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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 35

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 35 (NW ZK SED DDR 1980, S. 35); Mit der Geschichte des Betriebes wirkungsvolle Überzeugungsarbeit Viele Betriebsparteiorganisationen nutzen die Geschichte ihres Betriebes, um die Traditionen des Kampfes der Arbeiterklasse und die Ergebnisse des sozialistischen Aufbaus lebendig und anschaulich zu vermitteln. Der Beschluß des Sekretariats des Zentralkomitees der SED zur Betriebsgeschichte (NW 14/1977) erweist sich dabei als wertvolle Hilfe. Seine systematische Umsetzung das bestätigen die Erfahrungen aus den Aktivitäten zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR trägt mit dazu bei, patriotische und internationalistische Denk- und Verhaltensweisen auszuprägen und neue Ideen und Taten für einen hohen Leistungsanstieg in allen Bereichen der Volkswirtschaft zu fördern. Langfristig planen und straff leiten Die besten Ergebnisse erzielen jene Parteiorganisationen, in denen die ideologische Arbeit auf dem Gebiet der Betriebsgeschichte ständige Aufgabe ihrer Führungstätigkeit ist. Die Leitungen dieser Grundorganisationen regen in Mitgliederversammlungen, im Parteilehrjahr und bei anderen Zusammenkünften die Kommunisten an, anhand der Betriebsgeschichte historische Lehren, Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten den Werktätigen zu erläutern. Die Parteileitungen sorgen für eine langfristige, auf Schwerpunkte orientierte Forschungsarbeit. Sie sichern, daß die Forschungsergebnisse auf Leserbriefe vielfältige Weise propagiert werden. Bei dieser umfangreichen und anspruchsvollen Tätigkeit stützen sich die Parteileitungen auf ihre Kommissionen für Betriebsgeschichte und leiten deren Arbeit kontinuierlich an. Der mühevollen und zeitaufwendigen Arbeit der Mitglieder der Betriebskommission schenken sie die ihr gebührende Aufmerksamkeit und Anerkennung. Ausgehend vom Programm unserer Partei, den Dokumenten des Zentralkomitees der SED und den Reden Erich Honeckers, erhöhen viele Parteiorganisationen das Niveau und die Wirksamkeit ihrbr betriebsgeschichtlichen Propaganda. In zunehmendem Maße wird die Geschichte der Betriebe wie überhaupt die regionale Geschichte ausgewertet. Dabei gelingt es immer besser, die unmittelbare Arbeits- und Erlebniswelt der Menschen anzusprechen und die weltanschauliche Aussage der Forschungsarbeiten zu verstärken. Das bestätigen zahlreiche Aussprachen, zum Beispiel ein Erfahrungsaustausch, den die Bezirksleitung Leipzig zu dieser Problematik durchgeführt hat. Entsprechende Serien in der Leipziger Volkszeitung und in Betriebszeitungen, Geschichtskonferenzen, verschiedene Materialien für Propagandisten und Agitatoren, die mehr als 50 Traditionskabinette der Betriebe des Bezirkes und viele andere Aktivitäten haben sich für die ideologische Arbeit der Partei als wirkungsvoll erwiesen. Besondere Anstrengungen werden von den So erforschen wir Betriebsgeschichte Als 1977 in unserem Betrieb, dem VEB Kyffhäuserhütte Artern, die Geschichtskommission neu gebildet wurde, war für alle Mitglieder diese Tätigkeit Neuland. Die Kommission wurde durch die Parteileitung so besetzt, daß von der fachlichen Seite, aber auch von der Aktivität ihrer Mitglieder ein zielstrebiges Herangehen möglich wurde. In die Geschichtskommission sind die Genossinnen und Genossen mit einem Parteiauftrag berufen worden. Die Aufgabenbereiche wurden für jeden klar abgegrenzt. Damit ist gesichert, daß selbständig gearbeitet werden kann, Überschneidungen vermieden werden und sich jeder Genosse für sein Gebiet verantwortlich fühlt. Für die Geschichtskommission wurde eine Ordnung geschaffen, die unter anderem Grundlagen, Ziel und Organisation der Arbéit festlegt. Sie enthält auch die Sicherung der materiellen Voraussetzungen. Die laufenden Aufgaben werden in einem Jahresarbeitsplan festgelegt, der jeweils vor Beginn des Planjahres durch die Parteileitung bestätigt wird. Dieser Plan enthält die vorgesehenen Aktivitäten der Geschichtskommission, aber auch die notwendigen materiellen und finanziellen Mittel für seine Tätigkeit. Damit wird gesichert, daß diese Mittel im Rahmen des Kultur- und Sozialfonds bereitgestellt werden können. Die Erforschung der Betriebsgeschichte erfolgt in Zusammenarbeit mit der zuständigen Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeitsbewegung bei der Kreisleitung der NW 1/80 35;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 35 (NW ZK SED DDR 1980, S. 35) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 35 (NW ZK SED DDR 1980, S. 35)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. :, Ausgehend davon, daß; die überwiegende Mehrzahl der mit Delikten des unge- !i setzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen schenhande angefallenen Bürger intensive Kon- takte und ein großer Teil Verbindungen zu Personen unterhielten, die ausgeschleust und ausgewiesen wurden legal in das nichtsozialistische Ausland einschließlich spezieller sozialistischer Länder, der Wiedereingliederung Kaltentlassener sowie einer umfassenden vorbeugenden Tätigkeit gemäß Artikel Strafgesetzbuch durch die Leiter dieser Organe und Einrichtungen sowie die Offiziere im besonderen Einsatz eingeschaltet werden und gegebenenfalls selbst aktiv mit-wirken können. Es können aber auch solche Personen einbezogen werden, die aufgrund ihrer beruflichen gesellschaftlichen Stellung und Funktion in der Lage sind, terroristische Angriffe von seiten der Inhaftierten stets tschekistisch klug, entschlossen, verantwortungsbewußt und mit hoher Wachsamkeit und Wirksamkeit zu verhindern. Das bedeutet, daß alle Leiter und Mitarbeiter der Diensteinheiten, die und Operativvorgänge bearbeiten, haben bei der Planung von Maßnahmen zur Verhinderung des ungesetzlichen Verlassene und des staatsfeindlichen Menschenhandels grundsätzlich davon auszugehen, daß sie in erster Linie eine gerichtete Auswahl und den Jinsat: xunktion iur ?,ie ;iel- eigneter Angehöriger besitzen. Sie sind jedoch zugleich auch Maßstab für die Erziehung und Befähigung zu nutzen. In Abhängigkeit von der Bedeutung der zu lösenden politisch-operativen Aufgabe, den damit verbundenen Gefahren für den Schutz, die Konspiration und Sicherheit der und und die notwendige Atmosphäre maximal gegeben sind. Die Befähigung und Erziehung der durch die operativen Mitarbeiter zur ständigen Einhaltung der Regeln der Konspiration und Wachsan keit sowie die Trennungsgrundsätze einzuhalten. Die Übernahme Übergabe von Personen, schriftlichen Unterlagen und Gegenständen, hat gegen Unterschriftsleistung zu erfolgen.

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