Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1979, Seite 143

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 34. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 143 (NW ZK SED DDR 1979, S. 143); Dienstleistungen erleichtern den Werktätigen die Arbeit. Den Bürgern Zeit und Wege zu ersparen, ist regelmäßig ein Wagen des VEB Hauswirtschaft Neu-haus, Bezirk Suhl, zu Gemeinden des Kreises ohne eigene Reparaturannahmestellen unterwegs, um Aufträge direkt entgegenzunehmen. Foto: S. Störmer darum, in der gesamten Legislaturperiode enge Verbindung zu den Wählern zu sichern, sie in ihren Wohnungen aufzusuchen, mit ihnen Familiengespräche zu führen. Es war nicht einfach, diese Form der politischen Arbeit durchzusetzen. Es gab teilweise Vorbehalte, die mit Zeitmangel, Überlastung und anderen Argumenten begründet wurden. Manche sagten: „Wir stecken bis über den Kopf in der eigenen Arbeit und sollen jetzt auch noch regelmäßig Familien besuchen“, „Was sollen wir denn einem wohnungsuchenden Bürger sagen, wenn wir ihm derzeit noch keine Wohnung geben können?“, „Lohnt sich dieser Aufwand überhaupt?“ Die Kreisleitung hat mit Hilfe der Parteiorganisationen in geduldiger, aber prinzipieller Diskussion mit den Abgeordneten, Staatsfunktionären und Mitarbeitern folgendes klargestellt: Es geht hier nicht um einen zusätzlichen Einsatz, sondern um den vom IX. Parteitag geforderten und von den Bürgern mit Hecht erwarteten lebensverbundenen Arbeitsstil. Dafür eignen sich keine zeitweiligen Kampagnen, das muß Tag für Tag garantiert werden. Auch in den Urlaubsmonaten, wo verständlicher weise wenig Familiengespräche geführt werden können, achten die Parteikollektive darauf, daß manche Staatsfunktionäre diesen engen Kontakt zu den Bürgern nicht abreißen lassen. Heute können wir sagen, daß die große Mehrheit der Staatsfunktionäre und Abgeordneten den Wert dieser Familiengespräche erkannt hat, sie sehr verantwortungsbewußt durchführt. Nicht zuletzt trug dazu die Aufgeschlossenheit der Bevölkerung selbst bei. Die Bürger sind sehr an den Gesprächen unter vier Augen oder im Familienkreis interessiert und zeigen meistens großes Verständnis, wenn ihr Problem nicht sofort lösbar ist. Sichtbar wuchs ihre Bereitschaft, sich bei der Werterhaltung des Wohn-raumes bzw. an Vorhaben des „Mach mit!“-Wettbewerbs zum 30. Jahrestag der DDR aktiv zu beteiligen. Wie das Vertrauen der Wähler zu den örtlichen Organen der Staatsmacht weiter gefestigt wird, zeigt sich nicht zuletzt in einer rückläufigen Tendenz der Eingaben an zentrale Staatsorgane. Die Familiengespräche sind also eine bewährte Methode der gezielten Massenarbeit. Sie ergänzen bisherige erprobte Formen, sollen sie aber nicht ersetzen. Besucht werden vorrangig wohnungsuchende Bürger, kinderreiche Familien und Bürger in höherem Lebensalter. Alle Hinweise, Kritiken und Vorschläge werden sorgfältig registriert und wie schriftliche Eingaben bearbeitet. Unsere Erfahrungen besagen, daß solche Gespräche in bestimmten Zeitabständen fortgesetzt werden müssen, damit die Bürger spüren, daß wir ihr Anliegen nicht vergessen. Die Gespräche der Staatsfunktionäre und Abgeordneten werden jetzt mit Hilfe der Agitatoren der Nationalen Front einen weit größeren Personenkreis erfassen. Auf unserer Kreisdelegiertenkonferenz haben wir nämlich festgelegt, in Vorbereitung auf die Kommunalwahlen am 20. Mai dieses 4 Jahres diese Gespräche überall verstärkt weiterzuführen. NW 4/79 143;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 34. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 143 (NW ZK SED DDR 1979, S. 143) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 34. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 143 (NW ZK SED DDR 1979, S. 143)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 34. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1979 (NW ZK SED DDR 1979, S. 1-992). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Dr. Wolfgang Herger, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Helmut Müller, Dr. Heinz Puder, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 34. Jahrgang 1979 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1979 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1979 auf Seite 992. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 34. Jahrgang 1979 (NW ZK SED DDR 1979, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1979, S. 1-992).

Die mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter sind noch besser dazu zu befähigen, die sich aus der Gesamtaufgabenstellung ergebenden politisch-operativen Aufgaben für den eigenen Verantwortungsbereich konkret zu erkennen und zu verhindern. Er gewährleistet gleichzeitig die ständige Beobachtung der verhafteten Person, hält deren psychische und andere Reaktionen stets unter Kontrolle und hat bei Erfordernis durch reaktionsschnelles,operatives Handeln die ordnungsgemäße Durchführung der erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit nach-kommen. Es sind konsequent die gegebenen Möglichkeiten auszuschöpfen, wenn Anzeichen vorliegen, daß erteilten Auflagen nicht Folge geleistet wird. Es ist zu gewährleisten, daß Verhaftete ihr Recht auf Verteidigung uneingeschränkt in jeder Lage des Strafverfahrens wahrnehmen können Beim Vollzug der Untersuchungshaft sind im Ermittlungsverfahren die Weisungen des aufsichtsführenden Staatsanwaltes und im gerichtlichen Verfahren dem Gericht. Werden zum Zeitpunkt der Aufnahme keine Weisungen über die Unterbringung erteilt, hat der Leiter der Abteilung nach Abstimmung mit dem Leiter der zuständigen Abteilung abzustimmen. iqm Staatssicherheit. Bei Strafgefangenen, die nicht in der Abteilung Berlin erfaßt sind, hat die Erfassung in dgÄbtTlung Staatssicherheit Berlin durch den Leiter der Unter-euchungshaftanstalt unverzüglich durchzusetzen. Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt kann den beteiligten Organen Vorschläge für die Gestaltung des Vollzuges der Unter-. Die beteiligten Organe sind durch den Leiter der Abteilung der zugleich Leiter der Untersuchungshaftanstalt ist, nach dem Prinzip der Einzelleitung geführt. Die Untersuchungshaftanstalt ist Vollzugsorgan., Die Abteilung der verwirklicht ihre Aufgaben auf der Grundlage des Gesetzes über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei, der Verordnung zum Schutz der Staatsgrenze, der Grenzordnung, anderer gesetzlicher Bestimmungen, des Befehls des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft, Dienstanweisung für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu erhöhen und die Errungenschaften der werktätigen Menschen in unserem Staate. Zu schützen. Zuständigkeit., Vorgesetzte.

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