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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 181

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 181 (NW ZK SED DDR 1971, S. 181); sie ihre guten Erfahrungen auch für die Nachbarn nutzbar macht. Es geht hier um politische Erkenntnisse, um das Verständnis dafür, daß mit den Kooperationsbeziehungen wichtige Bedingungen für die weitere Entwicklung unserer sozialistischen Landwirtschaft geschaffen werden. Die unterschiedlichen Meinungen, die bei der praktischen Durchsetzung der sozialistischen Intensivierung auftreten, zeigen, wie notwendig ein klarer politischer Standpunkt jeder Grundorganisation ist. Gerade auf den Berichtswahlversammlungen ist zu prüfen, wieweit es die Grundorganisationen verstehen, mit politischen Argumenten für die weitere Intensivierung zu kämpfen. Es geht schließlich um die politische Aufgabe, um die sozialistische Intensivierung als Aufgabe von gesamtgesellschaftlichem Interesse, um den Beitrag der Landwirtschaft zur Stärkung der DDR, um die aktive Teilnahme an der Klassenauseinandersetzung mit dem Imperialismus. Es geht um keine Modeerscheinung, sondern um ein objektives Erfordernis, dem niemand ausweichen kann. Kampfposition der Grundorganisation Einige Grundorganisationen können auf ihren Berichtswahlversammlungen feststellen, daß sie eine eindeutige Kampfposition bezogen haben. Das betrifft zum Beispiel die Genossen in den Grundorganisationen der LPG der Kooperationsgemeinschaft Rehberg - Bredenfelde - Hinrichshagen. Als unmittelbare Konsequenz aus den Beschlüssen der Partei setzten sie sich dafür ein, daß von den LPG-Vorständen klare Konzeptionen zur Durchsetzung der sozialistischen Intensivierung erarbeitet wurden. Sie traten dabei völlig richtig für die vordringliche Intensivierung der Pflanzenproduktion, die Er- höhung des Wintergetreideanbaus, für ein aus gewogenes Verhältnis beim Anbau der Intensivkulturen Kartoffeln und Zuckerrüben sowie für die notwendigen Maßnahmen zur Qualifizierung der Werktätigen ein. Die Parteileitungen dieser LPG beschränkten sich bei diesen Vorhaben nicht schlechthin separat auf ihre LPG, sondern stellten Überlegungen im Rahmen der Kooperationsgemeinschaft an. So entstand eine abgestimmte Konzeption, die der Vertiefung der Kooperationsbeziehungen dient. Ihre Forderung bezieht sich auch auf das einheitliche Vorgehen der Gemeindevertretungen der Ortschaften im Bereich der Kooperationsgemeinschaft. Die Erfahrungen der Grundorganisationen verschiedener LPG und VEG besagen, daß eine gründliche, kollektive Beratung der Intensivierungskonzeptionen in den Parteileitungen und Mitgliederversammlungen unbedingt erforderlich ist. Einige Vorstände bzw. Leitungen der Betriebe sehen oftmals nur technisch-ökonomische Aufgaben für die Intensivierungsprogramme vor. Aber die ideologischen Fragen, die mit der Einführung der Schichtarbeit und mit der weiteren Qualifizierung verbunden sind, die weitere Verbesserung der Arbeitsund Lebemsbedingungen der Werktätigen usw. werden außer acht gelassen. Nicht selten mußten die Parteileitungen mit leitenden Kadern einen kritischen Meinungsstreit führen, da eine betriebsegoistische Denkweise sichtbar wurde, die von vornherein den komplexen Maßnahmen der sozialistischen Intensivierung und den volkswirtschaftlichen Interessen entgegenstand. Zum Teil waren und sind die Maßnahmen sehr stark auf die Erfüllung des Finanzplanes gerichtet. Ungenügend wurde dagegen auf den Anbau ertragreicher Kulturen wie Winterweizen, Kartoffeln und тітшШЁЁИиттЁЁтшЁШЁЁКЯШЁИЁттшттштттттшштѵтяЁшмштжтттшштттттттщт Informieren, analysieren, kontrollieren Mitdenken und mitplanen sind die Vorzüge unseres sozialistischen Systems. Ihm geht die Information voraus. Genosse Willi Stoph, Mitglied des Polit- büros und Vorsitzender des Ministerrates, forderte auf der 14. Tagung des ZK u. a., daß Staatsund Wirtschaftsfunktionäre, daß die Leiter von Betrieben und Kombinaten regelmäßig Bericht vor den Werktätigen erstatten und Rechenschaft über die Planerfüllung ablegen. Er sagte weiter, daß die Koordinierung und Aufbereitung von Informationen und Kontrollergebnissen in Verbindung mit der Analysentätig- keit der Vorbereitung wirksamer Leitungsentscheidungen dienen. In unserem Betrieb, dem Synthesewerk Schwarzheide, wird dem Rechnung getragen. Seit November des vergangenen Jahres wird allmonatlich schriftliches Informationsmaterial an die APO-Sekretäre, die AGL-Vorsitzenden sowie an Betriebsleiter und Hauptabteilungsleiter herausgeben. Dieses Material ist mit eine Grundlage für die Be- 181;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 181 (NW ZK SED DDR 1971, S. 181) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 181 (NW ZK SED DDR 1971, S. 181)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

In Abhängigkeit von den erreichten Kontrollergebnissen, der politisch-operativen Lage und den sich daraus ergebenden veränderten Kontrollzielen sind die Maßnahmepläne zu präzisieren, zu aktualisieren oder neu zu erarbeiten. Die Leiter und die mittleren leitenden Kader haben durch eine verstärkte persönliche Anleitung und Kontrolle vor allen zu gewährleisten, daß hohe Anforderungen an die Aufträge und Instruktionen an die insgesamt gestellt werden. Es ist vor allem Aufgabe der mittleren leitenden Kader, dafür zu sorgen, daß die Einsatzrichtungen in konkrete personen- und sachgebundene Aufträge und Instruktionen an die vor allem zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie für die Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern und gesellschaftlichen Mitarbeitern für Sicherheit Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftierten zur Lbsung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit bei. Der politisch-operative Untersuchungshaftvollzug umfaßt-einen ganzen Komplex politisch-operativer Aufgaben und Maßnahmen, die unter strikter Einhaltung und Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit, der konsequenten Durchsetzung der politisch-operativen Grundprozesse. Durch eine verantwortungsbewußte und zielgerichtete Führungs- und Leitungstätigkeit, in der diese Kriterien ständige Beachtung finden müssen, werden wesentliche Voraussetzungen zur vorbeugenden Verhinderung von Entweichungen geschaffen. Das Wesen der politisch-operativen Hauptaufgabe der Linie. Die politisch-operative Hauptaufgabe der Linie besteht darin, unter konsequenter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit einen den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens entsprechenden Untersuchungshaftvollzug durchzuführen. Er hat insbesondere - die sichere Verwahrung, die Unterbringung, die Versorgung und medizinische Betreuung der Verhafteten, die Sicherheit und Ordnung in den Verantwortungsbereichen weiter erhöht hat und daß wesentliche Erfolge bei der vorbeugenden Sicherung der politisch-operativen Schwerpunktbereiche erzielt werden konnten.

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