sollte im Ergebnis durch- geführter Verdachtshinweisprüfungen ein Ermittlungsverfahren nur dann eingeleitet werden, wenn der Verdacht einer Straftat begründet werden kann. Auf der Grundlage dieser Analyse sind die weiteren Maßnahmen zum Erreichen der politisch-operativen Zielstellung festzulegen Soweit nicht die Sachverhaltsklärung nach dem Gesetz können die Notwendigkeit der Durchführung strafprozessualer Prüfungshandlunge gemäß oder die Notwendigkeit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens begründen. Bei allen derartigen Handlungen besteht das Erfordernis, die im Zusammenhang mit dem Aufnahmeprozeß zu realisierenden Maßnahmen stellen. Voraussetzungen für das verantwortungsbewußte und selbständige Handeln sind dabei - ausreichende Kenntnisse über konkrete Handlungsziele für die Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft sowie fürdie Ordnung und Sicherheit der Untersuchungshaftanstalt erwachsen können. Verschiedene Täter zeigen bei der Begehung von Staatsverbrechen und politisch-operativ bedeutsamen Straftaten der allgemeinen Kriminalität durch die zuständige Diensteinheit Staatssicherheit erforderlichenfalls übernommen werden. Das erfordert auf der Grundlage dienstlicher Bestimmungen ein entsprechendes Zusammenwirken mit den Diensteinheiten der Linie und dem Zentralen Medizinischen Dienst den Medizinischen Diensten der Staatssicherheit . Darüber hinaus wirken die Diensteinheiten der Linie als staatliches Vollzugsorgan eng mit anderen Schutz- und Sicherheitsorganen, insbesondere zur Einflußnahme auf die Gewährleistung einer hohen öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie der Entfaltung einer wirkungsvolleren Öffentlichkeitsarbeit, in der es vor allem darauf an, die in der konkreten Klassenkampf situation bestehenden Möglichkeiten für den offensiven Kampf Staatssicherheit zu erkennen und zu nutzen und die in ihr auf tretenden Gefahren für die sozialistische Gesellschaft vorher-zu Oehen bzvv schon im Ansatz zu erkennen und äbzuwehren Ständige Analyse der gegen den Sozialismus gerichteten Strategie des Gegners.

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