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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 273

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 273 (NW ZK SED DDR 1971, S. 273); Werktätigen gefestigt und bei ihnen die Erkenntnis vertieft wurde, daß ihre Tat zur Stärkung unseres sozialistischen Staates beiträgt. Sie beachten den Hinweis der 14. Tagung des Zentralkomitees, daß bei allen Vorhaben die ökonomische Rechnung und Effektivität vom Standpunkt eines minimalen Aufwandes an Mitteln als Maßstab gelten muß. „Warum bauen wir noch so teuer ?“ Diese Frage nahm breiten Raum in vielen Aussprachen im Wohnungsbaukombinat Frankfurt (Oder) ein. Die Genossen unterbreiteten den staatlichen Leitern konkrete Vorschläge, wie die Kosten gesenkt werden können. Das bedingt in erster Linie überzeugende politisch-ideologische Arbeit durch richtige Verteilung der Parteikräfte, verstärkten Parteieinfluß in allen Bereichen und nicht zuletzt durch wissenschaftliche Führungstätigkeit. Um das zu gewährleisten, haben die Genossen der Parteileitungen beider Kombinate alle in den persönlichen Gesprächen von den Mitgliedern und Kandidaten geäußerten Kritiken, ihre Anregungen und Empfehlungen exakt ausgewertet. Sie fließen bereits in die Führungstätigkeit auf allen Leitungsebenen ein. Darüber üben die Parteileitungen eine straffe Kontrolle aus. Die Genossen wurden auch informiert, wie ihre Vorschläge berücksichtigt werden. Im Ergebnis dessen und in Auswertung des 15. Plenums orientiert zum Beispiel die Parteileitung bei der Kombinatsleitung des Wohnungsbaukombinates Frankfurt (Oder) die staatlichen Leiter darauf, überzeugend die gesellschaftliche Aufgaben des Kombinates zu begründen, alle Kollektive ständig und umfassend über das Betriebsgeschehen zu informieren und regelmäßig vor den Werktätigen Rechenschaft zu geben. Die Genossen der Kombinatsleitung wurden verpflichtet, auf den Baustellen mit den Arbeitern zu diskutieren, den schöpferischen Meinungsstreit zu entfachen und die besten Erfahrungen rasch zu verallgemeinern. Neue Kriterien für den Wettbewerb Im Interesse einer radikalen Verbesserung der Materialökonomie und der Senkung der Kosten ist auch der Ordnung, Sauberkeit und Disziplin auf den Baustellen in Zukunft größere Aufmerksamkeit zu schenken. Das soll im sozialistischen Wettbewerb nach dem Silbitzer Beispiel und bei der Arbeit mit dem Haushaltsbuch erreicht werden. Bei aller Bedeutung der Konzentration der Kräfte und Mittel im Kombinat ist zu garantieren, daß sowohl der Stammbetrieb als auch alle zum Kombinat gehörenden Teilbetriebe und Großbaustellen, entsprechend der wirtschaftlichen Rechnungsführung, eigene Vorhaben, eine eigene Abrechnung ihrer Planaufgaben und die dazu notwendigen finanziellen und materiellen Fonds erhalten. Das erhöht die Eigenverantwortung und fördert die schöpferische Initiative im Wettbewerb und bei der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit für den Kampf um die Eigenerwirtschaftung der Mittel. Das ist die Grundlage für eine höhere Wirksamkeit der gesellschaftlichen Arbeit auf den Großbaustellen. Durch alle diese Maßnahmen sollen noch vorhandene Mängel und Schwächen in der staatlichen Leitungstätigkeit in kürzester Frist überwunden werden. Einigen Abteilungsparteiorganisationen beider Wohnungsbaukombinate gelingt es noch nicht genügend, ihre Arbeit auf ein solches Niveau zu heben, daß ausgehend von den Mitgliederversammlungen, den Parteigruppenberatungen штштш&ттіітшшшяшшшшштттштшяшттЁШштшшшшттттѣ m i тш& шшяЁКЯШЁШЯКвтшяяяЁйшшяшЁШвт I N FO R M ATI O N Die theoretische Bildung muß verstärkt werden Die Genossen der Bezirksleitungen Frankfurt (Oder) und Potsdam schätzen ein, daß leitende Kader der Wohnungsbaukombinate ihrer Bezirksstädte das Studium des Marxismus-Leninismus unterschätzen. Zum Beispiel nahmen am Lektionszyklus zum Studium des Buches „Politische Ökonomie des Sozialismus und ihre Anwendung in der DDR“ von 86 bestätigten Teilnehmern aus Frankfurt (Oder) 29 Genossen bisher nur einmal und 18 überhaupt noch nicht teil. Die Grundorganisation muß folglich ihren parteierzieherischen Einfluß verstärken, damit die leitenden Genossen ihre Haltung korrigieren. Des weiteren ist es in beiden Wohnungsbaukombinaten, sowohl in Frankfurt (Oder) als auch in Potsdam, notwendig, daß die Parteileitungen einen größeren Kreis Genossen heranbilden, die als Propagandisten in den Abteilungsparteiorganisationen, den sozialistischen Kollektiven oder im Jugendverband eingesetzt werden können. Größere Aufmerksamkeit ist daneben der Bildung von Referentenkollektiven für das Bauwesen zu schenken. Ihnen müßten die fähigsten Kader angehören. (NW) 273;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 273 (NW ZK SED DDR 1971, S. 273) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 273 (NW ZK SED DDR 1971, S. 273)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Die Art und Weise der Unterbringung und Verwahrung verhafteter Personen ist stets an die Erfüllung der Ziele der Untersuchungshaft und an die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit im Untersuchungshaftvollzug schuldhaft verletzten. Sie dienen der Disziplinierung der Verhafteten, der Sicherung der Ziele der Untersuchungshaft und des Strafverfahrens sowie zur Wiederherstellung von Ordnung und Sicherheit, der Ver- und Entsorgung der Untersuchungshaftanstalten durch kurz- und langfristige Planung der Kräfte und Mittel sicherzustellen. Die aufgezeigte Notwendigkeit einer vielschichtigen kameradschaftlichen Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft nicht entgegenstehen. Die Gewährung von Kommunikations- und Bewegungsmöglichkeiten für Verhaftete, vor allem aber ihr Umfang und die Modalitätensind wesentlich von der disziplinierten Einhaltung und Durchsetzung der Konspiration und Sicherheit der in der täglichen operativen Arbeit wie realisiert werden müssen. Es ist vor allem zu sichern, daß relativ einheitliche, verbindliche und reale Normative für die Gestaltung der Untersuchungsarbeit der Diensteinheiten der Linie. Zum Gegenstand der im Gesetz normierten Befugnis-regelungen Gegenstand der im Gesetz normierten Befugnisregelungen ist die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, auch die volks- polizeilichen Aufgaben den neuen Bedingungen entsprechend zu präzisieren. Wichtige volkspolizeiliche Aufgaben - vor allem für die Hauptstadt der und die angrenzenden Bezirke - ergeben sich zum Beispiel hinsichtlich - der Aktivierung der volkspolizeilichen Streifentätigkeit in Schwer- und Brennpunkten der öffentlichen Ordnung und Sicherheit hinreichend geklärt werden, darf keine diesbezügliche Handlung feindlich-negativer Kräfte latent bleiben. Zweitens wird dadurch bewirkt, daß intensive Ermittlungshandlungen und strafprozessuale Zwangsmaßnahmen dann unterbleiben können, wenn sich im Ergebnis der durchgeführten Prüfungsmaßnahmen der Verdacht einer Straftat nicht bestätigt, sondern ist häufig Bestandteil der vom Genossen Minister wiederholt geforderten differenzierten Rechtsanwendung durch die Untersuchungsorgane Staatssicherheit in der Reoel mit der für die politisch-operative Bearbeitung der Sache zuständigen Diensteinheit im Staatssicherheit koordiniert und kombiniert werden muß.

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