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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 256

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 256 (NW ZK SED DDR 1971, S. 256); ■ . ■*' . - ■ - -Ч і ■ Gemeinsam beraten einheitlich verwirklichen mw *' * '’ч*- , * ~ - (NW) Die Wahlen in den Parteigruppen, Abtei lungspartei Organisationen und Grundorganisationen führten zu einer großen Aktivität bei der Vorbereitung des VIII. Parteitages. Das drückt sich sowohl im sozialistischen Wettbewerb und im Kampf um die Planerfüllung als auch in den Vorschlägen und Hinweisen zur Stärkung der Kampfkraft der Partei aus. Die Genossen, die mit ihren Beiträgen im „Neuen Weg“ an der Diskussion zur Vorbereitung des VIII. Parteitages teilhaben, konzentrierten sich bisher auf inhaltsreiche und erzieherische Mitgliederversammlungen. Was sind die Hauptergebnisse dieser Diskussion?*) Drei Gesichtspunkte wurden besonders hervorgehoben: das Streben nach einem hohen Niveau, die Verantwortung der Leitung und die persönliche Initiative der Parteimitglieder. Inhalt ist entscheidend Das bestimmende Merkmal der Diskussion ist, daß alle Genossen zum Inhalt der Mitgliederversammlungen Stellung nahmen. Übereinstim- *) siehe auch Leitartikel „Neuer Weg“, Heft 2/1971 ■■ mend sagten sie aus, dlaß die Mitgliederversammlung allen Mitgliedern und Kandidaten das Rüstzeug für die einheitliche Durchführung der Parteibeschlüsse geben muß. Die Diskussionsteilnehmer leiten die Schlußfolgerung davon alb, daß die Verantwortung der Parteiorganisationen ständig größer wird. Die Grundorganisationen sind das Fundament und das wichtigste Bindeglied der Partei zu den Werktätigen. Das machten die Genossen an Hand ihres Erfahrungsschatzes, der insbesondere nach dem Umtausch der Parteidokumente bereichert worden ist, deutlich. So bewiesen sie: 1. In, den 25 Jahren des Bestehens der SED ist die Autorität der Partei ständig gewachsen, weil sie stets die richtige Strategie und Taktik ausgearbeitet und durch die Parteiorganisationen verwirklicht hat. Das ist die Grundvoraussetzung für die in der DDR erzielten Erfolge. 2. Die Arbeit mit den Menschen stellte die SED stets in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit. Von der Überzeugungsarbeit der Grundorganisationen hängt es ab, daß sich die Initiative der Kollektive Vorbereitung lohnt sich politisch-ideologische Arbeit besonders an den Schwerpunkten erfolgt, abrechenbare Beschlüsse gefaßt werden, so daß letztendlich das Ergebnis jeden Genossen befriedigt. Siegfried Berger Sekretär der APO Technik im VEB Plast- und Elast-verarbeitungsmaschinen-Kombinat Karl-Marx-Stadt, Betrieb Plastmaschinenwerk Freital тЗ&Шшм Obwohl unsere APO Diode im VEB Werk für Fernsehelektronik Berlin gute Fortschritte gemacht hat, ist auch bei uns das Niveau der Mitgliederversammlungen noch sehr unterschiedlich. Worin liegen die Ursachen? Wir führen noch immer Versammlungen durch, die nicht gründlich genug vorbereitet sind. Oft ist die Zeit dazu zu knapp. Zwei bis drei Leitungsmitglieder arbeiten das Referat aus. Die Gruppenorganisatoren werden kurz informiert, Beschlüsse schnell vorbereitet. Die Mehrzahl unserer Genossen hat an der Vorbereitung solcher Versammlungen keinen Anteil. Ergebnis: Schleppende Diskussion, keine kämpferische Atmosphäre, und die Genossen gehen unzufrieden nach Hause. Dann haben wir Versammlung 256;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 256 (NW ZK SED DDR 1971, S. 256) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 256 (NW ZK SED DDR 1971, S. 256)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Ministors für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben für die Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Bugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlungen Jugendlicher. Zu den rechtspolitischen Erfordernissen der Anwendung des sozialistischen Rechts im System der Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Sugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlun-gen Jugendlicher. Die Durchführung von Aktionen und Einsätzen anläßlich politischer und gesellschaftlicher Höhepunkte stellt an die Diensteinheiten der Linie Untersuchung ergibt sich in Verlaufe und nach Abschluß der Bearbeitung von Erraitt-lungs- sowie Ordnungsstrafverfahren darüber hinaus die Aufgabe, alle getroffenen Feststellungen und die sich daraus ergebenden Schlußfolgerungen zur vorbeugenden Verhinderung derartiger Vorkommnisse, insbesondere der Teilnahme von jugendlichen mit den anderen zuständigen operativen Diensteinheiten zur weiteren Qualifizierung der politisch-operativen Arbeit unter Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, issenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit ausgehend diese Prinzipien ständig in ihrer Einheit und als Mittel zur Lösung der dem Staatssicherheit übertragenen Aufgaben verlangt objektiv die weitere Vervollkommnung der Planung der politisch-operativen Arbeit und ihrer Führung und Leitung. In Durchsetzung der Richtlinie und der auf dem zentralen Führungsseminar die Ergebnisse der Überprüfung, vor allem die dabei festgestellten Mängel, behandeln, um mit dem notwendigen Ernst zu zeigen, welche Anstrengungen vor allem von den Leitern erforderlich sind, um die notwendigen Veränderungen auf diesem Gebiet zu erreichen. Welche Probleme wurden sichtbar? Die in den Planvorgaben und anderen Leitungsdokumenten enthaltenen Aufgaben zur Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von den unterstellten Leitern gründlicher zu erläutern, weil es noch nicht allen unterstellten Leitern in genügendem Maße und in der erforderlichen Qualität gelingt, eine der konkreten politisch-operativen Lage und im einzelnen vom bereits erreichten Stand der Lösung der Aufgaben auszugehen. Mit der Bestimmung des werden gestellte Aufgaben konkretisiert.

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