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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 313

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 313 (NW ZK SED DDR 1980, S. 313); Methodische Ratschläge Zur Arbeitsweise des zeitweiligen Parteiaktivs Das Statut der SED gewährt den leitenden Parteiorganen das Recht, Parteiaktivtagungen einzuberufen. Parteiaktivs können in Bezirken, Stadtbezirken, Städten und Kreisen bestehen, in Industriezweigen, Kombinaten und großen Betrieben sowie landwirtschaftlichen Kooperationsverbänden, genauso in städtischen Wohnbezirken, Gemeinden und Gemeindeverbänden. Abschnitt 29 des Statuts nennt die Aufgaben der Parteiaktivs: „Sie sichern die einheitliche Orientierung der Parteikräfte, die breite Einbeziehung der Parteimitglieder in die leitende Tätigkeit, beraten die politischen, ökonomischen und organisatorischen Aufgaben, sorgen für eine rasche Information der Parteiorganisationen über grundlegende Beschlüsse der Partei und deren Durchführung in ihrem Bereich. Beschlüsse des Parteiaktivs bedürfen der Bestätigung durch die gewählte Leitung, die das Parteiaktiv einberufen hat.“ Zu den vielfältigen Möglichkeiten, sich bei der Durchsetzung unserer Politik auf die Kraft von Parteiaktivisten zu stützen, gehören auch die zeitweiligen Parteiaktivs. Welche Aufgaben können einem zeitweiligen Parteiaktiv übertragen werden? Wie die Praxis beweist, bewähren sich diese Aktivs besonders, wenn es gilt, die Zusammenarbeit der Kommunisten mehrerer Parteiorganisationen eines Kombinats (und über seine Grenzen hinaus) für die planmäßige Lösung eines wichtigen volkswirtschaftlichen Vorhabens zu organisieren; die Kräfte im Bereich einer großen Parteiorganisation für die vorfristige Bewältigung einer Produktionsaufgabe zu mobilisieren; die auf einer Baustelle tätigen, verschiedenen Grundorganisationen angehörenden Kommunisten zusammenzufassen, um ihr einheitliches Denken und Handeln zu gewährleisten. Das sind nur einige Möglichkeiten für den Einsatz zeitweiliger Parteiaktivs. Wie soll solch ein Aktiv zusammengesetzt sein? Wer von den zuständigen Parteiorganen in das Aktiv berufen wird, hängt natürlich von dem Auftrag ab, den es zu erfüllen hat. Die Funktionstüchtigkeit des Aktivs ergibt sich nicht aus der Anzahl seiner Mitglieder, sondern aus deren sorgfältiger Auswahl sowie politischer und fachlicher Eignung. In das Aktiv sind Genossen aus all den Bereichen aufzunehmen, die für die Lösung der Aufgabe wichtig sind. Leiter des zeitweiligen Aktivs sollte ein Mitglied jener Parteileitung sein, die es einberufen hat. Was kennzeichnet die Arbeitsweise dieser Parteiaktivs? Die Aktivs arbeiten mit den Mitteln der Überzeugung und Erziehung, der Organisation und der Kontrolle. Ihr Auftrag ist politisch-ideologischer und nicht produktionsorganisatorischer Natur. Also ersetzen sie nicht die staatlichen Leiter und deren persönliche Verantwortung. Ihre analysierende und kontrollierende Tätigkeit ist Grundlage für die politische Führungstätigkeit der Parteileitungen. Ist der dem Aktiv gestellte Auftrag erfüllt, werden die dabei gesammelten Erfahrungen ausgewertet. Dann wird das zeitweilige Parteiaktiv von der zuständigen Leitung wieder aufgelöst. (NW) Klaus Arnold stellvertretender Parteisekretär im Karl-Marx-Werk Pößneck Sie sorgte für beachtliche Resultate Genossin Ilse Deutsch (unser Foto) arbeitet seit der Bildung der Großhandelsgesellschaft Haushaltwaren in der Niederlassung Halberstadt als Verkäuferin im Bereich Haus-und Küchengeräte aus Metall. In dieser langen unmittelbaren Zusammenarbeit mit den Kunden aus dem Einzelhandel und in der operativen Verkaufstätigkeit hat sie sich ein solides Fachwissen angeeignet, das sie befähigt, die Waren fachgerecht anzubieten. Seit 1971 ist sie auch Sekretär der Grundorganisation des Betriebes. In dieser Funktion hat sie es gut verstanden, eine aktive und zielgerichtete Parteiarbeit zu entwik-keln und die Genossinnen und Genossen in die Lösung der politischen und ökonomischen Aufgaben des Betriebes einzubeziehen. Der politisch-ideologische Einfluß auf alle Mitarbeiter der Niederlassung Halberstadt führte dazu, daß die Genossen und alle Mitarbeiter ständig angeregt wurden, im sozialistischen Wettbewerb und bei der allseitigen April haben wir den Verlauf und die Ergebnisse der Aktion eingeschätzt. Alle notwendigen Maßnahmen werden eingeleitet und beschlossen. Wir sind sicher, daß unser Kampfbund gestärkt aus dieser Aktion hervorging. Es hat sich als richtig erwiesen, daß wir in den persönlichen Gesprächen die wichtigste Aufgabe im Zusammenhang mit der Dokumentenkontrolle gesehen haben. Die Resultate der Aussprachen bieten die Gewähr für neue Erfolge in der Parteiarbeit. NW 8/80 313;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 313 (NW ZK SED DDR 1980, S. 313) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 313 (NW ZK SED DDR 1980, S. 313)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Leiter der operativen Diehsteinheiten haben entsprechend der ihnen übertragenen Verantwortung eine den politisch-operativen Erfordernissen entsprechende aufgabenbezögene.rZusammenarbeit ihrer Diensteinheiten zu gewährleisten. insbc.sondere gzur allseitigen und umfassenden Nutzung der Möglichkeiten und Voraussetzungen der zur Lösung der politisch-operativen Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit . Die Leiter der operativen Diensteinheiten und mittleren leitenden Kader haben zu sichern, daß die Möglichkeiten und Voraussetzungen der konsequenten-und differenzierten Anwendung und offensiven Durchsetzung des sozialistischen Strafrechts sowie spezifische Aufgaben der Linie Untersuchung im Prozeß der Vorbeugung und Bekämpfung von Versuchen des Gegners zur Konspirierung und Organisierung politischer Untergrundtätigkeit in der Forschungsergebnisse, Vertrauliche Verschlußsache Aufgaben und Möglichkeiten der Untersuchungsarbeit im Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung des subversiven Mißbrauchs Dugendlicher durch den Gegner Vertrauliche Verschlußsache - Potsdam Zank, Donner, Lorenz, Rauch Forschungsergebnisse zum Thema: Die weitere Vervollkommnung der Vernehmungstaktik bei der Vernehmung von bei Transitmißbrauchshanclüngen auf frischer Tat festgenomraePör ßeschuldigter Potsdam, Juristisch Fachs lußa Vertrauliche Verschlußsache schule, Errtpgen und Schlußfolgerungen der Äf;Ssfeerlin, bei der ziel gerttchteten Rückführung von Bürgern der die Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin zu erreichen, Vertrauliche Verschlußsache - Die aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit resultierendan höheren Anforderungen an die Durchsetzung des Untersuchungshaftvollzugec und deren Verwirklichung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit , Vertrauliche Verschlußsache Dis imperialistischen Geheimdienste der Gegenwart. Vertrauliche Verschlußsache . Die Qualifizierung der politisch-operativen Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung und Bekämpfung, der gegen die Staats- und Gesellschaftsordnung der gerichteten politischen Untergrundtütigkeitf Vertrauliche Verschlußsache Die weitere Qualifizierung der Sicherheits- überprüfungen dos Staatssicherheit im Prozeß der politisch-operativen Klärung von gelungenen Schleustmgen Grenzübertritten bekanntwerdende Rückverbindungen eine unverzügliche Informierung der zuständigen Diensteinheiten und eine abgestimmte Kontrolle und Bearbeitung erfolgt.

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