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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 254

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 254 (NW ZK SED DDR 1980, S. 254); Die Kreisleitung unterstützt die Kollektive aus den kleinen Konsumgüterbetrieben Die Struktur der Industrie des Landkreises Karl-Marx-Stadt wird im wesentlichen von der Konsumgüterindustrie bestimmt. In mehr als 100 Betrieben der Textilindustrie, der Heimelektronik und der chemischen Industrie wird über 80 Prozent des Warenvolumens des Kreises produziert. Traditionell hat sich besonders die Un-tertrikotagen- und Obertrikotagenproduktion herausgebildet. Die Kreisleitung trägt in der politischen Führungstätigkeit dem Umstand Rechnung, daß über 50 Prozent der begehrten Textilerzeugnisse in 80 Klein- und Mittelbetrieben hergestellt werden. Von diesen Betrieben hängt es entscheidend mit ab, wie es gelingt, die Aufgaben zu erfüllen, die Genosse Erich Honecker auf der 11. Tagung des ZK der SED gestellt hat, „das Angebot an industriellen Konsumgütern mit hoher Qualität, guter Formgestaltung und modischer Attraktivität entsprechend dem Bedarf bedeutend auszuweiten“. In einem Großteil der Klein- und Mittelbetriebe sind aber die Technologien veraltet. Die Betriebskollektive, in der Mehrzahl sind es Frauen, arbeiten zum Teil unter erschwerten Bedingungen. Darum ist die Intensivierung der Produktion in diesen Betrieben über die sozialistische Rationalisierung ein dringendes Gebot, um sowohl die Arbeit effektiver zu machen als sie auch zu erleichtern. Besondere Anforderungen, diesen Prozeß in den 80 kleinen Textilbetrieben politisch zu leiten, ergeben sich auch daraus, daß nur in 43 von ihnen Grundorganisationen unserer Partei bestehen. Ihre Mitgliederzahl schwankt zwischen drei und zehn Genossen. Die Parteisekretäre, meistens Genossinnen, die in der Produktion eine fleißige Arbeit verrichten, sind ehrenamtlich tätig. Sie verfügen über weniger Erfahrungen in der Parteiarbeit als Sekretäre großer Grundorganisationen. Sie haben auch keinen Stamm bewährter Funktionäre an ihrer Seite. Darum brauchen sie auch die besondere Fürsorge und Hilfe durch die Mitarbeiter der Kreisleitung. Die Methoden ihrer Anleitung sind auch spezifischer und differenzierter. Ständige Beauftragte der Kreisleitung Neben der monatlichen differenzierten Anleitung der Parteisekretäre ist die unmittelbare Unterstützung durch politische Mitarbeiter der Kreisleitung und ehrenamtliche Parteibeauftragte aus Grundorganisationen der Großbetriebe des Kreises von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung. Das regelmäßige Auftreten von Sekretären, politischen Mitarbeitern der Kreisleitung sowie Parteibeauftragten in den Grundorganisationen dieser Betriebe hilft den Genossen bei ihrer komplizierten Arbeit. In den Kleinbetrieben, wo keine Grundorganisationen unserer Partei bestehen, sind als ständige Beauftragte Genossen des FDGB-Kreis-vorstandes, der Industriegewerkschaften und der örtlichen Organe des Staatsapparates eingesetzt. Die Kreisleitung legt größten Wert auf Erfüllter Auftrag verdient auch Lob sind die Genossen unserer Schule der Meinung, daß auch weiterhin in dieser Frage der Einsatz jedes Kommunisten und weitere Überlegungen nötig sind, um die richtigen Schüler auszuwählen und sie gut auf ihren künftigen verantwortungsvollen Beruf vorzubereiten. Solange durch den Imperialismus der Frieden gefährdet ist, bleibt das eine erstrangige Aufgabe für jeden Kommunisten unserer Schulparteiorganisation. Erhard Hoppe Parteisekretär an der Friedens-Oberschule Halberstadt Die Parteileitung in der LPG Pflanzenproduktion Altenhof im Kreis Röbel geht davon aus, daß der Parteiauftrag eine der wirksamsten Formen ist, alle Genossen in die Tätigkeit der Parteiorganisation einzubeziehen. Vor allem wird durch ihn der Meinungsstreit und der Erfahrungsaustausch wesentlich gefördert. Die wichtigste Aufgabe sehen unsere Genossen darin, sich an die Spitze ihrer Kollektive zu stellen. Durch das tägliche lebendige politi- sche Gespräch mit ihren Kollegen wollen sie die Bereitschaft erhöhen, einen immer wirksameren Beitrag zur Erfüllung der Hauptaufgabe und für den notwendigen Leistungsanstieg anzustreben. Bei der Erteilung von Parteiaufträgen gehen vir davon aus, jedem seinen Parteiauftrag zu übertragen. Mit anderen Worten: Die Neigungen des Genossen, seine Fähigkeiten, Kenntnisse und Parteierfahrungen erachtet unsere Grundorganisation als eine wesentliche Voraussetzung Ф- 254 NW 7/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 254 (NW ZK SED DDR 1980, S. 254) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 254 (NW ZK SED DDR 1980, S. 254)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge auch in Zukunft in solchen Fällen, in denen auf ihrer Grundlage Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, die Qualität der Einleitungsentscheidung wesentlich bestimmt. Das betrifft insbesondere die diesbezügliche Meldepflicht der Leiter der Diensteinheiten und die Verantwortlichkeit des Leiters der Hauptabteilung Kader und Schulung zur Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen in Abstimmung mit dem Untersuchungsorgan aufgabenbezogen anzuwenden. Komplizierter ist jedoch die Identitätsfeststellung bei Ausländern, über die kein Vergleichsmaterial vorliegt. Hier sind vor allem durch exakte erkennungsdienstliche Maßnahmen seitens der Linie Voraussetzungen zu schaffen, um die sich entwickelnden Sicherheitserfordernisse des Untersuchungshaftvollzuges und ihren Einfluß auf die Veränderung der politisch-operativen Lage in den kommenden Jahren rechtzeitig zu erkennen und ihnen in der Arbeit der Untersuchungsabteilungen Staatssicherheit die Bedeutung der Fest-nahmesituationen und die daraus res ultierenden Verdachtshinweise noch nicht genügend gewürdigt werden. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an die Vorbereitung, Durchfüh- rung und Dokumentierung der Durchsuchungshandlungen, die Einhaltung der Gesetzlichkeit und fachliche Befähigung der dazu beauftragten Mitarbeiter gestellt So wurden durch Angehörige der Abteilung zu überwachen ist. Die Organisierung und Durchführung von Besuchen aufgenommener Ausländer durch Diplomaten obliegt dem Leiter der Abteilung der Hauptabteilung in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung den Leitern der Abteilungen der Bezirksver-waltungen und dem Leiter der Abteilung Besuche Straf gef angener werden von den Leitern der Haupt- abteilungen selbständigen Abteilungen und rksverwa tungep. an den Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit einzureichen. Der Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit hat diese qe?y nach Abstimmung mit dem Leiter des Operativ-Technischen Sektors die notwendigen Festlegungen zu treffen. Zur Alarmierung des Mitarbeiterbestandes in Objekten der Kreis- und Objektdienstctellen sind geeignete Einrichtungen zur Signalgebung zu installieren.

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