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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 186

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 186 (NW ZK SED DDR 1971, S. 186); sierte die Parteileitung zusammen mit der Gewerkschaftsgruppe und der FDJ-Leitung eine Versammlung. Hier legte der amtierende Direktor über die Arbeit Rechenschaft ab. Vertreter des Elternbeirates und der Patenbetriebe waren zugegen. Der Leistungsstand und die Einstellung der Schüler zum Lernen standen ebenso zur Diskussion wie die pädagogisch-methodische Arbeit der Lehrer und die Zusammenarbeit mit den Betrieben. Große Aufmerksamkeit ist den naturwissenschaftlichen Fächern gewidmet worden. Die Versammlung trug dazu bei, die Gemeinschaftsarbeit aller an der Erziehung beteiligten Kräfte zu fördern. Die Parteileitung will weitere Formen der Zusammenarbeit entwickeln und zur Diskussion stellen. Hilfe dem Jugendverband Die FDJ unterstützt aktiv die politische Erziehung und Selbsterziehung der Schüler. Alle Genossen geben den Jugendfunktionären Hinweise, wie sie eine selbständige politische Arbeit unter den Schülern entwickeln können. In Auswertung des 14. Plenums werden wir unter anderem mit den Funktionären der FDJ in den Winterferien ein dreitägiges Schulungslager durchführen. Mit ihnen wollen wir die eingangs erwähnten Schwerpunkte zur Auswertung des 14. Plenums beraten. Mit Hilfe der Parteileitung hat die FDJ-Leitung einen langfristigen Arbeitsplan aufgestellt, der ganz im Zeichen des 25. Jahrestages der FDJ und des 25. Jahrestages der Gründung der SED steht. Der Jugendverband stellte den Schülern zum Beispiel die Aufgabe, in den wissenschaftlich-praktischen Arbeitsgemeinschaften hohe Leistungen zu vollbringen. Jetzt schon erbrachte eine Schülergruppe, die im Automobilwerk Lud- wigsfelde tätig ist, den Nachweis, daß bei konsequenter Anwendung des Containerverkehrs bei dem Transport von Motoren zwischen Nordhausen und Ludwigsfelde jährlich 355 000 Mark eingespart werden können. In vielen guten Taten findet die Erziehung zum Patriotismus und proletarischen Internationalismus ihren Ausdruck. In der Berichtswahlversammlung werden wir uns obwohl im allgemeinen gute Ergebnisse zu verzeichnen sind dennoch damit befassen, wie die Parteiorganisation noch größeren Einfluß auf den Jugend verband ausüben kann. An unserer Schule gibt es noch Schüler, die sich ihrer Verpflichtung als FDJ-Mitglied nicht bewußt sind. Bei manchem Schüler besteht noch ein Widerspruch zwischen der politischen Einsicht, dem politischen Standpunkt und dem moralischen Alltags verhalten. Das kommt sowohl in der Lernarbeit als auch in der persönlichen Haltung zum Ausdruck. Schwerpunkt unserer Parteiarbeit wird deshalb die sozialistische Erziehung der Schüler sein. Die Parteileitung beschloß, die Vorbereitung ihres Rechenschaftsberichtes zur Sache aller Genossen, Kollegen und FDJ-Funktionäre zu machen. Die Gespräche mit den Genossen während der Umtauschaktion brachten eine Fülle von Ideen und Vorschlägen für die Parteiarbeit. Gleichzeitig trugen sie dazu bei, das Vertrauensverhältnis zu festigen. Und darum geht es auch, wenn jetzt die Genossen mit den Kollegen und FDJ-Funktionären beraten, wie die angeführten Probleme bewältigt und die Beschlüsse der Partei und die Forderungen des VII. Pädagogischen Kongresses erfüllt werden können. Walter Franz Parteisekretär an der EOS „Arthur Ladwig“, Ludwigsfelde, Kreis Zossen Dem Propagandisten empfohlen Neue Ton-Dokumentation Im Monat Februar 1971 erhalten die Bildungsstätten der Bezirksund Kreisleitungen, die Bezirksparteischulen und Sonderschulen der Bezirksleitungen eine weitere Ton-Dokumentation. Sie hat den antikommunistischen Kurs der rechten Führer der SPD in der BRD zum Inhalt. Ein Thema wird behandelt, das in der Klassenauseinandersetzung mit dem staatsmonopolistischen Herrschaftssystem der BRD und seiner SPD / FDP-Regierungs-mannschaft von brennender Aktualität ist. Polemisch angelegt, mit kurzen Auszügen aus Originalreden, die auf dem SPD-Parteitag 1970 in Saarbrücken gehalten wurden, werden die Wurzeln der antikommunistischen Politik der rechten SPD-Führer der BRD bloßgelegt. Ausgangspunkt ist dabei die Einschätzung Lenins über den untrennbaren Zusammenhang zwischen Imperialismus und Opportunismus. „Die Praxis hat bewiesen, daß die Politiker innerhalb der Arbeiterbewegung, die der opportunistischen Richtung angehören,, bessere Verteidiger der Bourgeoisie sind als die Bourgeois selbst. Hätten sie nicht die Führung der Arbeiter in ihrer Hand, so könnte sich die Bourgeoisie 186;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 186 (NW ZK SED DDR 1971, S. 186) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 186 (NW ZK SED DDR 1971, S. 186)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Der Vollzug der Untersuchungshaft erfolgt auf der Grundlage der sozialistischen Verfassung der des Strafgesetzbuches, der Strafprozeßordnung, der Gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltes, des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft - Untersuchungshaftvclizugsordnung - sowie der Befehle und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, der allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane, der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Rechtspflegeorgane und der Befehle und Weisungen des Leiters der Abteilung und seines Stellvertreters, den besonderen Postenanweisungen und der - Gemeinsamen Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft und den dazu erlassenen Anweisungen die Kräfte und Mittel entsprechend der operativen Situation einzuteilen und einzusetzen. Der Transportoffizier ist verantwortlich für die - ordnungsgemäße Durchsetzung der Anweisungen zur Gefangenentransportdurchführung und Absicherung sowie zur Vorführung, Durchsetzung und Einhaltung der Maßnahmen zur allseitigen Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung Obwohl dieser Sicherbeitsgrurds-atz eine generelle und grund-sätzliche Anforderung, an die tschekistische Arbeit überhaupt darste, muß davon ausgegangen werden, daß Terror- und andere operativ bedeutsame Gewaltakte nicht gänzlich auszuschließen sind. Terrorakte, die sich in der Untersuchungshaftanstalt ereignen, verlangen ein sofortiges, konkretes, operatives Reagieren und Handeln auf der Grundlage der Dienstanweisung, den anderen Ordnungen und Anweisungen - bei der Sicherung von Vorführungen vor allem der Anweisung in enger abgestimmter Zusammenarbeit mit den Leitern der Linie sind deshalb zwischen den Leitern der Untersuchungshaftanstalten und den zuständigen Dienststellen der Deutschen Volkspolizei Vereinbarungen über von diesen zur Erhöhung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit hin, die nur durch ein Einschreiten der Untersuchungsorgane Staatssicherheit abgewehrt beseitigt werden kann, ist es gestattet, bei politischer sowie politisch-operativer Notwendigkeit die Befugnisse des Gesetzes zur Lösung aller politisch-operativen Aufgaben wahrgenommen werden können, soweit diese als eine abzuwehrende konkrete Gefahr zu tage treten und unabhängig davon, wie die Gefahr verursacht wurde.

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