Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1980, Seite 170

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 170 (NW ZK SED DDR 1980, S. 170); U* i Reserven voll nutzen, das brs?iqt Gewinn für uns all Von Erich Kliem, Sekretär der Bezirksleitung Suhl der SED Das Politbüro des Zentralkomitees der SED nahm einen Bericht der Bezirksleitung Suhl über die Durchführung der Beschlüsse des IX. Parteitages in der Forstwirtschaft entgegen. Mit der Beratung und den beschlossenen Maßnahmen erhielt die Bezirksleitung eine langfristige Orientierung für die politische Führung und weitere Intensivierung in der Forstwirtschaft. Die Waldfläche im Bezirk Suhl umfaßt annähernd 50 Prozent des Gesamtterritoriums. Neben der Kaliindustrie ist die Forstwirtschaft der wichtigste Rohstoffprozent im Bezirk. Sie erfüllt seit nunmehr 21 Jahren die Pläne. Saubere und gepflegte Wälder erhöhen den Erholungswert für Tausende Werktätige aus allen Bezirken unserer Republik. Die Bezirksleitung und ihr Sekretariat widmen den Fragen der Forstwirtschaft ständig eine besondere Aufmerksamkeit. Von den Beschlüssen des IX. Parteitages ausgehend hat die Bezirksleitung für die Forstwirtschaft eine langfristige Entwicklungskonzeption beschlossen. Sie zu erfüllen, darauf richten die Parteiorganisationen ihre politische Überzeugungsarbeit und die Kontrolle. Gegenwärtig arbeiten wir die Grundrichtung für die Entwicklung der Forstwirtschaft bis zum Jahre 1990 aus. Hierbei helfen Praktiker, Wissenschaftler und Leitungskader. Parteieinfluß kontinuierlich erhöhen Von 1970 bis 1980 steigerte sich die Rohholzbereitstellung um 44 Prozent. Der erreichte Leistungsanstieg war möglich, weil die Beschlüsse der Partei bis in die Parteigruppen und Arbeitskollektive gründlich ausgewertet und konsequent durchgesetzt wurden. In ihrer Führungstätigkeit sichert die Bezirksleitung, daß die Kreisleitungen die Parteiorganisationen in der Forstwirtschaft befähigen, ihre führende Rolle zu verwirklichen und das Niveau der politisch-ideologischen Arbeit zu erhöhen. In der Forstwirtschaft hat sich der Parteieinfluß erweitert, und die Kampfkraft der Grundorganisationen ist gewachsen. Die Kommunisten stehen an der Spitze der Arbeitskollektive im Kampf um einen hohen Leistungszuwachs, um die höhere Effektivität und Qualität der Produktion. In diesem Prozeß hat auch die politische und fachliche Qualifikation der Werktätigen ein beachtliches Niveau erreicht. 46 Prozent der Kommunisten besuchten die Parteischule, und 92,2 Prozent aller Werktätigen verfügen über eine fachliche Qualifikation. Die Kreisleitungen und die Grundorganisationen konzentrieren sich immer stärker darauf, den Parteieinfluß in den Bereichen Wissenschaft und Technik, im Rationalisierungsmittelbau, in den Technikkomplexen sowie in den Kollektiven der Pflanzenanzucht weiter zu erhöhen. Das wird durch die gezielte Auswahl und Aufnahme der besten Lehrlinge und jungen Facharbeiter als Kandidaten für die Partei gesichert. Bewährt haben sich die Bildung einheitlicher Grundorganisationen, auch wenn sich ein Forstwirtschaftsbetrieb über mehrere Kreise erstreckt. Die Gliederung dieser Parteiorganisationen in Abteilungsparteiorganisationen und Parteigruppen ist von großem Nutzen. Auch über den Wirkungsbereich der eigenen Parteiorganisation bzw. des Betriebes hinaus sind die Genossen und die Werktätigen politisch aktiv tätig. Schon in Vorbereitung dieses Planjahres hatten die Parteiorganisationen ihre politisch-ideologische Arbeit darauf konzentriert, allen Werktätigen die hohen Ansprüche des Planes 1980 bewußtzumachen. Das führte zu einer hohen Leistungsbereitschaft. So unterbreiteten 92 Prozent der Kollegen im Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Bad Salzungen ein persönliches Planangebot. Durch diese Wettbewerbsmethode wird es möglich, die Ausfallzeiten um über 7000 Stunden zu reduzieren und die Selbstkosten um 18 500 Mark zu senken. Die Rückleistungen können um 8100 fm gesteigert und 5214fm Rohholz mehr bereitgestellt werden. Über den Plan hinaus werden auf 33 ha Pflegemaßnahmen durchgeführt. Um ungerechtfertigte Unterschiede im Produk-tivitäts- und Effektivitätsniveau zwischen den Betrieben und Kollektiven abzubauen, werden regelmäßig Erfahrungsaustausche und Leistungsvergleiche durchgeführt. Die aktive Beteiligung von 48 Prozent der Werktätigen am Neuererwesen, die Arbeit von 65 Prozent der Beschäftigten mit persönlichen bzw. kollektivschöpferischen Plänen und von 87 Prozent der Ingenieure im produktiven Bereich mit dem „Paß 170 NW 5/80;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 170 (NW ZK SED DDR 1980, S. 170) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Seite 170 (NW ZK SED DDR 1980, S. 170)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 35. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1980, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1980 (NW ZK SED DDR 1980, S. 1-964). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Kurt Richter, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1980 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1980 auf Seite 964. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 35. Jahrgang 1980 (NW ZK SED DDR 1980, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1980, S. 1-964).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt muß vor der Entlassung, wenn der Verhaftete auf freien Fuß gesetzt wird, prüfen, daß - die Entlassungsverfügung des Staatsanwaltes mit dem entsprechenden Dienstsiegel und eine Bestätigung der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls durch das zuständige Gericht vorliegt. Das erfolgt zumeist telefonisch. bei Staatsverbrechen zusätzlich die Entlassungsanweisung mit dem erforderlichen Dienstsiegel und der Unterschrift des Ministers für Staatssicherheit und die damit erlassenen Ordnungs- und Verhaltens-regeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstatt Staatssicherheit - Hausordnung - die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - der Befehl des Genossen Minister für. Die rdnungs-und Verhaltens in für Inhaftierte in den Staatssicherheit , Die Anweisung über Die;Verstärkung der politisch-operativen Arbeit in den Bereichen der Kultur und Massenkommunikationsmittel Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung des Ministers zur Leitung und Organisierung der politischoperativen Bekämpfung der staatsfeindlichen Hetze Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung politischer Untergrundtätigkeit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Anweisung zur Sicherung der Transporte Inhaftierter durch Angehörige der Abteilung - Transportsicherungsanweisung - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Einweisung von Inhaftierten in Krankenhäuser Inhaftierte, deren ordnungsgemäße Behandlung in den Krankenrevieren der Abteilung nicht erfolgen kann, sind in Absprache mit dem Leiter der zuständigen Diensteinheit der Linie gemäß den Festlegungen in dieser Dienstanweisung zu entscheiden. Werden vom Staatsanwalt oder Gericht Weisungen erteilt, die nach Überzeugung des Leiters der Abteilung Staatssicherheit zur Sicherung Inhaftierter bol den Verführungen zu gerieht liehen Haupt Verhandlungen durch Angehörige der Abteilungen Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Anweisung des Leiters der Abteilung überarbeitet und konkretisi ert werden, Die Angehörigen der Linie die militärische Ausbildung politisch-operativen-faehlic durch Fachschulungen und ielgerichtet zur Lösung der.

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