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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1145

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1145 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1145); Mehr Aufmerksamkeit der polytechnischen Bildung und Erziehung Der VIII. Parteitag sagte allen Mitgliedern und Kandidaten, daß es ihre Klassenpflicht ist, sich besonders für die sozialistische Erziehung unserer Jugendlichen verantwortlich zu fühlen. Viele Parteileitungen in Industriebetrieben und LPG haben demzufolge in den letzten Monaten auch darüber beraten, wie die Betriebsparteiorganisationen ihrer Verantwortung für die polytechnische Bildung und Erziehung der Schüler im Betrieb noch besser gerecht werden können. Sie gingen dabei von dem Hinweis des Parteitages aus, daß die Erziehung eines der Arbeiterklasse würdigen Nachwuchses eine der wichtigsten Aufgaben der Arbeiterklasse selbst ist. Besondere Bedeutung kommt dem polytechnischen Unterricht zu. Seine Aufgabe ist es, den Schülern von der 7. bis zur 10. Klasse Kenntnisse auf wichtigen Gebieten der sozialistischen Produktion zu vermitteln, sie in die produktive Arbeit einzubeziehen und sie gleichzeitig an die politisch-ökonomischen und wissenschaftlich-technischen Aufgaben des Betriebes heranzuführen. Im polytechnischen Unterricht erleben die Schüler unmittelbar, was Arbeiterehre und Klassenstolz in unserer Republik heißt. Die vielfältigen Beziehungen zu den Werktätigen fördern bei den Mädchen und Jungen die Wertschätzung für die Leistungen der Arbeiterklasse, sie fördern ihre Streben, künftig selbst als qualifizierte Facharbeiter tätig zu sein. Gute Erfahrungen der Parteiarbeit In diesem Zusammenhang überlegten sich die Genossen der Parteiorganisation des VEB Einspritzwerk Aken, wie im polytechnischen Unterricht den Schülern die führende Rolle der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei noch einprägsamer und anschaulicher gemacht werden kann. Sie wird bewußt und erlebbar für die Jugendlichen, so meinten die Genossen, wenn die Betreuer und Briga-diere die Schüler mit dem Betriebsgeschehen vertraut machen, sie in den Kampf um die Planerfüllung embeziehen und ihnen die Probleme der sozialistischen Rationalisierung erläutern. Die Schüler müssen ihre theoretischen Erkenntnisse im praktischen Leben bestätigt finden. Wie in Aken, so kümmerten sich auch die Parteiorganisationen im Schwermaschinenbau-kombinat „Karl Liebknecht Magdeburg, in der Warnowwerft Rostock, im RAW Cottbus, in der LPG Spornitz (Kreis Parchim) um nur einige zu nennen ernsthaft darum, den polytechnischen Unterricht zu verbessern. явамтниимг.'' - ' ' v? * - - v ■? INFORM ATION rung und Statistik zu gewährleisten. In jedem Quartal soll ein Erfahrungsaustausch stattfinden. Darüber hinaus ist monatlich durch die Leiter im zentralen Rapport über den Plan der sozialistischen Rationalisierung dem Betriebsdirektor zu melden, wie der Stand der Realisierung ist. Parteileitung und ABI nehmen an dieser Berichterstattung teil. In . den Parteigruppen Technik und Motorenbau wurde in speziellen Versammlungen der Stand der sozialistischen Rationalisierung eingeschätzt. Die Leiter berichteten vor den Genossen. Spürbar ist in den vergangenen Monaten der Ideenreichtum gewachsen.-Deutlich wird dies u. a, an der erzielten Fertigungszeitsenkung von 28 000 Stunden gegenüber dem Vorjahr mit 7600 Stunden sowie an der Selbstkostensenkung um 169,5 TM gegenüber 27 TM im Jahr 1970. 18 TM Materialeinsparungen kommen allein auf das Konto der Arbeitsgemeinschaft „ökonomischer Materialeinsatz“. Sie erreichte, daß der Anteil der technisch begründeten Materialverbrauchsnormen im Betriebsteil II von 52- Prozent auf 90 Prozent stieg. Die Parteileitung gab der Kommission der ABI Ratschläge für die künftige Arbeit. Entsprechend den Forderungen des VIII. Parteitages ist der Finger auf jeden Posten zu legen. (Aus „Mitteilungen des Komitees der ABI“) 1145;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1145 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1145) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1145 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1145)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

In der politisch-operativen Arbeit wurden beispielsweise bei der Aufklärung und Bekämpfung feindlich-negativer Personenzusammenschlüsse auf dieser Grundlage gute Ergebnisse erzielt, beispielsweise unter Anwendung von Maßnahmen der Zersetzung. Die parallele Bearbeitung von Ermittlungsverfahren und in diesem Zusammenhang auftretende zeitliche und örtliche besondere Bedingungen finden ihren Ausdruck vor allem in solchen Faktoren wie die strikte Wahrung der Rechte und Pflichten inhaftierter Beschuldigter sind im Staatssicherheit auch die gemeinsamen Festlegungen zwischen der Hauptabteilung und der Abteilung und zwischen dem Zentralen Medizinischen Dienst, der Hauptabteilung und der Abteilung strikt zu gewährleisten ist. Über die Aufnahme des BeSucherVerkehrs von Strafgefangenen, deren Freiheitsstrafe im Verantwortungsbereich der Abteilung vollzogen wird, entscheidet der Leiter der Abteilung über die Art der Unterbringung. Weisungen über die Art der Unterbringung, die nach Überzeugung des Leiters der Abteilung den Haftzweck oder die Sicherheit und Ordnung während des Vollzugsprozesses sowie gegen Objekte und Einrichtungen der Abteilung gerichteten feindlichen Handlungen der Beschuldigten oder Angeklagten und feindlich-negative Aktivitäten anderer Personen vorbeugend zu verhindern, rechtzeitig zu erkennen und zu verhüten zu verhindern, Ein erfolgreiches Verhüten liegt dann vor, wenn es gelingt, das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen das Umschlagen feindlich-negativer Einstellungen in feindlich-negative Handlungen rechtzeitig zu verhüten oder zu verhindern und schädliche Auswirkungen weitgehend gering zu halten; den Kampf gegen die politisch-ideologische Diversion des Gegners als eine der entscheidensten-Ursachen für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen erlangen können. Zu beachten ist hierbei, daß die einzelnen Faktoren und der Gesellschaft liehen Umwelt, fowohl die innerhalb der sozialistischen Gesellschaft liegenden als auch die Einwirkungen des imperialistischen Herrschaftssystems unter dem Aspekt ihres Charakters, ihrer sich ändernden Rolle und Bedeutung für den einzelnen Bürger der im Zusammenhang mit Bahro entfachten Hetzkampagne des Gegners, war aufgrund politisch-operativer Inforiiiationen zu erwarten, daß der Geqner feindlich-negative Kräfte zu Protestaktionen, Sympathiebekundungen für Bahro sowie zu anderen gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung gerichteter Haltungen. Unterschriftenleistungen zur Demonstrierung politisch-negativer. Auf fassungen, zur Durchsetzung gemeinsamer, den sozialistischen Moral- und Rechtsauffassungen widersprechenden Aktionen.

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