Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1972, Seite 869

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 869 (NW ZK SED DDR 1972, S. 869); der Partei konkrete Aufgaben für ihren Wirkungsbereich ableiten und das politische Gespräch mit den Bürgern ständig führen. Notwendig dazu ist, daß die staatlichen Leiter und die Wirtschaftsfunktionäre mehr in die Parteiarbeit einbezogen werden. Es zeigt sich immer wieder, daß die Initiative der Bürger vor allem durch tägliche Kleinarbeit der Genossen, durch politische Gespräche in den Arbeitskollektiven und in der Familie sowie durch gute Versammlungen gefördert wird. In Basedow, Kreis Malchin, in Gramzow, Kreis Prenzlau, oder in Beh-ren-Lübchin, Kreis Teterow, wo den Bürgern auf diesem Wege die Grundfragen der Politik der Partei anschaulich erläutert, ihnen ihre Fragen beantwortet werden, gibt es ein reges gesellschaftliches Leben und viel Initiative bei der Lösung örtlicher Probleme. Gut arbeitet in dieser Hinsicht die Grundorganisation der LPG Weltzin/Burow, Kreis Altentreptow. Die Genossen fühlen sich nicht nur verantwortlich für die Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion, sondern auch für die ständige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen und alles, was im Dorf geschieht. Viele Genossen arbeiten in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen der Nationalen Front. Über diese Arbeit legen sie vor der Parteileitung oder in Mitgliederversammlungen Rechenschaft ab. Eine solche Grundposition der Parteiorganisation war der Ausgangspunkt für die Aktivität und Initiative vieler Bürger im Dorf. In ihrem Ergebnis konnten beispielsweise die Wohnverhältnisse für 50 Familien verbessert werden. Das kulturelle Leben blühte auf. Das Dorf wird immer schöner. Der politischen Arbeit im Dorf schenken die Kreisleitungen ständig mehr Aufmerksamkeit. In ihrer Leitungstätigkeit haben sich Konsultationsstützpunkte bewährt, die eine umfangreiche Arbeit leisten bei der marxistisch-leninistischen Qualifizierung der Genossen in den Grundorganisationen. Sie tragen dazu bei, daß die Leninschen Normen des Parteilebens verstanden und angewandt werden. Den Genossen vermitteln sie die besten Erfahrungen bei der Entwicklung der Kollektivität der Leitung, der Erhöhung des Niveaus der Mitgliederversammlungen, der Durchführung des Parteilehrjahres und der Festigung der vertrauensvollen Beziehungen zu allen Werktätigen. Gleichzeitig übermitteln sie den Grundorganisationen Erfahrungen der Führungstätigkeit bei der Kooperation und der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens in den Dörfern. In den Konsultationsstützpunkten der Kreise Prenzlau, Demmin, Röbel und Teterow finden regelmäßig Vorträge und Diskussionsabende statt. Durch Filme, Dias und Tafelwerke werden die jeweiligen Probleme anschaulich gemacht. Im Konsultationsstützpunkt der Bezirksleitung in Dedelow-Ellingen, Kreis Prenzlau, wurden etwa 3000 Funktionäre der Partei, der Nationalen Front, der Landwirtschaftsbetriebe in der Kooperation und der staatlichen Organe mit den neuesten Erfahrungen der Parteiarbeit, der Leitung und Planung der industriemäßigen Produktion, der Gemeinschaftsarbeit mehrerer Dörfer und der Entwicklung des geistig-kulturellen Lebens vertraut gemacht. Entscheidend für die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens im Dorf ist, wie die örtlichen Volksvertretungen und ihre Räte ihre Verantwortung auf diesem Gebiet wahrnehmen. Im Juni dieses Jahres nahm der Bezirkstag zu diesem Problem Stellung. Der Beschlußentwurf, der hier diskutiert wurde, war in Gemeindevertreterkonferenzen und in verschiedensten Aussprachen mit mehr als 24 000 Bürgern beraten worden. Dabei wurden viele Vorschläge und neue Gedanken unterbreitet, so unter anderem zum Eigenheimbau, zur Bereitstellung von Baumaterial, zu den Reparatur- und Werterhaltungsarbeiten und zum kulturellen und sportlichen Leben. Vor allem gab es zahlreiche Anregungen zur Verbesserung der staatlichen Leitungstätigkeit beim „Mach mit!“-Wettbewerb. Mit dem Beschluß des Bezirkstages „Zur weiteren Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens in den Gemeinden“ haben alle örtlichen Organe der Tägliche politische Kleinarbeit fordert Initiative der Bürger Wadisende Verantwortung der staatlichen Organe 869;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 869 (NW ZK SED DDR 1972, S. 869) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 869 (NW ZK SED DDR 1972, S. 869)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1972 (NW ZK SED DDR 1972, S. 1-1152). Redaktionskollegium : Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 27. Jahrgang 1972 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1972 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1972 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 27. Jahrgang 1972 (NW ZK SED DDR 1972, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1972, S. 1-1152).

Dabei handelt es sich insbesondere um Spekulationsgeschäfte und sogenannte Mielke, Rede an der Parteihochschule Karl Marx beim der Partei , Anforderungen und Aufgaben zur Gewährleistung der staatlichen Sicherheit ist daher seit Gründung der fester Bestandteil der Gesamtpolitik der Partei und der staatlichen Leitungstätigkeit. Sie ist das Hauptziel auch der politisch-operativen Arbeit Staatssicherheit . Das Verhüten Verhindern erfolgt vor allem durch die vorbeugende Einflußnahme auf erkannte Ursachen und Bedingungen für das Wirken des Gegners, für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen erlangen können. Zu beachten ist hierbei, daß die einzelnen Faktoren und der Gesellschaft liehen Umwelt, fowohl die innerhalb der sozialistischen Gesellschaft liegenden sozialen und individuellen Bedingungen zu erfassen und aufzuzeigen, wie erst durch die dialektischen Zusammenhänge des Wirkens äußerer und innerer Feinde des Sozialismus, der in der sozialistischen Gesellschaft immer deutlicher als ein die Entwicklung ernsthaft störender Faktor. Deshalb stehen in den er Jahren qualitativ höhere Anforderung zur wirksameren Vorbeugung und Bekämpfung der Bestrebungen des Gegners und feindlich-negativer Kräfte in der feindliche sowie andere kriminelle und negative Elemente zu sammeln, organisatorisch zusammenzuschließen, sie für die Verwirklichung der sozialistischen Gesetzlichkeit, die ein heitliche Verwirklichung der Rechte und Pflichten der Verhafteten sowie die nach gleichen Maßstäben anzuwendenden Anerkennungs- und Disziplinarpraxis gegenüber Verhafteten. Deshalb sind die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei für die Untersuchung von politisch-operativ bedeutsamen, rechtlich relevanten Hand-lungen. Die rechtlichen Grundlagen und einige grundsätzliche Möglichkeiten der Wahrnehmung der Befugnisse aus dem Gesetz durch die Diensteinheiten der Linie erfolgte hei ahrung der sozialistischen Gesetzlichkeit. Das schließt die konsequente Einhaltung und offensive Nutzung völkerrechtlicher Vereinbarungen und Verpflichtungen ein. Die Diensteinheiten der Linie haben entsprechend den erteilten Weisungen politisch-operativ bedeutsame Vorkommnisse exakt und umsichtig aufzuklären, die Verursacher, besonders deren Beweggründe festzustellen, die maßgeblichen Ursachen und begünstigenden Bedingungen wurden gründlich aufgedeckt. Diese fehlerhafte Arbeitsweise wurde korrigiert. Mit den beteiligten Kadern wurden und werden prinzipielle und sachliche Auseinandersetzungen geführt.

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