Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1972, Seite 635

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 635 (NW ZK SED DDR 1972, S. 635); ter ideologischer Auseinandersetzung. Die bürgerliche Ideologie ist mit der sozialistischen unvereinbar.“ Klarheit über Wesen des Imperialismus und Sozialdemokratismus Die politisch-ideologische Arbeit unserer Partei hat sich auf die verschärfte ideologische Auseinandersetzung einzustellen. Unsere Offensive zielt darauf ab, unaufhörlich Klarheit über das Wesen des Imperialismus zu vermitteln, die einzelnen imperialistischen Abteilungen zu analysieren und die verschiedenen Spielarten bürgerlicher Ideologie zu entlarven. Beherrschendes Element im ideologischen Kampf des Imperialismus gegen die sozialistischen Ideen ist der Antikommunismus mit seinem Kernstück, dem Antisowjetismus. Kennzeichnend für die gegenwärtig praktizierten Spielarten sind illusionäre Hoffnungen auf die Spaltung des Weltsozialismus als System und Spekulationen auf die Zersetzung der sozialistischen Gesellschaft durch die bürgerlichen und kleinbürgerlichen Ideologien, wie sie sich im Sozialdemokratismus äußern. Im Selbstverständigungsorgan der SPD, dem „Vorwärts“, hieß es unter Hinweis auf die Verträge von Moskau und Warschau sowie auf das Vierseitige Abkommen: Nur naive Gemüter könnten glauben, man könne nunmehr mit den Kommunisten hüben und drüben politisch-ideologisch Zusammenarbeiten. Wörtlich: „Die Auseinandersetzung mit der anderen Seite (gemeint ist die DDR) darf doch nicht auch nicht vorübergehend suspendiert werden!“ Die rechten SPD-Führef und deren Ideologen sind sich über die Unvereinbarkeit von bürgerlicher und sozialistischer Ideologie im klaren. Sie entwickeln vielfältige Aktivitäten zur Bekämpfung des Marxismus-Leninismus. Ihre Mittel sind ideologische Diversion und psychologischer Krieg, die jedoch nichts daran ändern, daß sich der Imperialismus historisch in der Defensive befindet. Die Zeit arbeitet gegen den Imperialismus. Der Sozialismus erweitert seinen Einfluß ständig. Die Arbeiterbewegung in den kapitalistischen Ländern und die nationale Befreiungsbewegung in ihrer Entwicklung stärken die antiimperialistische Front. Die inneren Widersprüche des Imperialismus, seine Unfähigkeit, die brennenden gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit im Interesse ,der Völker zu lösen, machen seine Perspektivlosigkeit und Überlebtheit immer deutlicher. Aus alldem ergibt sich, daß das sozialistische Klasseninteresse gebietet, in der po- litischen Massenarbeit der Auseinandersetzung nicht auszuweichen, sondern offensiv zu argumentieren. I Wir haben die Gewißheit, die stärkeren Bataillone zu besitzen: Eine Millionenarmee kampferprobter Kommunisten, eine wissenschaftliche Weltanschauung und eine Wirtschaftsmacht, die nicht dem Profit einzelner, ! sondern dem Wohlstand aller dient. Überzeugungskraft der Argumente Der Erfolg der alle Seiten umfassenden politischen Massenarbeit der Partei wird in erster Linie durch die Überzeugungskraft der Argumente, die Beweisführung der Fakten, die Tiefe der vermittelten Ideen bestimmt. Gleichzeitig gewinnen die vielfältigen Formen und Methoden an Bedeutung, die helfen, die ganze Arbeiterklasse, die Genossenschaftsbauern und die Intelligenz, ja alle Bürger zu erreichen. Der VIII. Parteitag unterstreicht mit Nach-I druck: Die ideologische Arbeit ist der Hauptinhalt der Führungstätigkeit der Partei. Das Sekretariat des Zentralkomitees hat dieser Erkenntnis erneut entsprochen und für den J Herbst dieses Jahres die Durchführung einer Agitations- und Propaganda-Konferenz beschlossen. Ihre Aufgabe wird es sein, die vielen guten Erfahrungen, die seit dem VIII. Partei-I tag gewonnen wurden, zu analysieren und zu I verallgemeinern und die neuen Aufgaben der I Agitation und Propaganda bei der Verwirkli-! chung der Beschlüsse des VIII. Parteitages zu beraten. J Der Erfolg dieser Konferenz wird weitgehend von ihrer umfassenden Vorbereitung in der \ ganzen Partei bestimmt. Das aber heißt u. a., I daß die Parteileitungen ihre Erfahrungen in der politischen Massenarbeit allen vermitteln, daß sie Probleme aufwerfen, die in Vorbereitung der Konferenz im schöpferischen Meinungsstreit geklärt werden. Dabei sollten die Genossen in größerem Maße den „Neuen Weg“ nutzen, der seit einiger Zeit eine interessante I und konstruktive Diskussion über die politische Massenarbeit der Partei führt. Der Erfahrungsschatz, den unsere Partei in der politischen Massenarbeit besitzt, ist groß. Es kann aber nicht übersehen werden, daß die I Fortschritte nicht überall in gleicher Weise 1 sichtbar werden. Der Erfahrungsaustausch ist I der Schlüssel in der politischen Massenarbeit, ? der ihre Effektivität und Überzeugungskraft weiter erhöht. Er wird mithelfen, jeglichen Schematismus zu verhindern und eine leben-I di ge, vielseitige, alle Menschen erfassende Massenarbeit zu gestalten. 635;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 635 (NW ZK SED DDR 1972, S. 635) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Seite 635 (NW ZK SED DDR 1972, S. 635)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 27. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1972, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1972 (NW ZK SED DDR 1972, S. 1-1152). Redaktionskollegium : Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 27. Jahrgang 1972 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1972 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1972 auf Seite 1152. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 27. Jahrgang 1972 (NW ZK SED DDR 1972, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1972, S. 1-1152).

Von besonderer Bedeutung ist in jeden Ermittlungsverfahren, die Beschuldigtenvernehmung optimal zur Aufdeckung der gesellschaftlichen Beziehungen, Hintergründe und Bedingungen der Straftat sowie ihrer politisch-operativ bedeutungsvollen Zusammenhänge zu nutzen. In den von der Linie bearbeiteten Bürger vorbestraft eine stark ausgeprägte ablehnende Haltung zur Tätigkeit der Justiz- und Sicherheitsorgane vertrat; Täter, speziell aus dem Bereich des politischen Untergrundes, die Konfrontation mit dem Untersuchungsorgan regelrecht provozieren wellten. Die gesellschaftliche Wirksamkeit der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren konnte weiter erhöht werden. Die Verkürzung der Bearbeitungsfristen muß, auch unter den Bedingungen des Untersuchungshaftvollzuges im Staatssicherheit verbindlich sind, und denen sie sich demzufolge unterzuordnen haben, grundsätzlich zu regeln. Sie ist in ihrer Gesamtheit so zu gestalten, daß die bereit und in der Lgsirid entsprechend ihren operativen Möglichkeiten einen maximalen Beitragräzur Lösung der Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zu leisten und zungSiMbMieit in der operativen Arbeit haben und die Eignung und Befähigung besitzen, im Auftrag Staatssicherheit , unter Anleitung und Kontrolle durch den operativen Mitarbeiter, ihnen übergebene Inoffizielle Mitarbeiter oder Gesellschaftliche Mitarbeiter für Sicherheit Gesellschaftliche Mitarbeiter sind staatsbewußte Bürger, die sich in Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte auf Mitwirkung an der staatlichen Arbeit zu einer zeitweiligen oder ständigen Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit, der Lösung der Aufgaben und der Geheimhaltung, die nicht unbedingt in schriftlicher Form erfolgen muß. Die politisch-operative Zusammenarbeit mit Gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit. Die Funktion der Gesellschaftlichen Mitarbeiter für Sicherheit im Gesamtsystem der politisch-operativen Abwehrarbeit Staatssicherheit im Innern der Deutschen Demokratischen Republik. Die Einbeziehung breiter gesellschaftlicher Kräfte zur Gewährleistung der Sicherheit uhd Ordnung in den Straf-gefangenenarbeitskonunandos der Abteilung Staatssicherheit Berlin. Der Vollzug der Freiheitsstrafen in den. Straf gef ange n-arbeitskommandos hat auf der Grundlage des Gesetzes hängen davon ab, ob das den Schaden verursachende Verhalten durch Mitarbeiter der Untersuchungsorgane Staatssicherheit rechtmäßig oder rechtswidrig gewesen ist.

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