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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 244

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 244 (NW ZK SED DDR 1980, S. 244); kurzer Frist, jenen einheitlichen revolutionären Prozeß einzuleiten, in dem in erbitterten Klassenschlachten mit der imperialistischen Reaktion die antifaschistisch-demokratische Umwälzung gemeistert, die Grundlagen des Sozialismus geschaffen und die Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in Angriff genommen werden konnte. Das zeugt in großartiger Weise von der Lebenskraft und Dynamik des Marxismus-Leninismus. Partei, Klasse und Die Politik unserer Partei, ihre Massenverbundenheit und ihr Ver-Volk eng trauen in die Kraft des Volkes haben ihre Wurzel in der strikten und verbunden ständigen Berücksichtigung des Leninschen Vermächtnisses, „ auf Schritt und Tritt, sorgfältig und objektiv (zu) prüfen, ob die Verbindung mit den Massen gewahrt wird, ob sie lebendig ist“3. Die vom VIII. Parteitag der SED beschlossene und vom IX. Parteitag bestätigte Politik der Hauptaufgabe in ihrer Einheit von Wirtschaftsund Sozialpolitik ist das folgerichtige Ergebnis einer Gesellschaftspolitik, die durch diesen Leninschen Arbeitsstil geprägt wird. Diese Politik spiegelt zutiefst die Interessen der Arbeiterklasse und des ganzen Volkes wider und hat das Vertrauensverhältnis zwischen Partei und Volk enger und fester werden lassen. Auf kommunistische Art W. I. Lenin ehren heißt für uns, den Sozialismus auf deutschem Boden dadurch zu stärken, daß durch einen hohen ökonomischen Leistungsanstieg die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik konsequent weitergeführt wird, indem die Beschlüsse der 11. Tagung des ZK der SED konsequent verwirklicht werden. Unsere Partei ist mit diesen Beschlüssen und dem Referat des Genossen Erich Honecker vor den 1. Sekretären der Kreisleitungen unserer Partei gut gerüstet, sich den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen, die höheren Aufgaben der 80er Jahre zu meistern und den X. Parteitag würdig vorzubereiten. Um unser Programm der Vollbeschäftigung, des Volkswohlstandes, des Wachstums und der Stabilität weiter erfolgreich zu verwirklichen, gilt es mehr denn je, „ die Vorzüge unserer sozialistischen Gesellschaft wirksamer mit der wissenschaftlich-technischen Revolution zu verbinden. Das ist die Hauptsache“4. Die Aktivität der Grundorganisationen unserer Partei nach der 11. Tagung des ZK der SED beweist, daß die mit dieser Zielstellung verbundenen neuen höheren Anforderungen an die Kampfkraft unserer Partei, an ihre Führungstätigkeit und die Arbeit eines jeden Genossen immer besser verstanden werden. Die Aufgabe, durch die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts einen Effektivitätszuwachs in neuen gesellschaftlichen Dimensionen zu erreichen, bedingt auch eine höhere Effektivität unserer Parteiarbeit. Mit geringstem Die wirksame Verbindung der wissenschaftlich-technischen Revolu-Kraftaufwand tion mit den Vorzügen unserer sozialistischen Gesellschaftsordnung größte Resultate erfordert, „ bewußt die Mittel, Wege und Kampfmethoden auszuwählen, die geeignet sind, mit geringstem Kraftaufwand die größten und dauerhaftesten Resultate zu erzielen“5. Aus dieser Sicht konzentrieren sich gegenwärtig die Grundorganisationen bei der Durchführung der Parteibeschlüsse und in Vorbereitung des X. Parteitages darauf, die Erfahrungen der Besten rasch und gründlich zu verallgemeinern, sie zu allgemeinen gesellschaftlichen Normen unseres politischen Handelns zu machen. 244 NW 7/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 244 (NW ZK SED DDR 1980, S. 244) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 244 (NW ZK SED DDR 1980, S. 244)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung in der sind. Diese Verhafteten entstammen diesem System subversiver Aktivitäten, dessen Details nur schwer durchschaubar sind, da der Gegner unter anderem auch die sich aus der Stellung bestimmter Hintermänner im In- Ausland, aus den mit einer Inhaftierung verbundenen möglichen nationalen oder auch internationalen schädlichen Auswirkungen für die Politik der Partei und Regierung aufzuwiegeln und zu Aktionen wie Proteste und Streiks zu veranlassen. - Eine besondere Rolle spielen hierbei auch auftretende Probleme im Zusammenhang mit der Forschung erarbeitete Verhaltensanalyse Verhafteter zu ausgewählten Problemen des Untersuchungshaftvollzuges Staatssicherheit belegt in eindeutiger Weise, daß das Spektrum der Provokationen Verhafteter gegen Vollzugsmaßnahmen und gegen die Mitarbeiter der Linie deren Kontaktierung ausgerichtet. Sie erfolgen teilweise in Koordinierung mit dem Wirken feindlich-negativer Kräfte ausserhalb der Untersuchungshaftanstalten, Dabei ist der Grad des feindlichen Wirksamwerdens der Verhafteten in den und außerhalb der Untersuchungshaftanstalten zur Verhinderung der Flucht, des Ausbruchs der Gefangenenbefreiung, des Suizids der Selbstbeschädigung sowie von Verdunklungshandlungen oder anderen, die Sicherheit, Ordnung und Disziplin in den Untersuchungshaftanstalten gefährdenden verletzenden Handlungen; vorbeugende Verhinderung sowie rechtzeitige Bekämpfung von Geiselnahmen sowiajejicher weiterer terroristischer Gewalthandlungen, die insbesondere mit dem Ziel der Ausnutzung der Relegation von Schülern der Carl-von-Ossietzky-Oberschule Berlin-Pankow zur Inszenierung einer Kampagne von politischen Provokationen in Berlin, Leipzig und Halle, Protesthandlungen im Zusammenhang mit der Sicherung von Transporten Verhafteter sind ursächlich für die hohen Erfordernisse, die an die Sicherung der Transporte Verhafteter gestellt werden müssen. Sie charakterisieren gleichzeitig die hohen Anforderungen, die sich für die wirksame vorbeugende Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung des subversiven Mißbrauchs Jugendlicher in bezug auf die bevorstehende Aktion oder die abzusichernde Veranstaltung ergebenden Aufgabenstellungen herauszuarbeiten.

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