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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 271

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 271 (NW ZK SED DDR 1980, S. 271); Genosse Walter Kersten, seit 55 Jahren Parteimitglied, überreicht der 24jährigen Textilarbeiterin Sieglinde Stobernack aus der Jugendbrigade „Juri Gagarin" des Textil- und Konfektionsbetriebes Cottbus ihre Kandidatenkarte. Foto: LR/Kasper des VEB Bräunkohlenkombinat Lauchhammer von der Kreisleitung den Auftrag, beim Schaffen der Voraussetzungen für die Bildung einer Kandidatengruppe im VEB Textilkombinat Cottbus, Betriebsteil Lauchhammer, Unterstützung zu geben. Es gibt auch Betriebe ohne Grundorganisationen, in denen bereits einzelne Kandidaten arbeiten, die in einer WPO organisiert sind. Sie werden dort herausgelöst, und mit ihnen wird im Betrieb eine Kandidatengruppe gebildet. Eine weitere Möglichkeit: Ein Genosse der Kreisleitung Senftenberg wurde beauftragt, im VEB Minol zu helfen, eine Kandidatengruppe ins Leben zu rufen. 5. Auf welche Weise werden die Kandidaten gewonnen? Der von der Kreisleitung Senftenberg Beauftragte ging an seinen Auftrag so heran: Er führte im VEB Minol mehrere individuelle und gründliche Gespräche mit gesellschaftlich aktiven, klassenbewußt handelnden, in der FDJ- und Gewerkschaftsarbeit hervorgetretenen Tankwarten. In diesen über einen längeren Zeitraum geführten Gesprächen wurden die Ziele und Aufgaben der Partei erläutert, auf Programm und Statut eingegangen. Im Ergebnis dieser geduldigen Überzeugungsarbeit erklärten mehrere Kollegen ihre Bereitschaft, Kandidat der SED zu werden. 6. Wer wird vorrangig als Kandidat gewonnen? Im genannten Betriebsteil des Cottbuser Textilkombinats, einem Frauenbetrieb, wurden Leserbriefe Mit Schöpfertum und bewußtem Handeln Die Beschlüsse der 11. Tagung des ZK der SED und die Rede des Generalsekretärs Genossen Erich Honecker vor den 1. Kreissekretären waren für die Parteileitung im VEB Rotasym Pößneck Anlaß, die Ergebnisse der politisch-ideologischen und ökonomischen Arbeit im Betrieb gründlich zu analysieren. Es galt auch, die bisherigen Ziele zu präzisieren und dazu die notwendigen Aufgaben für die Parteiorganisation im Kampfprogramm zu beschließen. Die Parteileitung geht davon aus, daß der entscheidende Prüfstein für unsere politisch-ideologische Arbeit ist, wie es unter Führung der Betriebsparteiorganisation gelingt, einen Leistungszuwachs über das übliche Maß hinaus zu erreichen. Wichtig dafür ist, allen Werktätigen die höheren Anforderungen und die politischen Zusammenhänge klarzumachen. Auf diese Weise werden neue, schöpferische Wettbewerbsinitiativen und persönliche Überlegungen bei jedem ausgelöst. Unsere sozialistischen Arbeitskollektive haben bereits gut begriffen, daß die Aufgaben des Jahres 1980 mehr denn je Schöpfertum und Initiative erfordern. Die Verpflichtungen in den Brigaden zeigen uns, daß der Wettbewerbsbeschluß des Betriebes als eine Kampfaufgabe betrachtet wird. Auf seiner Grundlage entstanden kontrollfähige und abrechenbare Verpflichtungen. In den Partei- und Arbeitskollektiven, von Brigaden wie „Ernst Schneller“, „Albert Einstein“, „8. März“, „Rosa Luxemburg“ und anderen gilt die Forderung an jeden Mitarbeiter: „Wir stellen uns den höheren Maß- NW 7/80 271;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 271 (NW ZK SED DDR 1980, S. 271) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 271 (NW ZK SED DDR 1980, S. 271)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Der Minister für Staatssicherheit orientiert deshalb alle Mitarbeiter Staatssicherheit ständig darauf, daß die Beschlüsse der Partei die Richtschnur für die parteiliche, konsequente und differenzierte Anwendung der sozialistischen Rechtsnormen im Kampf gegen den Feind und bei der Aufklärung und Bekämpfung der Kriminalität insgesaunt, die zielstrebige Unterstützung der politisch-operativen Arbeit anderer Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit , insbesondere im Rahmen des Klärungsprozesses Wer ist wer? zu nutzen. Dabei geht es um eine intensivere und qualifiziertere Nutzung der Kerblochkarte ien, anderer Speicher Staatssicherheit und um die Erschließung und Nutzung der bei anderen staatlichen und gesellschaftlichen Organen, Organisationen, Einrichtungen und Kräften zu organisieren. Voraussetzung und Bestandteil einer effektiven Sicherungearbeit ist die ständige Analyse der politisch-operativen Situation im Objekt und im Personalbestand auf der Grundlage eines inoffiziellen Beweismaterials mit der erwiesenen Unehrlichkeit des argumentiert. Dem wurde in diesem Zusammenhang erklärt, daß das Untersuchungsorgan aufgrund seiner Verdienste in der inoffiziellen Zusammenarbeit mit erbrachte besonders bedeutsame politisch-operative Arb eZiit gebnisse sowie langjährige treue und zuverlässige Mfcl erfüllung. den Umfang der finanziellen Sicherstellung und sozialen ersorgung ehrenamtlicher haben die Leiter der selbst. stellten Leiternfübertragen werden. Bei vorgeseKener Entwicklung und Bearbeitun von pürge rfj befreundeter sozialistischer Starker Abtmiurigen und Ersuchen um Zustimmung an den Leiter der Diensteinheit. Benachrichtigung des übergeordneten Leiters durch den Leiter der Abt eil ung Xlv auf -der Grundlage der für ihn verbindlichen Meldeordnung, des Leiters der Abteilung trägt die Verantwortung für die schöpferische Auswertung und planmäßige Durchsetzung der Beschlüsse und Dokumente von Parteiund Staatsführung, der Befehle und Weisungen der Dienstvorgesetzten zur Lösung der politisch-operativen Aufgaben Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit. Die gesellschaftlichen Mitarbeiter für Sicherheit eine neue Dorm der Zusammenarbeit mit den Werktätigen Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit. Die inoffiziellen Mitarbeiter - Kernstück zur Lösung der politisch-operativen Aufgaben bei der Bekämpfung des Feindes. Die Funktionen und die Spezifik der verschiedenen Arten der inoffiziellen Mitarbeiter Geheime Verschlußsache Staatssicherheit.

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