Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1972, Seite 706

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 706 (NW ZK SED DDR 1972, S. 706); Kein Prozent Planerfüllung im Selbstlauf zu erreichen Die sozialpolitischen Maßnahmen, die auf der 5. Tagung des Zentralkomitees beschlossen wurden, haben in unserem Kollektiv, dem VEB Halbmond-Teppiche, große Begeisterung ausgelöst. Auch wir haben die Losung „Was der VIII. Parteitag beschloß, wird sein!“ aufgegriffen. Unsere Werktätigen wissen, daß jeder weitere Schritt zur Verbesserung der materiellen und kulturellen Lebensbedingungen nur das Ergebnis eigener Anstrengungen im Kampf um die weitere Steigerung der Arbeitsproduktivität sein kann. Unsere Parteiorganisation hat sich in den vergangenen Wochen darum bemüht, in den Aussprachen mit den Werktätigen vor allem größere ideologische Klarheit in solchen Fragen zu schaffen: Warum besteht zwischen dem Ziel der sozialistischen Produktion und den erforderlichen Wegen zur Erreichung dieses Zieles ein untrennbarer Zusammenhang? Warum können wir nur das verbrauchen, was wir vorher produzieren? In den ersten vier Monaten des Jahres 1972 konnten gute Ergebnisse im sozialistischen Wettbewerb abgerechnet werden. Bereits Ende Mai war der Plan der industriellen Warenproduktion anteilig zum Jahr mit 42,2 Prozent, der Plan für den Bevölkerungsbedarf mit 46,9 Prozent und der Plan für den Export in die Sowjetunion mit 44,1 Prozent erfüllt. Sowohl in der politischen Arbeit der Parteiorganisation wie auch in der gewerkschaftlichen Arbeit waren bei der Durchsetzung der Leninschen Prinzipien im sozialistischen Wettbewerb für uns die Empfehlungen des Ausschusses der Volkskammer für Haushalt und Finanzen eine große Hilfe. Uns sagte Genosse Horst Brasch, Mitglied des ZK, 2. Sekretär der Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt und Stellvertreter des Vorsitzenden dieses Ausschusses: „Teppiche produzieren wir nicht der Statistik und des Gewinnes wegen. Auch und erst recht für die Teppichindustrie sind Ausgangspunkt der Planung, Leitung und Produktion die Bedürfnisse der Menschen.“ Offensives Auftreten und persönliches Beispiel Im Ergebnis der Auswertung der bedeutsamen Beschlüsse der 5. Tagung des Zentralkomitees haben die 56 sozialistischen Kollektive unseres Betriebes ihre Brigadeverträge überarbeitet. Auf unserer Mitgliederversammlung im Mai analysierten wir die dabei gesammelten Erfahrungen des Kampfes um die Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes. Wir stellten fest, daß wir überall dort gut vorankommen, wo unsere neuer Initiativen betrachtet diese Parteigruppe als unerläßlich. Ein weiterer entscheidender Faktor für das Verhalten und Handeln des Kollektivs ist die organisierte gemeinschaftliche Diskussion über die im Plan fixierten und im Wettbewerb zu realisierenden Anforderungen. Diese gemeinsamen Diskussionsrunden führten dazu, daß jeder seine Gedanken und Erfahrun- т'зЩуШштя gen in der Bewegung „Sozialistisch arbeiten, lernen und leben“ darlegte, daß Ursachen für Erfolge und Hemmnisse analysiert und neue Wege beschritten wurden. Die Genossen der Parteigruppe drängen auf die regelmäßige Durchführung dieser gemeinsamen Beratungen, weil jeder einzelne aus der kollektiven Beratung zu neuen Erkenntnissen gelangt. Manfred Kühnei Betriebszeitungsredakteur im VE Tiefbaukombinat Cottbus Frauenseminar in der PLAMAG Plauen Das Plauener Druckmaschinenwerk ist kein ausgesprochener Frauenbetrieb. Dennoch erwogen der Frauenausschuß und die Bildungsstätte die politische Weiterbildung unserer Kolleginnen. Dabei überlegten wir, wie wir ihre Interessen bei der Vermittlung von Grundwissen am besten berücksichtigen können. Auch an 706;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 706 (NW ZK SED DDR 1972, S. 706) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 706 (NW ZK SED DDR 1972, S. 706)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1972 (NW ZK SED DDR 1972, S. 1-1152). Redaktionskollegium : Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 27. Jahrgang 1972 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1972 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1972 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 27. Jahrgang 1972 (NW ZK SED DDR 1972, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1972, S. 1-1152).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl rsonen rsonen Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesve rräterische. Nach richtenüber-mittlung, Landesve rräterische Agententätigkeit, Landesverräterische Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Landesverräterische Agententätigkeit er Staatsfeindlicher Menschenhandel Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die staatl und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-ve rle tzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und der oder den zuständigen operativen Diensteinheiten im Vordergrund. Die Durchsetzung effektivster Auswertungs- und Vorbeugungsmaßnahmen unter Beachtung sicherheitspolitischer Erfordernisse, die Gewährleistung des Schutzes spezifischer Mittel und Methoden Staatssicherheit geheimgehalten werden. Durch die Nutzung seines Mitspracherechts bei Vergünstigungen und Disziplinarmaßnahmen verwirklicht der Untersuchungsführer einen wesentlichen Teil seiner Verantwortung für die Feststellung der Wahrheit als ein grundlegendes Prinzip des sozialistischen Strafverfahrens. Sie ist notwendige Voraussetzung gerechter und gesetzlicher Entscheidungen. Die grundlegenden Aufgaben des Strafverfahrens sind in der Verfassung der im-.St raf gesetzbuch und in der Strafprozeßordnung, in meinen Befehlen und Weisungen enthaltenen Bestimmungen und Richtlinien strikt durchzusetzen und einzuhalten.

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