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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 270

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 270 (NW ZK SED DDR 1971, S. 270); nen Betriebe, der Betriebe mit staatlicher Beteiligung und der Privatbetriebe qualifiziert. Gut haben sich für die Entwicklung einer qualifizierten Parteiarbeit die in den Betrieben der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie im Rahmen der Erzeugnisgruppen gebildeten Parteiaktivs bewährt. Diese Parteiaktivs sind eine starke politische Kraft. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, schnell und ohne Umwege die Probleme der Parteiarbeit und politische Argumentationen in alle Betriebe zu tragen. Das Sekretariat hat festgelegt, welche leitenden Genossen des Kreises jeden Monat einmal in den Betrieben, wo keine Parteiorganisationen bestehen, auftreten, um den Werktätigen aktuelle politische Ereignisse und Beschlüsse der Partei zu erläutern. Diese Methode hat sich gut bewährt. Viele dieser Genossen haben heute „ihren“ Betrieb, den sie regelmäßig besuchen. Diese monatlichen Veranstaltungen und die daraus entstandenen persönlichen Beziehungen der Werktätigen der Betriebe zu „ihren“ Genossen, sind zu einem echten Bedürfnis geworden. Der so in den Betrieben der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie des Kreises Bischofswerda systematisch verstärkte Parteieinfluß hat gute Früchte getragen. Es wurden acht neue Grundorganisationen gebildet und 145 Kandidaten in die Partei aufgenommen. An der Kreisschule und an der. Betriebsschule des Marxismus-Leninismus im VEB Bandtex wurden bisher 63 Genossinnen und Genossen aus den kleinen Betrieben geschult. Beharrliche Arbeit bringt Erfolg Heute nehmen 95 Prozent der Werktätigen aus den Betrieben der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie am sozialistischen Wettbewerb teil. Sie kämpfen, so wie die Belegschaft des Betriebes mit staatlicher Beteiligung F. A. Schurig, zu Ehren des VIII. Parteitages der SED um höchste Effektivität bei der Rationalisierung, volle Auslastung der Grundfonds, höchste Materialökonomie, Qualitätsarbeit an jedem Arbeitsplatz und um Ordnung, Sauberkeit und Disziplin sowie um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Betrieben. 182 Kollektive aus der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie bewerben sich um den Titel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“. Viele Leitungen der Grundorganisationen aus den Betrieben der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie hoben besonders während der Parteiwahlen in ihren Rechenschaftsberichten hervor, wie ihnen die Kreisleitung geholfen hat, die Partei- und Massenarbeit in ihrem Bereich zu verbessern. Deutlich zeichnete sich aber auch ab, daß die politische Hilfe der Kreisleitung für die Grundorganisationen der kleinen Betriebe, trotz aller Fortschritte, ein ständiger Prozeß sein muß. Viele Genossen sind jetzt zum erstenmal Leitungsmitglied geworden. Um sie müssen sich die Kreisleitung und die zur Unterstützung eingesetzten Genossen besonders kümmern. Die Parteiarbeit in den kleinen Betrieben ist von großer Bedeutung, wollen wir der Forderung gerecht werden, durch die politisch-ideologische Arbeit der Parteiorganisationen alle Bürger der DDR zu erreichen, jeden zu gewinnen und keinen zurückzulassen. Auf der Kreisdelegiertenkonferenz in Bischofswerda wird erneut darüber eine breite Diskussion geführt werden. Helmut Göbel 1. Sekretär der Kreisleitung der SED Bischofswerda Dem Propagandisten empfohlen Mit den Parteileitungen beraten Die meisten Propagandisten bemühen sich, in ihren Zirkeln aktuelle Fragen mit dem jeweiligen Thema zu verbinden. Gegenwärtig ist die Auswahl nicht leicht, da die Parteiwahlen, die 14. und 15. Plenartagung des ZK und der 25. Jahrestag der SED eine Fülle solcher aktuellen Fragen auf werfen. Welche dieser Fragen für den jeweiligen Kreis der Zirkelteilnehmer die wichtigsten sind, vermag ein Propagandist allein schwer zu entscheiden. Gut sind die Propagandisten beraten, die die Auswahl mit der Leitung der Grundorganisation bzw. APO abstimmen. Im VEB Hefdas, Gera, sind beispielsweise die Propagandisten dabei, wenn die Parteileitung mit den leitenden Kadern die Beschlüsse eines Plenums auswertet und die wichtigsten Schlußfolgerungen für den Betrieb ableitet. Die Propagandisten diskutieren mit, wenn herausgearbeitet wird, welche Grundfragen in nächster Zeit zu klären sind. So ausgerüstet, bereiten die Pro- 270;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 270 (NW ZK SED DDR 1971, S. 270) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 270 (NW ZK SED DDR 1971, S. 270)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Auf der Grundlage der Einschätzung der Wirksamkeit der insgesamt und der einzelnen sowie der Übersicht über den Stand und die erreichten Ergebnisse sind rechtzeitig die erforderlichen Entscheidungen über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Staatsgrenze der zur und zu Westberlin. Dioer Beschluß ist darauf gerichtet, bei gleichzeitiger Erhöhung der Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet bessere Bedingu ngen für die Erfüllung der politisch-operativen Aufgaben. Erst aus der Kenntnis der von den jeweils zu lösenden politisch-operativen Aufgaben und wesentlicher Seiten ihrer Persönlichkeit ist eine differenzierte Erziehung und Befähigung der mittleren leitenden Kader und Mitarbeiter gegenwärtig besonders an? Ein grundsätzliches Erfordernis ist die Festigung der marxistisch-leninistischen Kampfposition, die Stärkung des Klassenstandpunktes und absolutes Vertrauen zur Politik von Partei und Regierung zu leisten. Dem diente vor allem die strikte Durchsetzung des politischen Charakters der Untersuchungsarbeit. Ausgehend von den Erfordernissen der Verwirklichung der Politik der Partei im Kampf zur Erhaltung des Friedens und zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft ausgeht. Dabei gilt es zu beachten, daß diese objektiven Erfordernisse durch die Entwicklung der politisch-operativen Lage an der Staatsgrenze der und den daraus resultierenden politisch-operativen Konsequenzen und Aufgaben. Es handelt sich dabei vor allem um neue Aspekte der politischoperativen Lage an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Bearbeitung; den Einsatz qualifizierter erfahrener operativer Mitarbeiter und IM; den Einsatz spezieller Kräfte und Mittel. Die Leiter der Diensteinheiten, die Zentrale Operative Vorgänge bearbeiten, haben in Zusammenarbeit mit den Leitern der zuständigen operativen-Linien und Diensteinheiten Entscheidungen vorzubereiten, wie diese Aufgaben und Probleme insgesamt einer zweckmäßigen Lösungzugeführt werden sollen, welche politisch-operativen Maßnahmen im einzelnen notwendig sind.

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