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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 363

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 363 (NW ZK SED DDR 1980, S. 363); f\ /1 f §л /Г\ I о ft' h s a 3 - ~а ' 3 V t O’ Ir* 1V/ %jH I w ОI IО i 4 О 4 О з £ І С-4 С і ?" * аж-инійшлмэгЬагеицмдвтятиііЕЖіжэ Parteigruppe stärkt die Argumentationskraft Die Parteigruppen sind der politische Kern der Arbeitskollektive. Von ihrer Aktivität und Kampfkraft, von ihrer Fähigkeit, selbständig und rasch auf aktuelle Ereignisse zu reagieren, hängt entscheidend ab, wie die Politik der Partei von den Werktätigen verstanden und umgesetzt wird. Was macht eine Parteigruppe, um die Argumentationskraft der Genossen zu stärken? Die Stärkung der Argumentationskraft der Genossen verlangt von der Parteigruppe, darauf hinzuwirken, daß sich jeder Genosse mit dem Inhalt der Dokumente und Beschlüsse des ZK der SED vertraut macht. Die Stärkung der Argumentationskraft verlangt genauso, daß die Genossen das nationale und internationale Geschehen aufmerksam verfolgen. Wirkungsvolle Gespräche können nur geführt werden, wenn die Genossen das Leben des Arbeitskollektivs, die Sorgen und Nöte ihrer Kollegen kennen. Der Meinungsaustausch im Kollektiv der Genossen hilft, einheitliche Standpunkte zu erarbeiten, Argumente zusammenzutragen, um für die Diskussion mit allen Werktätigen gerüstet zu sein. Da es für die Parteigruppen nicht möglich ist, täglich im Kreis aller Genossen über anstehende Probleme zu diskutieren, ist es notwendig, daß jeder einzelne Genosse die sich bietenden Gelegenheiten gegenseitiger Informationen und Gespräche wahrnimmt. Der politische Blick des Genossen wird auch auf diese Weise geschärft. Er kann dabei zugleich über Antworten auf Fragen sprechen, die an ihn herangetragen, aber nicht von ihm sofort bzw. in vollem Umfang beantwortet werden konnten. Eine Erfahrung besagt, daß der ständige kameradschaftliche Dialog zu einer offenen, freimütigen Atmosphäre, zur Aufgeschlossenheit führt. Das trägt auch dazu bei, daß die parteilosen Kollegen von sich aus den Rat der Kommunisten suchen. Die Parteigruppe nimmt darauf Einfluß, daß die Genossen das kollektive Wissen der Mitgliederversammlung und des Parteilehrjahres zielstrebig nutzen. Es fördert die Ausprägung des politischen Bewußtseins, wenn mit den Genossen über ihren Beitrag zum Gelingen der Mitgliederversammlung oder anderer politischer Qualifizierungsveranstaltungen gesprochen wird. Die Diskussion dazu erweist sich als wirksam, um die Parteimitglieder bei der Vertiefung ihres wissenschaftlichen Weltbildes und in ihrem Bemühen zu unterstützen, selbst zu einem hohen Niveau der Mitglieder- und Parteigruppenversammlung sowie des Parteilehrjahres beizutragen. Füt das politische Wirken im Arbeitskollektiv berücksichtigt die Parteigruppe die spezifischen Fähigkeiten und Kenntnisse jedes Genossen. Dabei bewährt es sich, daß ein Genosse direkt als Agitator tätig ist. Seine, aber auch die Argumentationskraft aller anderen Genossen kann dadurch unterstützt werden, daß in der Parteigruppe bestimmte Veröffentlichungen ■ zum Beispiel aus „Was und Wie“, aus dem „Neuen Weg“, dem „ND“, Fakten aus dem Betrieb und anderes mehr zu einem kleinen, jedem Genossen zugänglichen Handmaferial zusammengestellt werden. Als günstig zeigt sich, wenn dafür ein Parteimitglied verantwortlich gemacht wird. (NW) L0 S Ѳ Г D ГIѲ * Ѳ Hilfe sind Mitglieder der Kommission für die ausgewählten Forschungsvorhaben verantwortlich. Dadurch ist ein genauer Überblick über den Fortgang der Forschungsarbeit garantiert, und die Kommission ist in der Lage, bei Schwierigkeiten schnell zu helfen. Die Betriebsgeschichtskommissionen werden in ihrer verantwortlichen Arbeit unterstützt, ohne daß die Verantwortung der Parteileitungen geschmälert wird. Mit dieser Methode haben wir auch erreicht, daß Teilergebnisse der Forschungsarbeit in den jeweiligen Betriebszeitungen schneller ver- öffentlicht werden. Was an Forschungsergebnissen für alle Bürger unseres Kreises interessant ist, veröffentlichen wir in der Schriftenreihe „Zur Heimatkunde“, die von der Kommission in Verbindung mit der Eisenach-Information und dem Pädagogischen Kreiskabinett herausgegeben wird. Daß die Kommission mit dieser schriftlichen Geschichtspropaganda eine Lücke im Informationsbedürfnis schließen konnte, zeigt çlie ständig wachsende Nachfrage. Auf der Grundlage der geordneten und systematisierten Teilergebnisse der Forschung aus allen gesell- schaftlichen Gebieten war unsere Kommission in der Lage, zum 30. Geburtstag unserer Republik eine Arbeit „30 Jahre erfolgreiche Entwicklung im Grenzkreis Eisenach“ vorzulegen. Die Veröffentlichungen der Kommission und der Betriebsgeschichtskommissionen sind Hilfen für die Agitatoren, Propagandisten des Partei- und FDJ-Stu-dienjahres und helfen bei der Festigung des sozialistischen Geschichts-bewußtseins. Karl Hüter Vorsitzender der Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung beim Sekretariat der Kreisleitung Eisenach der SED NW 9/80 363;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 363 (NW ZK SED DDR 1980, S. 363) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 363 (NW ZK SED DDR 1980, S. 363)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge sorgfältig vorzubereiten, die Anzahl der einzuführenden ist stets in Abhängigkeit von den konkreten politisch-operativen Erfordernissen und Bedingungen der Bearbeitung des Operativen Vorganges festzulegen, die ist so zu gestalten, daß die Konspiration von gewährleistet ist, durch ständige Überbetonung anderer Faktoren vom abzulenken, beim weiteren Einsatz von sorgfältig Veränderungen der politisch-operativen Vorgangslage zu berücksichtigen, die im Zusammenhang mit Untergrundtätigkeit von Bedeutung sind. Das sind, an der Gesamtzahl der bearbeiteten Ermittlungsverfahren. Darunter befanden sich Personen oder, der insgesamt in Bearbeitung genommenen Beschuldigten, die im Zusammenhang mit der Lösung abgeschlossener bedeutender operativer Aufgaben zu Geheimnisträgern wurden. Inoffizielle Mitarbeiter im besonderen Einsatz Inoffizielle Mitarbeiter im besonderen Einsatz sind Personen, die auf Grund ihrer Eigenschaften und Verbindungen die Möglichkeit haben, in bestimmte Personenkreise oder Dienststellen einzudringen, infolge bestehender Verbindungen zu feindlich tätigen Personen oder Dienststellen in der Lage sind, den Organen Staatssicherheit besonders wertvolle Angaben über deren Spionageund andere illegale, antidemokratische Tätigkeit zu beschaffen. Unter !Informatoren sind Personen zu verstehen, die zur nichtöffentliehen Zusammenarbeit mit den Organen Staatssicherheit meist nicht nur von einem, sondern von mehreren Motiven getragen wird. Aus den hauptsächlich bestimmenden Motiven ergeben sich folgende Werbungsarten: Die Werbung auf der Grundlage positiver gesellschaftlicher Überzeugungen ist auf den bei den Kandidaten bereits vorhandenen weltanschaulichen, moralischen und politischen Überzeugungen aufzubauen und daraus die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheit resultieren. Diese objektiv gegebenen Besonderheiten, deren Nutzung die vemehmungstaktischen Möglichkeiten des Untersuchungsführers erweitern, gilt es verstärkt zu nutzen. Im Prozeß der Zusammenarbeit mit dem Untersuchungsführer diesen ständig zur erforderlichen, auf die kritische .,-ertung erzielter Untersuchungsergebnisse und der eigenen Leistung gerichteten Selbstkontrolle zu erziehen. uc-n.

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