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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1085

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1085 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1085); Können und politischer Haltung es entscheidend mit abhängt, wie das zur Verfügung stehende Energiekontingent rationell genutzt wird. Aber auch eine Qualifizierung der übrigen Werktätigen ist dringend erforderlich als ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der ratio-nellen Energieanwendung. Frage: Welche Rolle spielen die energiewirtschaftlichen Probleme bei der sozialistischen Rationalisierung und in der Neuerertätigkeit? Antwort: Unsere Parteiorganisation hat von jeher den Problemen der sozialistischen Rationalisierung große Beachtung geschenkt. Im Mittelpunkt der Beratungen der Parteileitung zu Problemen der sozialistischen Rationalisierung stehen immer wieder zwei Fragen. Erstens: Wie werden die Werktätigen rechtzeitig über Rationalisierungsvorhaben informiert, und wie werden sie in ihre Lösung einbezogen? Zweitens: Wie kümmern sich die Leiter um die Neuerer, welche konkreten Aufgaben erhalten die Neuererkollektive aus der Rationalisierungskonzeption, und wie werden diese mit ihnen beraten? Natürlich spielen dabei auch immer die Fragen der ökonomischen Energieanwendung eine Rolle. In der Neuererbewegung zeichnet sich in letzter Zeit eine gute Entwicklung ab. Persönliche Aussprachen, Flugblätter und Artikel in der Betriebszeitung trugen dazu bei, weitere Werktätige als Neuerer zu gewinnen. Dadurch konnten auch weitere Fortschritte bei der rationellen Energieanwendung durch die Realisierung von Neuerer Vorschlägen bei Rationalisierungsmaßnahmen erreicht werden. Ich möchte dazu nur zwei Beispiele nennen. Unsere Neuerer haben gegenwärtig eine sehr interessante und für die rationelle Energieanwendung wichtige Aufgabe übernommen. In sozialistischer Gemeinschaftsarbeit mit dem Energieaktiv sind sie den Ener- gieverlusten auf der Spur. Sie analysieren diese und arbeiten Vorschläge aus, wie diese Verluste beseitigt werden können. Die Genossen der APO Technik sehen eine ihrer Hauptaufgaben bei der Organisierung des Kampfes um die sparsamste Energieanwendung darin, dafür zu sorgen, daß die Rationalisierungsmittel so konstruiert werden, daß ihr Einsatz den effektivsten Energieverbrauch ermöglicht. Frage: Welche Rolle spielt die rationelle Energieanwendung im sozialistischen Wettbewerb? Welche konkreten Verpflichtungen sind dazu im Wettbewerbsbeschluß enthalten? Antwort: Im Wettbewerbsprogramm unseres Betriebes steht, wie schon gesagt, sparsame und rationelle Energiewirtschaft mit an der Spitze. Neben bestimmten Rationalisierungsmaßnahmen dazu, von denen bereits die Rede war, spielt der Kampf um die Einhaltung des Energieplanes und der Energieverbrauchsnormen im Wettbewerb eine große Rolle. Auf der Grundlage von Energiekennziffern, die bis auf jedes einzelne Aggregat aufgeschlüsselt sind, wetteifern die Kollektive um die rationellste Energieanwendung. Die Energiekennziffern werden genauso wie die Kennziffern Arbeitsproduktivität, Qualität, Auslastung der Arbeitszeit, Senkung der Kosten u. a. über die Haushaltsbücher der Brigaden abgerechnet. Darüber hinaus wird monatlich in den einzelnen Bereichen der Energieverbrauch durch die Leiter und die Gewerkschaftsfunktionäre mit den Werktätigen' kritisch ausgewertet. Bei den wöchentlichen Rapporten erhalten die Meister über den Energieverbrauch entsprechende Informationen. Die Entwicklung einer breiten Wettbewerbsatmosphäre durch die Parteiorganisation und die Gewerkschaft wird ergänzt durch eine aktive Arbeit des Energieaktivs unseres Betriebes. Dieses Aktiv steht unter der Leitung des I M M■wii I и w 'іи 11 il ütiM ■■ mwi ui pi in hi 11 ni mil mu ■ i ни il i шшi Rolle der Partei, an ihre theoretische, politisch - ideologische und organisatorische Arbeit stellen. Für die Parteileitung heißt es also, ständig die Qualität , der politisch-ideologischen Arbeit zu verbessern, die Kampfkraft und den Arbeitsstil der В PO- und APO - Leitungen so zu entwickeln, daß wir entsprechend unserer Parteitagslosung „Alle erreichen, jeden gewinnen und keinen zurücklassen!“ handeln. Dazu brauchen wir eine offene, kritische Atmosphäre der Genossen untereinander und zwischen ihnen und allen Werktätigen. Die Effektivität der ideologischen Arbeit einer Parteiorganisation hängt weitgehend davon ab, mit welchen Methoden die Aufgaben realisiert werden. Dazu ist marxistisch-leninistisches Wissen, ' einheitliches Handeln und einheitliche Disziplin und die strenge Einhaltung des demokratischen Zentralis- mus Voraussetzung. Als eine Methode, um die Parteiarbeit in den Parteiorganisationen der Abteilungen umfassender zu entwickeln, organisierten wir den Leistungsvergleich zwischen den einzelnen ÀPO, der nunmehr seit eineinhalb Jahren läuft. Für diesen Leistungsvergleich legten wir Kriterien fest, die in erster Linie die Leninschen Normen des Parteilebens beinhalten: regelmäßige Durchführung von Leitungssitzungen der APO zur Vorbereitung der Mitgliederversammlungen, die 1085;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1085 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1085) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1085 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1085)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Der Leiter der Abteilung im Staatssicherheit Berlin und die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwatungen haben in ihrem Zuständigkeitsbereich unter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit und konsequenter Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung zu verallgemeinern. Er hat die notwendigen VorausSetzungen dafür zu schaffen, daß bestimmte in der Arbeitskartei enthaltene Werte ab Halbjahr zentral abgefragt werden können. Der Leiter der Abteilung und der Leiter des Bereiches Koordinie rung haben eine materiell-technische und operativ-technische Einsatzreserve im Zuführungspunkt zu schaffen, zu warten und ständig zu ergänzen. Der Leiter der Abteilung Staatssicherheit untersteht dem Minister für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen der Bezirksverwaltungen Verwaltungen unterstehen den Leitern der Bezirksverwal-tungen Verwaltungen für Staatssicherheit. Die Leiter der Abteilungen den Bedarf an Strafgefan- genen für den spezifischenöjSÜeinsatz in den Abteilungen gemäß den Festlegungen der Ziffer dieses Befehls zu bestimmen und in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung Durchführung der Besuche Wird dem Staatsanwalt dem Gericht keine andere Weisung erteilt, ist es Verhafteten gestattet, grundsätzlich monatlich einmal für die Dauer von Minuten den Besuch einer Person des unter Ziffer und aufgeführten Personenkreises zu empfangen. Die Leiter der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung und der Leiter der Abteilung - wenn es die Umstände zulassen - dies mit dem Leiter der zuständigen Diensteinheit der Linie abzustimmen, Bei der Durchführung von Disziplinär-, Sicherungs- und Zwangsmaßnahmen ist zu gewährleisten, daß im Strafvollzug und in den Unt er such.ungsh.af tan alten die Straf-und Untersuchungsgef angehen sicher verwahrt, bewaffnete Ausbrüche, Geiselnahmen und andere terroristische Angriffe mit dem Ziel des Verlas-sens des Staatsgebietes der sowie des ungesetz liehen Verlassens durch Zivilangesteilte. Die Diensteinheiten der Linie haben in eigener Verantwortung und in Zusammenarbeit mit anderen staatlichen und gesellschaftlichen Organen in einer Vielzahl von Betrieben und Einrichtungen der entsprechende Untersuchungen und Kontrollen über den Stand der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung im Umgang mit den Inhaftierten weisungsberechtigt. Nährend der medizinischen Betreuung sind die Inhaftierten zusätzlich durch Angehörige der Abteilung abzusichern.

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