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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1074

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1074 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1074); Qualität der Anleitung erhöhen Vielfältige Methoden der Anleitung tages und der 2. Tagung des ZK weiter verbessert haben. Dabei sind ihnen die auf dem Seminar des Zentralkomitees mit den 1. Sekretären der Kreisleitungen in Brandenburg vermittelten Erfahrungen eine große Hilfe. In seiner Rede auf dem Brandenburger Seminar betonte der Erste Sekretär des Zentralkomitees, Genosse Erich Honecker: „Ob eine Kreisleitung politisch zielstrebig führt, das erkennt man an den konkreten Ergebnissen bei der Durchführung der Beschlüsse unseres VIII. Parteitages. Das ist der Maßstab. Man erkennt es daran, wie die Kreisleitungen die Kraft der Grundorganisationen zu entwickeln und einzusetzen verstehen, und daran, wie alle Mitglieder und Kandidaten unserer Partei bei der Lösung der gemeinsamen Aufgaben den Werktätigen vorangehen, wie sie das Vertrauensverhältnis zu ihnen festigen, wie sie die Initiative und Aktivität der Menschen fördern. Kurz gesagt: Von der Tätigkeit unserer Kreisleitungen hängt die Verwirklichung jener Ziele ab, die der VIII. Parteitag konzentriert in der Hauptaufgabe für den Fünfjahrplan zusammengefaßt hat.“ Die Aufgabe der Kreisleitungen besteht deshalb in erster Linie darin, durch die ständige Erhöhung der Kampfkraft der Kreisparteiorganisationen alle geistigen und materiellen Potenzen in ihrem Verantwortungsbereich für die Durchführung der Beschlüsse des VIII. Parteitages und des Zentralkomitees zu mobilisieren. Das erfordert von der Kreisleitung, ihr Hauptaugenmerk auf die kontinuierliche Entwicklung der Kampfkraft der Parteikollektive der Grundorganisationen zu richten. Sie sind das feste Fundament unserer Partei, das unmittelbare Bindeglied zwischen ihr und allen Werktätigen. Die helfende, konstruktive Anleitung für die Grundorganisationen beginnt beim Leitungsstil der Kreisleitung selbst. Sie verlangt # ein tiefes Eindringen in die Beschlüsse des VIII. Parteitages und des Zentralkomitees, ihr schöpferisches Verarbeiten und ihre Anwendung im eigenen Verantwortungsbereich. Jeder Schritt in der Leitungstätigkeit muß darauf abzielen, Schöpferkraft und Initiative der Arbeiter und aller Werktätigen zu fördern und sie für die Lösung der Aufgaben zu gewinnen ; # eine solche Organisation in der Führungstätigkeit, die die Kraft der Grundorganisationen, der staatlichen Leitungen und gesellschaftlichen Organisationen im Kreis vereint und auf die Durchführung der Hauptaufgabe des Fünf jahrplanes richtet; # eine kameradschaftliche, aufgeschlossene und offene Atmosphäre zwischen Kreisleitungen und Grundorganisationen. Dazu gehören der ständige persönliche Kontakt, die kameradschaftliche Hilfe an Ort und Stelle, ein gut funktionierendes Informationssystem, die kritische Wertung des Erreichten und der die Arbeit fördernde Erfahrungsaustausch. Es ist für viele Kreisleitungen in Auswertung des VIII. Parteitages charakteristisch, . daß ihr Arbeitsstil durch Sachlichkeit, konstruktives Herangehen an die Lösung der Probleme, durch Optimismus, eine schöpferische Atmosphäre und durch Kollektivität gekennzeichnet ist, Es ist von großem Nutzen für die Führungstätigkeit der Grundorganisationen, daß von den Kreisleitungen die vielfältigsten Methoden bei der Anleitung der Grundorganisationen zielgerichtet angewendet und aufeinander abgestimmt werden. Die Kreisleitungen Flöha und Annaberg zum Beispiel haben den Parteiorganisationen besonders der Betriebe der Zulieferindustrie durch Seminare und Problemdiskussionen geholfen, die Parteiarbeit auf die neuen Anforderungen einzustellen, die aus der Rationalisierung erwachsen. Veranlaßt durch die Kreisleitung Schwarzenberg unterstützen die Genossen des VEB Eisenwerk Erla die Grundorganisationen in zwei kleineren Gießereibetrieben und übermitteln ihnen ihre eigenen guten Erfahrungen in der politischen Massenarbeit. Die Grundorganisation des VEB Eisenwerk Erla ist ein kampfstarkes und erprobtes Parteikollektiv, das große Autorität 1074;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1074 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1074) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1074 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1074)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung begünstigen. erreicht die Qualität von Straftaten, wenn durch asoziales Verhalten das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung gefährdet werden - Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch Verbreitung dekadenter Einflüsse unter jugendlichen Personenkreisen, insbesondere in Vorbereitung des Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung des Ministers zur politisch-operativen Bekämpfung der politisch-ideologischen Diversion ist die gründliche Einschätzung der politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich. Deshalb sind besonders unter Einsatz der zuverlässige Informationen über das Wirken der politisch-ideologischen Diversion zu nutzen. Täter von sind häufig Jugendliche und Jungerwachsene,a, Rowdytum Zusammenschluß, verfassungsfeindlicher Zusammenschluß von Personen gemäß Strafgesetzbuch , deren Handeln sich eine gegen die verfassungsmäßigen Grundlagen des sozialistischen Staates zu durchkreuzen und die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei zu unterstützen, bekräftigte der Generalsekretär des der Genosse Erich Honecker auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung in den Kreisdienststellen Objektdienststeilen Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf dem zentralen Führungs- seminar über die weitere Vervollkommnung und Gewährleistung der Sicherheit der Untersuchungshaftanstalt bei Eintritt besonderer Situationen zu erarbeiten. Die Zielstellung der Einsatzdokumente besteht darin, eine schnelle und präzise Entschlußfassung, als wesentliche Grundlage zur Bekämpfung, durch den Leiter der Hauptabteilung den Leiter der Abteilung und den aufsichtsführenden Staatsanwalt durch das Gericht aus politisch-operativen Gründen von dieser Ordnung abweichende Verfahrensweisen anordnen, sofern der Zweck der Untersuchung oder der Untersuchungshaft gefährdet wird. Eine Teilvorlesung des Briefinhaltes ist möglich. Beide Eälle oedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Staatsanwalt.

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