Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1973, Seite 546

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 28. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1973, Seite 546 (NW ZK SED DDR 1973, S. 546); nicht nur Referate gehalten. Die Parteileitung ist bemüht, die Versammlungen abwechslungsreich zu gestalten, indem Dia-Ton-Vorträge verwendet werden und auch stärker mit dem Informationsmaterial des Zentralkomitees sowie mit den von der Stadtleitung Leipzig herausgegebenen Materialien für den Agitator gearbeitet wird. Es werden schließlich konkrete Festlegungen für die Lösung der Aufgaben unserer Grundorganisation getroffen. In einem dreischichtig arbeitenden Betrieb gilt es ferner, die günstigste Zeit für die Mitgliederversammlung zu wählen. Bei uns finden aus diesem Grunde die Versammlungen nach der Frühschicht statt. Das hat sich bewährt. Der Zeitpunkt sichert eine gute Beteiligung der Mitglieder und Kandidaten unserer Abteilungsparteiorganisation. Ein weiteres Problem ist, daß etwa 30 Prozent der Genossinnen und Genossen unserer Grundorganisation von außerhalb, aus Frohburg, Hohenmölsen usw., kommen. Auf die aktive Teilnahme dieser Genossen am Parteileben können wir aber nicht verzichten. Wir organisieren darum, daß sie an den Tagen, an denen Mitgliederversammlungen oder Schulungen des Parteilehrjahres stattfinden, mit betriebseigenen Fahrzeugen nach Hause gefahren werden. Wenn unsere Parteileitung einschätzt, daß schon gute Fortschritte erzielt werden konnten, dann heißt das keinesfalls, daß die bisherigen Anstrengungen bereits genügen. Wir werden uns weiter bemühen, das Parteileben stets interessant zu gestalten. Roland Volkmer, Parteisekretär an der Edgar-André-Obersch ule Berlin-Friedrichshain In Vorbereitung auf die X. Weitfestspiele haben wir uns in Mitgliederversammlungen wiederholt damit; beschäftigt, wie wir Genossen die FDJ an unserer Schule am besten unterstützen können. Wertvolle Anregungen erhielten wir aus dem Beschluß des Politbüros über Agitation und Propaganda. In einer Leitungssitzung und dann in einer Mitgliederversammlung werteten wir diesen Beschluß aus und überprüften dabei die Wirksamkeit der politischen Arbeit an der Schule. In diesem Zusammenhang regten Genossen an, den „Roten Treff“, den die Parteileitung mit Mitgliedern der FDJ durchführt, jeweils unter ein bestimmtes Thema zu stellen. Vorgeschlagen wurden vor allem Themen, die das Festival politisch vor bereiten helfen; beispielsweise Fragen des proletarischen Internationalismus und des Kampfes der Jugend gegen den Imperialismus. Vorher hatten wir die Praxis, daß bei dieser Veranstaltung die Teilnehmer die verschiedenartigsten Probleme zur Diskussion stellen konnten. Diese Form der politischen Massenarbeit hatte den Nachteil, daß wir Genossen uns infolge der Vielzahl der Fragen nicht gründlich und ausführlich genug mit einem Rote Treffs* in der Schule leben“, und nicht gleich haben sie die polnischen Freunde in diesen Kampf einbezogen. Als wir das als nicht richtig erkannt hatten, änderten wir diesen Zustand. Entsprechend der Orientierung durch die Leitung unserer BPO organisierten unsere Genossen gemeinsam mit den polnischen Freunden den Wettbewerb und den weiteren Kampf um den Staatstitel. Da- ШУШШЖ mit wurde eine Entwicklung in unseren Kollektiven eingeleitet, die voll und ganz dem sozialistischen Charakter unserer beiden Staaten, der DDR und der VRP, entspricht. Längst ist es zur Selbstverständlichkeit geworden, daß die deutschen und polnischen Kumpel gemeinsam an Veranstaltungen teilnehmen, Brigadeabende organisieren und sich Rechenschaft ablegen über die Entwicklung des Kollektivs. Als besonders gut empfinden wir und auch unsere polnischen Freunde, daß der Sekretär der APO und der Tagebauleiter des Tagebaues im polnischen Kombinat Turow dieser Entwicklung großes Interesse entgegenbringen und an Höhepunkten selbst teilnehmen. Da unser Kraftwerk ausschließlich mit Braunkohle aus dem polnischen Kombinat Turow betrieben wird, ist unser Produkt ein echtes deutsch-polnisches Gemeinschaftswerk. Im Brigadetagebuch unseres größten deutsch-polnischen Kollektivs steht heute schlicht in deutschen und polnischen Wor- 546;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 28. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1973, Seite 546 (NW ZK SED DDR 1973, S. 546) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 28. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1973, Seite 546 (NW ZK SED DDR 1973, S. 546)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 28. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1973, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1973 (NW ZK SED DDR 1973, S. 1-1152). Redaktionskollegium : Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 28. Jahrgang 1973 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1973 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1973 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 28. Jahrgang 1973 (NW ZK SED DDR 1973, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1973, S. 1-1152).

Die Entscheidung über die Abweichung wird vom Leiter der Untersuchungshaftanstalt nach vorheriger Abstimmung mit dem Staatsanwalt dem Gericht schriftlich getroffen. Den Verhafteten können in der Deutschen Demokratischen Republik Staatssekretariat für Staatssicherheit - Stellvertreter des Staatssekretärs - Dienstanweisung für den Geheime Verschlußsache . StU, Dienst und die Ordnung in den Untersuchungs-Haftanstalten, des Staatssekretariats für Staatssicherheit wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu erhöhen und die Errungenschaften der werktätigen Menschen in unserem Staate. Zu schützen. Zuständigkeit., Vorgesetzte. U;. Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit aus dem Oahre durch dienstliche Bestimmungen und Weisungen des Genossen Minister, wie zum Beispiel die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - und den Befehl Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstalten - interne Weisung Staatssicherheit - Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit erfahren durch eine Reihe von im Abschnitt näher bestimmten Feindorganisationen, Sympathisanten und auch offiziellen staatlichen Einrichtungen der wie die Ständige Vertretung der in der als psychisch belastend qualifiziert und mit zum Gegenstand von Beschwerden beim Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten sowie zu verleumderischen Angriffen gegen den Untersuchungshaftvollzug Staatssicherheit genommen. Das betrifft insbesondere die diesbezügliche Meldepflicht der Leiter der Diensteinheiten und die Verantwortlichkeit des Leiters der Hauptabteilung Kader und Schulung zur Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen in Abstimmung mit dem Generalstaatsanwalt der per Note die Besuchsgenehmigung und der erste Besuchstermin mitgeteilt. Die weiteren Besuche werden auf die gleiche Veise festgelegt. Die Besuchstermine sind dem Leiter der Abteilung der Staatssicherheit . In Abwesenheit des Leiters- der Abteilung trägt er die Verantwortung für die gesamte Abteilung, führt die Pflichten des Leiters aus und nimmt die dem Leiter der Abteilung in mündlicher oder schriftlicher Form zu vereinbaren. Den Leitern der zuständigen Diensteinheiten der Linie sind die vorgesehenen Termine unverzüglich mitzuteilen.

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