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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 130

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 130 (NW ZK SED DDR 1971, S. 130); vier Tagen aussagekräftige Informationen. Sie werden so aufbereitet, daß sowohl insgesamt als auch nach einzelnen Bereichen und Grundorganisationen ein Ergebnis vorgelegt werden kann. Verallgemeinerungswürdige Erfahrungen sammelte unter anderem die Kreisleitung Gera-Stadt. Sie arbeitet nach dieser Methode der Parteiinformation schon seit über zwei Jahren. Die rasche Übermittlung und Aufbereitung der Informationsberichte aus den Grundorganisationen haben ihr wesentlich geholfen, ihre Führungstätigkeit und die politisch-ideologische Arbeit mit den Menschen im Kreisgebiet zu verbessern. Das Sekretariat der Kreisleitung kam zu dem Schluß, daß die entscheidende Voraussetzung für verbesserte Parteiinformation darin besteht, den Parteileitungen zu helfen, das Parteigruppenleben interessanter und vielfältiger zu gestalten und die Mitgliederversammlungen inhaltsreicher und erzieherischer werden zu lassen. Das betrachtet die Kreisleitung als ihre Hauptaufgabe. Sie zu verwirklichen, hat sie sich einen Stamm ehrenamtlicher Parteikader geschaffen, der den Grundorganisationen dabei im Aufträge des Sekretariats an Ort und Stelle unmittelbare Hilfe gibt. Begonnen haben die Genossen mit Problemdiskussionen im Sekretariat und im Apparat der Kreisleitung. Das Sekretariat der Kreisleitung Gera-Land zog die richtigen Schlußfolgerungen aus den Beschlüssen zur einheitlichen Parteiinformation. Die ständige Arbeit mit den Grundorganisationen rückte in den Vordergrund, und die Einführung der EDV wird dabei als ein unentbehrliches Hilfsmittel betrachtet. Auch in dieser Kreisleitung und in einigen Grundorganisationen des Kreises gab es anfänglich einige Skeptiker, die meinten, das Ausfüllen der Berichte und die Einhaltung der Termine wären eine unzumutbare . Belastung. Doch trotz mancher Anfangsschwierigkeiten behielten diese Genossen nicht recht. Heute betrachtet die Kreisleitung dieses System der Parteiinformation als sehr nützlich für die wissenschaftliche Führungstätigkeit und möchte darauf nicht mehr verzichten. Einen weiteren Vorteil sieht die Kreisleitung Gera-Stadt darin, daß sie am Ende des Monats einen vollständigen Überblick über die Termine der nächsten Leitungssitzungen, Mitgliederversammlungen und Zirkel des Parteilehrjahres in den Grundorganisationen erhält und demzufolge rechtzeitig die Parteikräfte auf die Schwerpunkte verteilen kann. Gerade in den zurückliegenden Wochen des Umtausches der Parteidokumente und der Aussprachen mit allen Mitgliedern und Kandidaten wurde eine Fülle wertvoller Gedanken unterbreitet. Die Kreisleitung organisierte ihre lük-kenlose Auswertung und arbeitete dabei eng mit den Genossen des Staatsapparates und der Massenorganisationen zusammen. Alle Anregungen für die Leitungstätigkeit in den Betrieben, die Qualifizierung und Weiterbildung der Genossen, Empfehlungen für die Arbeiterversorgung, kommunale Fragen, Probleme der Werterhaltung und des kulturellen Lebens werden gründlich behandelt. Kritiken und Hinweise, die die Grundorganisationen selbst betreffen, nahmen die Parteileitungen unter Parteikontrolle. Die Genossen meinen, das kostet zwar etwas mehr Kraftanstrengung, aber es ist eine lohnende und politisch sehr wirkungsvolle Arbeit mit den Menschen. den meisten Fällen bei den APO-Leitungen selbst, weil sie die Mitgliederversammlungen nur ungenügend dazu nutzen, den Genossen die ihnen übertragenen Aufgaben politisch-ideologisch zu erläutern. In der APO Zahnradfertigung, einer an und für sich fortgeschrittenen APO, gab es 1970 zeitweilig Rückstände in der Planerfüllung. Die Genossen suchten die Ursachen dafür überall: in der Produktionsleitung, in der Technologie, in der Materialversorgung, der Instandhaltung usw., nur nicht bei sich selbst. Unsere Parteileitung hat dieser APO-Leitung in persönlichen Aussprachen und durch öffentliche Diskussion in der Betriebszeitung die ideologischen Ursachen des Zurückbleibens im eigenen Bereich nachgewiesen. Sie lagen zum Beispiel im Zurückweichen der Genossen vor einer Auseinandersetzung über die volle Ausnutzung der Arbeitszeit, die Einhaltung der Ar- beitsdisziplin, über die Notwendigkeit guter Qualitätsarbeit usw. Von da an wurden auch die Mitgliederversammlungen der APO durch vorangegangene Aussprachen in allen Arbeitskollektiven, in allen Schichten, in den Partei-, Gewerkschafts- und FDJ-Gruppen kämpferischer und erzieherischer. Im Ergebnis erfüllte dieser Bereich in den letzten Monaten des vergangenen Jahres auch seinen Plan vorbildlich und holte Rückstände auf. 130;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 130 (NW ZK SED DDR 1971, S. 130) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 130 (NW ZK SED DDR 1971, S. 130)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Der Leiter der Hauptabteilung hat dafür Sorge zu tragen und die erforderlichen Voraussetzungen zu schaffen, daß die Bearbeitung von Ermittlungsverfahren wegen nachrichtendienstlicher Tätigkeit und die Untersuchung damit im Zusammenhang stehender feindlich-negativer Handlungen, Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Anweisung zur einheitlichen Ordnung über das Betreten der Dienstobjekte Staatssicherheit , Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit . Anweisung zur Verstärkung der politisch-operativen Arbeit in Operativ-Gruppen Objektdienststellen Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für die Planung der politisch-operativen Arbeit in den Organen Staatssicherheit - Planungsrichtlinie - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit mit Initiative, Entschlossenheit und vorbildlicher Einsatzbereitschaft Gefahren und Störungen jederzeit abzuwenden und seinen Postenbereich zu verteidigen; sich die besten politisch-operativen Kenntnisse, Erfahrungen und Methoden des Wach- und Sicherungsdienstes in den Abteilungen Grundsätze des Wach- und Sicherungs- dienstes - Aufgaben des Wachschichtleiters, Aufgaben des Stellvertreters des Wachschichtleiters, Aufgaben und Befugnisse des Wach-. und Sicherungsdienstes Einsatzformen des Wach- und Sicherungsdienstes sind: Die gesetzlichen Bestimmungen wie Strafgesetz, Strafprozeßordnung, Strafvollzugs- und Wiedereingliederungsgesetz; Befehle und Anweisungen des Ministers für Staatssicherheit, des Leiters der Bezirksverwaltungen Verwaltungen und des Leiters der Diensteinheit - der Kapitel, Abschnitt, Refltr., und - Gemeinsame Anweisung über die Durch- Refltr. führung der Untersuchungshaft - Gemeinsame Festlegung der und der Refltr. Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der UntersuchungshaftVollzugsordnung -UKVO - in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit ;. die Gemeinsamen Festlegungen der Leiter des Zentralen Medizinischen Dienstes, der Hauptabteilung und der Abteilung. Die Notwendigkeit und die Bedeutung der Zusammenarbeit der Abteilungen und bei der Lösung der Aufgaben des Strafverfahrens. Die weitere Stärkung und Vervollkommnung der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung der anzugreifen oder gegen sie aufzuwiegeln. Die staatsfeindliche hetzerische Äußerung kann durch Schrift Zeichen, bildliche oder symbolische Darstellung erfolgen.

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