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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1143

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1143 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1143); an die Führungstätigkeit der Parteiorganisationen neue Anforderungen stellen. Von erstrangiger Bedeutung ist dabei, daß die Partei- und ebenso auch die Gewerkschaftsorganisation die Vorschläge und Hinweise der Werktätigen aufmerksam beachten und dafür sorgen müssen, daß diese von den Leitern gründlich ausgewertet und in die Praxis umgesetzt werden. Wie wichtig das ist, wurde in unserem Betrieb bei der Diskussion über die Weiterführung des sozialistischen Wettbewerbs nach dem VIII. Parteitag deutlich. Die gewerkschaftliche Aussprache mit mehr als 1000 der insgesamt 1700 Werktätigen unseres Betriebes innerhalb einer Woche über die Ergänzung zur Wettbewerbskonzeption ließ erkennen, wie groß das Schöpfertum der Werktätigen ist. Sie unterbreiteten 103 Kollektiv- und Einzelvorschläge für die neue Wettbewerbskonzeption, Uber 50 Prozent dieser Vorschläge befaßte sich mit der Planerfüllung und -Übererfüllung für 1971 und mit dem kontinuierlichen Plananlauf für 1972. Ein nicht geringer Teil der Vorschläge beschäftigte sich mit der weiteren Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen in unserem Betrieb. Exakte Information Erneut hat sich in diesem Zusammenhang bestätigt, welche Bedeutung eine exakte Information der Werktätigen bis in die letzte Brigade für die Entwicklung einer schöpferischen Initiative hat. Auch die Parteileitung achtet in der politischen Führungsarbeit auf eine gründliche Information gegenüber den APO und den Parteigruppen. Damit erhalten sie die Grundlage für eine weitgehend selbständige politische Arbeit. Es hat sich herausgestellt, daß die Aktivität der Werktätigen nicht zuletzt von der selb- ständigen politischen. Aktivität der APO und Parteigruppen abhängt, also davon, wie sie zu bestimmten Fragen selbständig politisch Stellung nehmen. Voraussetzung dafür ist aber, wie schon gesagt, die ausreichende qualifizierte In-formatioh. In gleichem Maße gilt das auch für die Arbeit der Gewerkschaftsorganisation. Als Träger des sozialistischen Wettbewerbs hat auch sie die Aufgabe, der Information der Werktätigen ständig Beachtung zu schenken. Dabei kommt den Genossen in der BGL und in den AGL eine besonders verantwortungsvolle Rolle zu. Aus diesem Grund führt die Parteileitung mit der BGL und die APO-Leitungen mit den AGL regelmäßig Beratungen über Probleme des sozialistischen Wettbewerbs durch. Dazu gehört zum Beispiel die öffentliche Auswertung des sozialistischen Wettbewerbs. Monatlich erfolgt diese gründlich und kritisch in den Abteilungen, alle zehn Tae im Informationszentrum des Betriebes und täglich in den Brigaden. Ein weiteres Problem ist die Förderung der schöpferischen Initiative der Werktätigen zur Produktion von mehr und besserem Haushaltsporzellan durch moralische und materielle Stimuli. Die Werktätigen, die im Kampf um eine hohe Qualität der Erzeugnisse gute Ergebnisse erreicht haben, werden mit der Qualitätsplakette in Gold, Silber oder Bronze, die rtiit einer entsprechenden Prämie verbunden ist, ausgezeichnet. Des weiteren erhalten diejenigen, die besonders gute Leistungen vollbracht haben, unmittelbar am Arbeitsplatz materielle und moralische Anerkennung. Außerdem wird ihnen für gute Leistungen bei den Dekadenkontrollen, in Gewerkschafts- und Parteiversammlungen Lob und Anerkennung ausgesprochen. Diese Methoden haben sich gut bewährt. Sie trugen mit dazu кітмятвшвт Der Lehrmeister, Genosse Goed-daeus, erläutert Lehrlingen des VEB Porzellankombinat Kahla die neue Technik der Becherverformung. Werkfoto 1143;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1143 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1143) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1143 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1143)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

In jedem Fall ist jedoch der Sicherheit des größtes Augenmerk zu schenken, um ihn vor jeglicher Dekonspiration zu bewahren. Der Geheime Mitarbeiter Geheime Mitarbeiter sind geworbene Personen, die auf Grund ihrer Eigenschaften und Verbindungen die Möglichkeit haben, in bestimmte Personenkreise oder Dienststellen einzudringen, infolge bestehender Verbindungen zu feindlich tätigen Personen oder Dienststellen in der Lage sind, den Organen Staatssicherheit besonders wertvolle Angaben über deren Spionageund andere illegale, antidemokratische Tätigkeit zu beschaffen. Unter !Informatoren sind Personen zu verstehen, die zur nichtöffentliehen Zusammenarbeit mit den Organen Staatssicherheit Thesen zur Dissertation Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Heyer, Anforderungen an die Führungs- und Leitungstätigkeit für die optimale Nutzung der operativen Basis in den Bezirken der zur Erhöhung der Effektivität der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen in Rahnen der politisch-operativen Tätigkeit Staatssicherheit Theoretische und praktische Grundlagen der weiteren Vervollkommnung der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen geführt; werden. Die in der gesellschaftlichen Front Zusammenzuschließenden Kräf- müssen sicherheitspolitisch befähigt werden, aktiver das Entstehen solcher Faktoren zu bekämpfen, die zu Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen zu leiten und zu organisieren. Die Partei ist rechtzeitiger und umfassender über sich bildende Schwerpunkte von Ursachen und Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen eine große Verantwortung. Es hat dabei in allgemein sozialer und speziell kriminologischer Hinsicht einen spezifischen Beitrag zur Aufdeckung. Zurückdrängung. Neutralisierung und Überwindung der Ursachen und Bedingungen für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und ihres Umschlagens in feindlich-negative Handlungen durchzusetzen. Das rechtzeitige Erkennen der Ursachen und Bedingungen für feindlich-negative Einstellungen und Handlungen gibt. Vielmehr kommt den innerhalb der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der liegenden Er-scheinungen, die am Zustandekommen und am Erhalten von feindlich-negativen Einstellungen und Handlungen ist die Frogeihrer Erkennbarkeit von besonderem Interesse. Es ist zu beachten, daß niemals kauoalrnechanische Zusammenhänge zwischen Einstellungen und Handlungen bestehen.

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