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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1091

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1091 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1091); Parteikontrolle und Erziehung zur politischen Verantwortung ■ - ' Im Schwermaschinenbaukombinat „Ernst Thälmann“, Werk Magdeburg, gibt es zwei Stahlgießereien, in denen etwa 1380 Werktätige beschäftigt sind. Ihre Aufgabe ist es, den Finalproduzenten des eigenen Kombinates und wichtigen Zweigen der Volkswirtschaft Stahlgußerzeugnisse in ausreichender Menge termin-und sortimentsgerecht zur Verfügung zu stellen. Den Genossen und vielen Kollegen beider Stahlgießereien ist bekannt, daß es zwischen der Produktion und dem Bedarf an Gußteilen zur Zeit noch erhebliche Disproportionen gibt. Um diese schrittweise zu beseitigen, müssen auch bei uns alle Reserven ausgeschöpft werden. Dazu ist jedoch notwendig, daß die politische Erziehungsarbeit unter den Werktätigen durch die Abteilungparteiorganisationen der Stahlgießereien weiter verbessert vyird. Dabei spielt die Parteikontrolle auf der Grundlage unseres Statuts eine wichtige Rolle. Parteikontrolle wird qualifiziert Die auf dem VIII. Parteitag beschlossene Direktive zum Fünf jahrplan von 1971 bis 1975 stellt an alle Werktätigen hohe Anforderungen. Um Vorschläge „an den Mann“ bringen können. Noch sind nicht alle Probleme unserer Jugend und ihrer FDJ-Organisation gelöst. Die Vorbereitungen auf die FDJ-Wahlen 1971 haben jedoch bewiesen: Immer mehr Jugendliche nehmen aktiv am Leben des Jugendver-bandes teil. Aus der Betriebszeitung „Aktivist“ im VEB Schwermaschinenbaukombinat „Emst Thälmann“, Werk Magdeburg 1 W FOR M ATI O N Um die Jugend kümmern Die Leitung der APO 36 im VEB Schwermaschinenbaukombinat „Ernst Thälmann“, Werk Magdeburg, hat an die Mehrzahl der jungen Genossen Parteiaufträge erteilt, um die FDJ-Arbeit weiter zu verbessern. Die Ge- nossen haben diese Aufträge entsprechend ihren politischen und fachlichen Fähigkeiten erhalten. Die klassenmäßige Erziehung der Jugend steht in unserer APO mit im Mittelpunkt der Parteiarbeit. Dadurch war es möglich, in der Vordr eh Werkstatt eine neue FDJ-Gruppe zu bilden und neue Mitglieder für den Jugendverband zu gewinnen. Gut haben sich auch die Aussprachen des Betriebsleiters mit den Jugendbrigaden bewährt, die hier ihre Sorgen, Gedanken und die darin enthaltenen Aufgaben für die Gießereien erfüllen zu können, muß vor allem die sozialistische Rationalisierung konsequent weitergeführt, müssen die Arbeitsorganisation und der Produktionsablauf verbessert werden. Dazu ist unter anderem notwendig, daß die staatlichen Leiter und die Leitungen der gesellschaftlichen Organisationen in den Betrieben weitere Möglichkeiten für die Mitwirkung der Werktätigen schaffen, damit sie die in diesem Zusammenhang festgelegten Maßnahmen auf ihre termin- und qualitätsgerechte Durchführung auch kontrollieren können. Aus diesem Grunde haben die APO-Leitungen unserer beiden Gießereien darüber beraten, wie auch die Parteikontrolle weiter zu verbessern ist, damit alle Genossen aktiv daran teil nehmen können. Begonnen wurde damit, daß von den APO-Leitungen einige Genossen, die die entsprechenden politischen und fachlichen Voraussetzungen haben, den Auftrag erhielten, auf der Grundlage konkreter Unterlagen die Parteikontrolle über die sortimentsgerechte Belieferung der Finalproduzenten mit Stahlformguß zu organisieren. Ш 1091;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1091 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1091) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1091 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1091)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen im Rahmen der gesamten politisch-operativen Arbeit zur Sicherung der Staatsgrenze gewinnt weiter an Bedeutung. Daraus resultiert zugleich auch die weitere Erhöhung der Ver antwortung aller Leiter und Mitarbeiter der Grenzgebiet und im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Bearbeitung; den Einsatz qualifizierter erfahrener operativer Mitarbeiter und IM; den Einsatz spezieller Kräfte und Mittel. Die Leiter der Diensteinheiten, die Zentrale Operative Vorgänge bearbeiten, haben in Zusammenarbeit mit den Leitern der Diensteinheiten, die Teilvorgänge bearbeiten, zu sichern, daß alle erforderlichen politisch-operativen Maßnahmen koordiniert und exakt durchgeführt und die dazu notwendigen Informationsbeziehungen realisiert werden. Organisation des Zusammenwirkens mit den territorialen Diensteinheiten Staatssicherheit , insbesondere der Linie im operativen Grenzsicherungssystem sowie - der systematischen und zielstrebigen Aufklärung des grenz- nahen Operationsgebietes mit dem Ziel der Schaffung einer eindeutigen Beweislage, auf deren Grundlage dann VerdächtigenbefTagungen oder gar vorläufige Festnahmen auf frischer Tat erfolgen können, genutzt werden.

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