Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1977, Seite 836

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 32. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1977, Seite 836 (NW ZK SED DDR 1977, S. 836); Hohe Maßstäbe für die Spezialisierung und Kooperation Qualitative Faktoren umfassender erschließen stern, eine rationelle Großserienproduktion zu organisieren und die Voraussetzungen für die Anwendung moderner, hocheffektiver, technologischer Verfahren zu schaffen. Die Bilanz der XXXI. Tagung des RGW über die Entwicklung der Integrationsbeziehungen im ersten Jahr der neuen Fünfjahrplan-periode zeigt bedeutende Fortschritte, besonders bei der Spezialisierung und Kooperation des Maschinenbaus, der für die Intensivierung der gesellschaftlichen Produktion in den Ländern des RGW von entscheidender Bedeutung ist. Im gegenseitigen Außenhandel der RGW-Länder erhöhte sich 1976 der Export von Spezialisierungs- und Kooperationserzeugnissen des Maschinenbaus gegenüber dem Vorjahr um 51 Prozent. Sein Anteil am Gesamtexport von Maschinen und Ausrüstungen im Handel der RGW-Länder untereinander betrug 31 Prozent. Damit wird die Struktur der Maschinenbauproduktion in den RGW-Ländern immer mehr durch die zunehmende Arbeitsteilung und Kooperation bestimmt. Diese Entwicklung trägt dazu bei, stabile Grundlagen für eine moderne Großserienproduktion und somit wichtige Voraussetzungen für die weitere Intensivierung der Produktion und die Erhöhung ihrer Effektivität zu schaffen. Die bedeutend stärkere Einbeziehung der Maschinenbauproduktion der DDR in die Arbeitsteilung des RGW spiegelt sich in der Tatsache wider, daß sich im Jahre 1976 der Anteil von Spezialisierungs- und Kooperationserzeugnissen am Gesamtexport unseres Maschinenbaus in die RGW-Länder auf über ein Drittel erhöht hat. Im vergangenen Jahr wurden bedeutend mehr Spezialisierungs- und Kooperationsverträge abgeschlossen, als in früheren Jahren. Besonders in den für die Beschleunigung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts entscheidenden Zweigen der Volkswirtschaft ist die Spezialisierung und Kooperation der Produktion mit der UdSSR und den anderen RGW-Ländern zu einer wichtigen Grundlage geworden, um die Ziele des Fünf jahrplanes 1976 1980 zu erreichen. Zugleich stützen sich die im Fünf jahrplan vorgesehenen umfangreichen Programme zur Entwicklung der Kohle- und Energieproduktion, zur Erweiterung des Wohnungsbaus, zur Traktionsumstellung der Eisenbahn und zur Stärkung der materiell-technischen Basis der Landwirtschaft zu einem bedeutenden Teil auf die Ergebnisse der Produktionsspezialisierung wichtiger Anlagen und Ausrüstungen. Um die qualitativen Faktoren für das Wachstum der Volkswirtschaft noch umfassender zu erschließen, sind die Parteiorganisationen gut beraten, die mit ihrer ideologischen und erzieherischen Arbeit darauf Einfluß nehmen, daß die Werktätigen die sozialistische internationale Spezialisierung und Kooperation der Produktion effektiver nutzen und darum zu ringen, ihren Nutzeffekt weiter zu erhöhen. Dabei ist und bleibt die Deckung des Bedarfs der Volkswirtschaft die wichtigste Forderung, die an die Spezialisierung und Kooperation der Produktion gestellt ist. Die Erfahrungen bestätigten, daß jede Einschränkung des Produktionssortiments durch Spezialisierung nur dann einen ökonomischen Effekt bringt, wenn die Deckung des eigenen Bedarfs gesichert ist. Es geht immer mehr darum, daß die Spezialisierung und Kooperation der Produktion in noch stärkerem Maße als bisher zu Erzeugnissen führen muß, die sich durch ein hohes 836;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 32. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1977, Seite 836 (NW ZK SED DDR 1977, S. 836) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 32. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1977, Seite 836 (NW ZK SED DDR 1977, S. 836)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 32. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1977, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1977 (NW ZK SED DDR 1977, S. 1-1072). Redaktionskollegium: Dr. Werner Scholz (Chefredakteur), Dr. Heinz Besser, Harry Bretschneider, Werner Eberlein, Peter Faltin, Manfred Grey, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Hein Müller, Harry Schneider, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Horst Wagner. Die Zeitschrift Neuer Weg im 32. Jahrgang 1977 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1977 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1977 auf Seite 1072. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 32. Jahrgang 1977 (NW ZK SED DDR 1977, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1977, S. 1-1072).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen !; Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer !j Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtun- nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Spitzengeheimnisträger in staatlichen und bewaffneten Organen, in der Volkswirtschaft, in Forschungseinrichtungen einschließlich Universitäten und Hochschulen; Einschätzung der Wirksamkeit der politisch-operativen Aufklärung, Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen im Rahmen der gesamten politisch-operativen Arbeit zur Sicherung der Staatsgrenze gewinnt weiter an Bedeutung. Daraus resultiert zugleich auch die weitere Erhöhung der Ver antwortung aller Leiter und Mitarbeiter der Grenzgebiet und im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Bearbeitung; den Einsatz qualifizierter erfahrener operativer Mitarbeiter und IM; den Einsatz spezieller Kräfte und Mittel. Die Leiter der Diensteinheiten, die Zentrale Operative Vorgänge bearbeiten, haben in Zusammenarbeit mit den Leitern der zuständigen operativen-Linien und Diensteinheiten Entscheidungen vorzubereiten, wie diese Aufgaben und Probleme insgesamt einer zweckmäßigen Lösungzugeführt werden sollen, welche politisch-operativen Maßnahmen im einzelnen notwendig sind.

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