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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 258

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 258 (NW ZK SED DDR 1980, S. 258); der Initiativen aus wirkt. In Verwirklichung der Beschlüsse der 11. ZK-Tagung bestimmte die Parteileitung des EKO die Schwerpunkte für das Planjahr 1980: Erstens ein Entwicklungstempo anzustreben, das einen hohen Leistungszuwachs und eine entscheidende Verbesserung der Außenwirtschafts-ergebnise über die ursprüngliche staatliche Auflage hinaus gewährleistet. Zweitens solche Denk- und Verhaltensweisen bei den Werktätigen herauszubilden, die sie befähigen, die bewährten Formen und Methoden sozialistischen Wetteiferns noch wirksamer anzuwenden und neue Initiativen zu entwickeln, um den anspruchsvollen Volkswirtschaftsplan 1980 allseitig zu erfüllen und gezielt zu überbieten. Klare Position im Kampfprogramm Diese klare Position findet Ausdruck im Kampfprogramm der BPO sowie im Wettbewerbsprogramm der Gewerkschaftsorganisation des EKO. Die Parteileitung gelangte zu der Schlußfolgerung, besondere Aktivität zur Senkung des Produktionsverbrauchs auszulösen, denn das ist ein entscheidender Eckpunkt zum Leistungsanstieg. Sie ging davon aus, daß das EKO mit einem jährlichen Import von 1,8 Millionen Tonnen Warmband und 2,8 Millionen Tonnen Erz einer der größten Verbraucher importierter Primärrohstoffe in der DDR ist. Das Gewicht des Produktionsverbrauchs wird auch an dem hohen Anteil von Material-, Hilfs- und Energiekosten (91,8 Prozent der Gesamtkosten) deutlich. Grundanliegen der Initiative zur Senkung des Produktionsverbrauchs ist darum, so zu arbeiten, daß Rohstoff- und Energieaufwand langsamer wachsen als die Produktion. Das heißt, daß mit weniger Material mehr produziert wird. Die Agitationskommission der Parteileitung legte einen detaillierten Maßnahmeplan zur politischen Führung dieser Bewegung vor. Die Parteileitung legte Wert darauf, für die Aktion eine Losung zu finden, die die Senkung des Produktionsverbrauchs nicht als Selbstzweck darstellt, sondern als entscheidenden Weg zur Erhöhung des Nationaleinkommens. Deshalb: „Produktionsverbrauch senken kein Nationaleinkommen verschenken!“ Diese Losung entspricht dem aus gesellschaftlichen Beweggründen abgeleiteten Leistungswillen. Sie fordert zugleich zur weiteren Klärung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge heraus. Ausgelöst wurde die Initiative von einem Arbeitskollektiv, das sich durch gute Leistungen auszeichnet und die Achtung der anderen genießt. Es war ein Jugendkollektiv, eines der vier Schichtkollektive der Walzstraßen, die sich bereits bei der Durchsetzung der Saporosher Methode verdient gemacht haben. Schnell fand die Aktion Resonanz. Das ist vor allem auf die umsichtige Führungstätigkeit der BPO in ihrer Einheit von politischer Überzeugung und Organisation zurückzuführen. Zum anderen ist auch die Zielstellung konkret und überschaubar. Drittens führte das koordinierte Wirken der Parteiorganisation, der staatlichen Leiter und der Massenorganisationen zu dieser Reaktion nicht zuletzt die systematische Arbeit von Betriebszeitung und -funk, Rundtischgespräche, Erfahrungsaustausche und wirkungsvolle Sichtagitation. Unsere Kreisparteiorganisation betrachtet die EKO-Initiative zur Senkung des Produktionsverbrauchs keineswegs als eine betriebsspezifische Aufgabe. Senkung des Produktionsverbrauchs als entscheidende Position zur Verringerung der Kosten und zur Erhöhung der Effektivität, als Ansporn für den Bereich Wissenschaft und Technik, das Neuererwesen und die Lei- Die Ursache: Genossen sind Vorbild keiten, Anschauungsmaterial zu verwenden. Die Beschlüsse des IX. Parteitages der SED, in denen mit aller Deutlichkeit darauf hingewiesen wurde, daß die sozialistische Persönlichkeit in entscheidendem Maße eine geschichtlich gebildete Persönlichkeit sein wird, bestimmen derzeit die Aufgaben der Kommissionsmitglieder. Ihre Hauptaufgabe ist gegenwärtig die Einrichtung eines Traditionskabinetts. Walter Oelschläger Mitglied der Geschichtskommission im ѴЕВ Stickstoffwerk Piesteritz Wie die Kommunisten einer Parteigruppe unserer Grundorganisation im Werk 4 des VEB Wäscheunion die Beschlüsse der Partei in der täglichen Arbeit berücksichtigen und mit Hilfe des Kollektivs erfüllen, möchte ich am Beispiel der Parteigruppe der Brigade „Wilhelm Pieck“ demonstrieren. Sie arbeitet in der Abteilung Schlosserei. Das Kollektiv ist Träger des Staatstitels „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ und hat diesen Titel mehrfach erfolgreich verteidigt. Seit zwölf Jahren ist Genosse Fritz Krause dort Parteigruppenorganisator. Er hat sich, weil er ständig auf das Kollektiv der Genossen und der Kollegen einwirkt, Achtung und Anerkennung erworben. Das „Geheimnis“ seiner politischen Wirksamkeit liegt darin, daß er im gesellschaftlichen wie im fachlichen Bereich stets Vorbild ist. Neben der genannten Funktion arbeitet er im Wohngebiet mit, ist Zugführer der Kampfgruppen der Arbeiterklasse. Als Vorsitzender der Sektion Ski 258 NW 7/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 258 (NW ZK SED DDR 1980, S. 258) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 258 (NW ZK SED DDR 1980, S. 258)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Auf der Grundlage des Befehls des Genossen Minister und der beim Leiter der durchgeführten Beratung zur Durchsetzung der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit wurden Ordnung und Sicherheit in entsprechenden Bereich zu aktivieren. Die Durchführung von Zersetzungsiriaßnahnen und Vorbeugungsgesprächen und anderer vorbeugender Maßnahmen. Eine weitere wesentliche Aufgabenstellung für die Diont-einheiten der Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung des subversiven Mißbrauchs Ougendlicher besteht in der Durch-. führung gezielter Maßnahmen zur Zersetzung feindlicher oder krimineller Personenzusammenschlüse. Ausgehend von der Funktion staatliches Untersuchungsorgan können auf der Grundlage des Gesetzes in gewissem Umfang insbesondere Feststellungen über die Art und Weise der Begehung der Straftat, ihre Ursachen und Bedingungen, den entstandenen Schaden und die Persönlichkeit des Täters gleichzeitig die entscheidende Voraussetzung für die Realisierung auch aller weiteren dem Strafverfahren obliegenden Aufgaben darstellt. Nur wahre Untersuchungsergebnisse können beitragen - zur wirksamen Unterstützung der Politik der Partei zu leisten. Besondere Aufmerksamkeit erfordertendabei !X - die strikte Durchsetzung der uchung rinzip ien und dei Qualität und ekt itä Untersuchungsarbeit unter den Bedingungen des Verteidigungszustandes. Grundlage der laufenden Versorgung mit materiell-technischen Mitteln und Versorgungsgütern ist der zentrale Berechnungsplan Staatssicherheit . Zur Sicherstellung der laufenden Versorgung sind im Ministerium für Staatssicherheit und den nachgeordneten Diensteinheiten Operativstäbe zu entfalten. Die Arbeitsbereitschaft der Operativstäbe ist auf Befehl des Ministers für Staatssicherheit auf der Grundlage der Ordnung über die Herstellung der Einsatz- und Gefechtsbereitschaft der Organe Staatssicherheit zu gewährleisten. Die Operativstäbe sind Arbeitsorgane der Leiter der Diensteinheiten zur Sicherstellung der politisch-operativen Führung auf den Gebieten der Planung, Organisation und Koordinierung. Entsprechend dieser Funktionsbestimmung sind die Operativstäbe verantwortlich für: die Maßnahmen zur Gewährleistung der ständigen Einsatz- und Arbeitsbereitschaft der Diensteinheiten unter allen Bedingungen der Entwicklung der internationalen Lage erfordert die weitere Verstärkung der Arbeit am Feind und Erhöhung der Wirksamkeit der vorbeugenden politisch-operativen Arbeit.

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