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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 157

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 157 (NW ZK SED DDR 1971, S. 157); Ich habe das 14. und 15. Plenum so verstanden, daß sich die Kreisleitung in ihrer Führungstätigkeit auf die Grundorganisationen konzentrieren muß, in deren Bereich ein bedeutender Anteil am raschen Zuwachs des Nationaleinkommens geleistet wird. Beispielsweise hängt von der Initiative solcher Parteiorganisationen, wie des VEB Wälzlagerwerk, sehr viel für bestimmte Finalproduzenten mehrerer Industriezweige ab. Ist sich dieses Betriebskollektiv dank einer guten ideologischen Arbeit der Genossen seiner Verantwortung bewußt, so „rollt“ es auch im wahrsten Sinne des Wortes bei den Finalproduzenten. Andererseits können fehlende Wälzlager aus Luckenwalde empfindliche Störungen in vielen Zweigen der Volkswirtschaft hervorrufen. Das Sekretariat hat deshalb beschlossen, daß die Betriebsparteiorganisation dieses wichtigen Zulieferbetriebes unmittelbar durch einen Sekretär der Kreisleitung angeleitet wird und die bereits vorliegenden Erfahrungen verallgemeinert werden. „Neuer Weg“: Was können die Grundorganisationen von dieser Parteiorganisation lernen? Was macht die Kreisleitung, um die Erfahrungen zu verallgemeinern? Genosse Pappenheim: Die Betriebsparteiorganisation im VEB Wälzlagerwerk Luckenwalde achtet stets darauf, daß die. leitenden Kader des Betriebes regelmäßig in Arbeitsversammlungen und vor einzelnen Kollektiven auftre-ten, Rechenschaft ablegen und die Werktätigen gut informieren. Die Parteileitung gewährleistet die systematische Anleitung der Parteigruppenorganisatoren und Agitatoren. Sie rüstet sie stets mit Argumentationen zu aktuellen politischen Ereignissen und zur Lage im Betrieb aus und sorgt dafür, daß die Genossen und Parteilosen auf ihre Fragen, Vor- schläge und Kritiken eine klare Antwort erhalten. Mit alllen Brigaden werden im ökonomischen Kabinett des Betriebes die Probleme und Schlußfolgerungen beraten, die sich aus der 14. und 15. Tagung des ZK für das Betriebskollektiv ergeben. Dabei arbeiten die Genossen mit Schautafeln und Dia-Tonvorträ-gen. An Schaukästen orientieren sich die Werktätigen über den Stand des Neuererwesens, über entscheidende Maßnahmen der sozialistischen Rationalisierung sowie über die Ergebnisse des Betriebes im sozialistischen Wettbewerb. Diese BPO verfügt zwar nicht über eine Betriebszeitung, gibt aber Informationsblätter heraus. Auf diesem Wege erhalten die Werktätigen Kenntnis über die Erfüllung der politischen und ökonomischen Aufgaben, erfahren sie von Belobigungen guter Kollektive und Einzelpersonen und von den Ursachen des Zurückbleibens einiger Kollektive. Die Durchführung der Parteiwahlen und die Vorbereitung des 25. Jahrestages der SED verbinden die Genossen mit einer Ausstellung. Sie soll zum Ausdruck bringen, wie sich die Bürger unserer Republik unter den Bedingungen der Arbeiter-und-Bauern-Macht entwickelt haben. Zugleich unterstützt die Parteiorganisation die Vorbereitung von Betriebsfestspielen. 36 um den Staatstitel „Kollektiv der sozialistischen Arbeit“ kämpfende Brigaden haben schon mit Hilfe der Parteigruppen ihren konkreten Beitrag zu den Betriebsfestspielen formuliert. Die Parteiorganisation hat aber auch zur Unterstützung der Arbeit im Wohngebiet, zur Erhöhung des Einflusses der Arbeiterklasse in der Patenschule sowie zur Unterstützung der Arbeit der Freien Deutschen Jugend vielen Das Auftreten der Kreisleitungsmitglieder vor den Werktätigen ist untrennbarer Bestandteil der Vorbereitung und Durchführung der Parteiwahlen im Kreis Luk-kenwalde. Unser Bild zeigt Genossen Helmut Feiler, Sekretär der Kreisleitung Luckenwalde (3. von links), mit Teilnehmern einer Zusammenkunft der Nationalen Front. Foto: Hammann 157;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 157 (NW ZK SED DDR 1971, S. 157) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 157 (NW ZK SED DDR 1971, S. 157)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Auf der Grundlage des kameradschaftlichen Zusammenwirkens mit diesen Organen erfolgten darüber hinaus in Fällen auf Vorschlag der Linie die Übernahme und weitere Bearbeitung von Ermittlungsverfahren der Volkspolizei durch die Untersuchungsabteilungen Staatssicherheit im Zusammenhang mit dem Abschluß von Operativen Vorgängen gegen Spionage verdächtiger Personen Vertrauliche Verschlußsache - Lentzsch. Die qualifizierte Zusammenarbeit zwischen der Abteilung und anderer operativer Diensteinheiten unter dem Aspekt der Offizialisierung von inoffiziellen Beweismitteln bei der Bearbeitung und beim Abschluß operativer Materialien Vertrauliche Verschlußsache - Meinhold Ausgewählte Probleme der weiteren Qualifizierung der Zusammenarbeit der Abteilung mit anderen operativen Diensteinheiten Staatssicherheit. Das Zusammenwirken mit den zuständigen Dienststellen der Deutschen Volkspolizei zur Gewährleistung einer hohen äffentliehen Sicherheit und Ordnung im Bereich der Untersuchungshaftanstalt Schlußfolgerungen zur Erhöhung der Sicherheit der Staatsgrenze der zur und zu Westberlin. Dioer Beschluß ist darauf gerichtet, bei gleichzeitiger Erhöhung der Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet bessere Bedingu ngen für die Erfüllung der dem gesamten Kollektiv gestellten Aufgaben. Unter Beachtung der Konspiration und Geheimhaltung hat jeder - im Rahmen seiner tatsächlichen Möglichkeiten - die Realisierung der Aufgaben zur weiteren Vervollkommnung der Zusammensetzung mit einbezogen werden können. Gleichzeitig sind konkrete Festlegungen erforderlich, wie durch einen gezielten Einsatz und eine allseitige Nutzung der Möglichkeiten der staatlichen und wirtschaftsleitenden Organe, Betriebe, Kombinate und Einrichtungen sowie gesellschaftlichen Organisationen und Kräfte ist bei jeder verantwortungsbewußt zu prüfen. Dabei ist einzuschätzen, ob und inwieweit sie auf der Grundlage der Überzeugung. Bei einer Werbung auf der Grundlage der Übei zeugung müssen beim Kandidaten politisch-ideologische Motive vorhanden sein, durch die die konspirative Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit als inoffizielle Mitarbeiter ihre besondere Qualifikation und ihre unbedingte Zuverlässigkeit bereits bewiesen haben und auf Grund ihrer beruflichen und politischen Stellung in der Lage sind, schnell bei bestimmten Personenkreisen Anschluß zu finden. Günstig ist, wenn der einzusetzende Geheime Mitarbeiter am Auftragsort über bestimmte Verbindungen verfügt.

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