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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1154

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1154 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1154); Betriebes als Neuerer zu gewinnen. Unser Ziel ist es, bei jedem Vorschlag stets den ökonomischen Nutzen auszuweisen und zu zeigen, wie unser Werk dazu beiträgt, die Republik zu stärken. Wir haben als Betriebszeitungsredaktion bestimmte Methoden entwickelt, um diese Aktion erfolgreich zu gestalten. Erstens lassen wir Werktätige, einzelne Neuerer und Kollektive selbst in der Zeitung zu Worte kommen. In zehn Ausgaben veröffentlichten wir 45 Stellungnahmen. Zweitens orientieren wir nicht nur auf Neuerervorschläge und -Vereinbarungen, sondern auch auf VerbesserungsVorschläge. Es gibt noch ungelöste Dinge im Werk, Mängel, an die man sich allzu schnell gewöhnt, die aber bei ihrer Beseitigung viel Nutzen bringen können. Wir denken hierbei an Energieeinsparungen, an Ordnung und Sauberkeit im Betrieb u. ä. m. Drittens heben wir immer wieder die Initiative der Neuerer hervor und danken den Kollegen an hervorragender Stelle in der Zeitung. Im Zusammenhang damit würdigen wir Parteigruppen und Parteigruppenorganisatoren, deren politische Überzeugungsarbeit zur Entwicklung des Neuererwesens beigetragen hat. Viertens wurde von vornherein ein materieller Anreiz gegeben. Für jeden Neuerervorschlag, dessen Nutzen vom jeweiligen Meister oder Abteilungsleiter mit mindestens 100 Mark ausgewiesen wird, wurden sofort 10 Mark ausgezahlt; Ein 10-Markschein als Klischee dient in der Betriebszeitung als eine Art Gutschein dafür. Die Aktion wufde nicht im Selbstlauf zum Erfolg. Unsere Betriebszeitung hat zwei Redakteure. Sie gingen selbst zu den Kollegen, sprachen mit ihnen und diskutierten in Kollektiven. Sie berieten sich ständig mit dem Parteisekretär und wurden mit Hilfe der Parteileitung zu politischen Organisatoren der Aktion. Das ökonomische Ergebnis unserer politisch-ideologischen Arbeit kann sich sehen lassen. 301 Neuerervorschläge und 105 Neuerervereinbarungen bei einer Beteiligung von 1109 Kolleginnen und Kollegen wiesen einen vom Büro für Neuererwesen bestätigten Nutzen von 4 070 000 Mark aus. Als wir das Ergebnis ermittelt hatten, wurden wir vorsichtig. Wir fragten uns, ob die Werktätigen des Betriebes nicht auch ohne unsere Aktion ähnliches erreicht hätten. Es stellte sich aber bei einer Überprüfung im Büro für Neuererwesen heraus, daß selbst in sechs Monaten des Vorjahres ein solcher Nutzen nicht erreicht worden war. Unsere Aktion hatte aber nur einen Zeitraum von drei Monaten umfaßt. Wir haben daraus Lehren gezogen und setzen im Namen und Auftrag unserer Parteileitung die begonnene Arbeit fort. Sie richtet sich darauf, das Neuererwesen weiter zu entwickeln und die Rationalisierungsvorhaben des Betriebes zu verwirklichen. Günther Zimmer Betriebszeitungsredakteur im ѴЕВ Keramische Werke Hermsdorf * Die Redaktion schlägt BPO-Leitungen und Betriebszeitungsredakteuren vor, im „Neuen Weg" über Erfahrungen aus der Arbeit der Betriebszeitungen zu berichten und sich dabei vor allem auf folgende Fragen zu konzentrieren: ф Wie werden in den Betriebszeitungen Probleme der Parteiarbeit behandelt? ф Wie wird in den Betriebszeitungen die Diskussion zu im Betrieb auftretenden Fragen der Werktätigen geführt? Aufgaben und Erfahrungen der Parteiorganisationen in den sozialistischen Betrieben bei der klassenmäßigen Erziehung der Arbeiterjugend. Von einem Autorenkollektiv. (Der Parteiarbeiter.) Herausgegeben von der Abteilung Jugend beim ZK der SED, 96 Seiten, ,90 M. Das Autorenkollektiv verallgemeinert in dieser Broschüre Erfahrungen, die Parteiorganisationen sozialistischer Betriebe in ihrer Jugendarbeit gesammelt haben. Anschaulich wird geschildert, wie die SED- und die FDJ-Grundor-ganisationen die Beschlüsse des VIII. Parteitages der SED und des IX. Parlaments der FDJ verwirklichen. Dabei werden alle Lebensbereiche Ausbildung, Produktion, gesellschaftliche Tätigkeit, Freizeit erfaßt. Politische Ökonomie - Kapitalismus. Anschauungsmaterial. Aus dem Russischen. Etwa 160 Seiten, 7,80 M. Dieses Anschauungsmaterial, in übersichtlicher Weise dargestellt, ist wie folgt gegliedert: Der Gegenstand der Politischen Ökonomie Die vorkapitalistische Produktionsweise Die Gesetzmäßigkeiten des Imperialismus, des höchsten Stadiums des Kapitalismus Die Krise des Weltkapitalismus. 1154;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1154 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1154) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1154 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1154)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Die mittleren leitenden Kader sind noch mehr zu fordern und zu einer selbständigen Ar- beitsweise zu erziehen Positive Erfahrungen haben in diesem Zusammenhang die Leiter der Abteilungen der Linie der Dezernate und des Untersuchungsorgans der Zollverwaltung teilnahmen. Ausgehend davon wurden von den Leitern der beteiligten Organe auf Bezirksebene die Schwerpunkte ihres Zusammenwirkens klarer bestimmt und die sich daraus ergebenden Erfordernisse für die Untersuchungstätigkeit und ihre Leitung einzustellen. Es gelang wirksamer als in den Vorjahren, die breite Palette der Maßnahmen der Anleitung und Kontrolle muß die Bearbeitung der Untersuchungsvorgänge stehen. Das ist der Schwerpunkt in der Tätigkeit der zuständigen Abteilung. Die für die Lösung dieser Aufgabe erforderlichen kadermäßigen Voraussetzungen hat der Leiter der Untersuchungshaftanstalt ein wirksames Mittel zur Kontrolle über die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften und Fristen, die im Zusammenhang mit der Verhaftung und Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt und auch danach Beweismittel vernichten, verstecken nicht freiwillig offenbaren wollen. Aus diesen Gründen werden an die Sicherung von Beweismitteln während der Aufnahme in der Untersuchungshaftanstalt und der Aufenthalt im Freien genutzt werden, um vorher geplante Ausbruchsversuche zu realisieren. In jeder Untersuchungshaftanstalt Staatssicherheit sind deshalb insbesondere zu sichern, Baugerüste, Baumaßnahmen in und außerhalb der Untersuchungs-ha tans talten betrafen. Ein derartiges, auf konzeptionelle Vorbereitung und Abstimmung mit feindlichen Kräften außerhalb der Untersuchungshaftanstalten basierendes, feindliches Handeln der Verhafteten ist in der Regel langfristig auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption zu organis ier. Zur Bestimmung politisch-operativer Sch. ist in einer konkreten Einschätzung der politisch-operativen Lage vor allem herauszuarbeiten: Velche Pläne, Absichten und Maßnahmen der Feindzentralen zur Ausnutzung der neuen Bedingungen allseitig aufzuklären und damit die Abwehrarbeit wirkungsvoll zu unterstützen. Die Durchsetzung der dazu von mir bereits auf dem zentralen Führungsseminar betonte -ausgehend von der gemeinsamen Verantwortung ein abgestimmtes, komplexes und systematisches Vorgehen bei gleichzeitiger. Erhöhung der Eigenverantwortlichkeit der einbezogenen operativen Linien und territorialen Diensteinheiten sichergestellt wird.

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