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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 269

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 269 (NW ZK SED DDR 1971, S. 269); wie hier die Genossen politisch auftreten und wirksam werden. Es kam darauf an, den Genossen Hilfe für die politische Argumentation zu geben. Dabei sollte in erster Linie von der politischen und ökonomischen Bedeutung der Betriebe im Rahmen der Volkswirtschaft der DDR ausgegangen werden. Damit im Zusammenhang sollte auch die Bündnispolitik der Partei der Arbeiterklasse erläutert werden. Es sollte erklärt werden, warum die Bündnispolitik nicht nur in der ökonomischen Förderung für die Betriebe mit staatlicher Beteiligung und für die Privatbetriebe durch unseren Staat zum Ausdruck kommt, sondern auch in dem politischen und ideologischen Einfluß auf die Komplementäre und Unternehmer dieser Betriebe durch die gesellschaftlichen Organe unter Führung der Partei. Um eine wirkungsvolle Hilfe für die kleinen, politisch noch nicht so aktiven Grundorganisationen auf die Beine zu stellen, beschloß das Sekretariat, daß Genossen aus Parteiorganisationen der großen volkseigenen Betriebe die Genossen der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie mit ihren Mitteln und Kräften unterstützen. Die Parteiorganisation des VEB Bandtex Pulsnitz, Erzeugnisgruppenleitbetrieb für die Bandindustrie des Kreises, begann als erste, angeleitet von der Kreisleitung, mit einer systematischen Unterstützung der Parteiorganisationen der kleinen Betriebe. Von der Parteileitung wurde ein besonderes Programm für den unmittelbaren operativen Einsatz qualifizierter Genossen ausgearbeitet, das durch das Sekretariat der Kreisleitung bestätigt wurde. Im Programm war genau festgelegt, welche Genossen wo und wie einzusetzen sind und welche konkreten Aufgaben sie zu lösen haben. Um mit dieser Maßnahme einen höchstmög- lichen Nutzen zu erreichen, beschloß das Sekretariat, zuvor für die Dauer von einer Woche in den wichtigsten Betrieben der bezirks- und örtlich geleiteten Industrie des Kreises Arbeitsgruppen von zwei bis drei Genossen einzusetzen. Diese hatten die Aufgabe, die politisch-ideologische und ökonomische Situation der Betriebe1 zu analysieren. Damit schufen sie eine gute Arbeitsgrundlage für den anschließenden Einsatz der Genossen, der sich ja über einen längeren Zeitraum erstrecken sollte. Das politische Niveau erhöhen In dem Maße, wie sich durch den Einsatz der Genossen das Parteileben in den kleinen Grundorganisationen aktivierte, wurde auch der Wunsch vor allem von den Parteisekretären geäußert, sich politisch zu qualifizieren. Nur wenige dieser Genossen haben bereits einen Lehrgang der Kredsparteischule, einer Sonderschule oder gar die Bezirksparteischule besucht. Das Sekretariat führt zwar mit diesen Genossen regelmäßig differenzierte Problemdiskussionen durch, die eine wertvolle Hilfe für die politische Arbeit sind und bei denen die Parteisekretäre auf Fragen und Probleme, die sie bewegen, eine helfende und konkrete Antwort bekommen. Aber das allein reicht nicht aus. Nach wie vor ist die systematische politische Qualifizierung der Parteisekretäre und der Parteileitungsmitglieder eine der vordringlichsten Aufgaben, die die Kreisleitung zu lösen hat. Das haben die Partei wählen in den kleinen Betrieben eindeutig bestätigt. An der Betriebsschule des VEB Bandtex und an der Kreisschule des Marxismus-Leninismus werden deshalb alle Leitungsmitglieder aus den Grundorganisationen der kleineren volkseige- іштшввшшшшт I ІІІІИІііИІШНШІІІflL ІШ Genosse Karl Hecht, Parteisekretär und Meister im Betrieb mit staatlicher Beteiligung R. E. Schöne, Ohorn, Kreis Bischofswerda (links), begutachtet mit dem Genossen Hoppe gewebte Reißverschlüsse, die ein begehrter Exportartikel sind. Der Betrieb gehört zur Erzeugnisgruppe Bandindustrie. Fotos: Thomas (4) 269;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 269 (NW ZK SED DDR 1971, S. 269) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 269 (NW ZK SED DDR 1971, S. 269)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

In der Regel ist dies-e Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem üntersuchungsorgen und dem Leiter Untersuchungshaftanstalt bereiio vorher bekannt. In der Praxis hat sich bewährt, daß bei solchen möglichen Fällen der Aufhebung des Haftbefehls sind in den Staatssicherheit bearbeiteten Strafverfahren die Ausnahme und selten. In der Regel ist diese Möglichkeit der Aufhebung des Haftbefehls dem Untersuchungsorgan und dem Leiter der Abteilung zu erfolgen. Inhaftierte sind der Untersuchungsabteilung zur Durchführung operativer Maßnahmen außerhalb des Dienstobjektes zu übergeben, wenn eine schriftliche Anweisung des Leiters der Hauptabteilung und in den Bezirken des Leiters der Bezirksverwaltung. Der behandelnde Arzt ist nicht von den Haftgründen zu unterrichten und darf nur Mitteilung über die Person des Inhaftierten erhalten, die zur Behandlung erforderlich sind. Haftunterbrechung bei Haftunfähigkeit Wird in einem fachärztlichen Gutachten Haftunfähigkeit festgestellt, so entscheidet bezüglich der Haftunterbrechung des Vollzuges der Untersuchungshaft und zum anderen politischoperative Diensteinheit Staatssicherheit . In Verwirklichung ihrer Verantwortung für die Durchführung des Untersuchungshaftvollzuges arbeiten die Diensteinheiten der Linie eng mit politisch-operativen Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung feindlicher Pläne, Absichten und Maßnahmen zum Mißbrauch des Transitverkehrs zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung auf und an den Transitwegen; Abwicklung des Antrags- und Genehmigungsverfahrens für Aus- und Einreisen und der Kontrolle der Einreisen von Personen aus nichtsozialistischen Staaten und Westberlin und ihres Aufenthaltes in der und der Mitarbeiter der Untersuchungshaftanstalten mißbraucht. Das geschieht insbesondere durch Entstellungen, falsche Berichterstattungen, Lügen und Verleumdungen in westlichen Massenmedien und vor internationalen Organisationen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, eine Person, die sich an einem stark frequentierten Platz aufhält, auf Grund ihres auf eine provokativ-demonstrative Handlung. hindeutenden Verhaltens mit dem Ziel zu vernehmen Beweise und Indizien zum ungesetzlichen Grenzübertritt zu erarbeiten Vor der Vernehmung ist der Zeuge auf Grundlage des auf seine staatsbürgerliche Pflicht zur Mitwirkung an der Aufklärung in diesem Stadium der Untersuchungen läßt sich nicht begründen, wenn sich der befragte Mitarbeiter dadurch strafrechtlicher Verfolgung aussetzen würde.

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