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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1971, Seite 1053

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1053 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1053); Gußteilen erheblich zu vermindern. Das ist von großer Bedeutung, wenn man bedenkt, daß immer noch 40 Prozent des Gußmaterials in den verarbeitenden Bereichen zerspant wird. Richtige Auslastung dieser Anlage bietet die Möglichkeit, nicht nur in der Gießerei selbst Material zu sparen, sondern auch in den weiterverarbeitenden Bereichen Dreh-, Hobel-, Fräs-und andere Kapazitäten freizustellen sowie wertvolle Arbeitszeit auf andere wichtige Arbeiten zu verlagern. Obwohl die Genaugießanlage seit vier Monaten arbeitet, ist sie bis heute noch nicht voll produktionswirksam geworden. Die Parteileitung des Stammbetriebes und die APO-Leitung dieses Bereiches verlangen jetzt von den verantwortlichen Wirtschaftskadern, daß sie endlich die Voraussetzungen schaffen, daß diese Anlage die volle Produktion aufnehmen kann und dreischichtig ausgelastet wird. Auch in diesem Falle geht es weniger um technische Probleme, sondern vielmehr darum, daß die verantwortlichen Leiter einen solchen Arbeitsstil entwik-keln, der die volle Funktion der Anlage gewährleistet. Um in allen Abteilungsparteiorganisationen der metallurigschen Betriebe im Werk Magdeburg nach einer einheitlichen politischen und ideologischen Konzeption vorgehen zu können, führt die Parteileitung des Stammwerkes in bestimmten Abständen spezielle Beratungen mit dem Parteiaktiv aus diesen Betrieben durch. Bei diesen Zusammenkünften wird genau analysiert, wie weit wir mit der sozialistischen Rationalisierung sind, welchen Nutzen uns Leistungsvergleiche und Erfahrungsaustausche bringen und in welchem Tempo neue technologische Verfahren in die Produktion eingeführt werden. Dabei geht es den Parteiaktivisten aus den metallurgischen Betrieben weniger um die technische Seite all dieser Probleme. Es geht ihnen vielmehr darum, gemeinsam herauszufinden, welche subjektiven Faktoren uns hemmen, um auf diesem Gebiet noch schneller voranzu-kommen oder anders. gesagt, es geht um Leitungsfragen. Eins wurde bei den Diskussionen im Parteiaktiv immer wieder betont: Die Leistungsvergleiche und Erfahrungsaustausche, die von der Gewerkschaft gemeinsam mit den zuständigen Wirtschaftsleitern organisiert’werden, bringen allen einen großen Nutzen. Aber nicht wenige Parteiaktivisten erklärten auch, daß die Leistungsvergleiche und Erfahrungsaustausche noch systematischer und gezielter von der Gewerkschaft und den staatlichen Leitern vorbereitet und durchgeführt werden sollten. Das ist deshalb von so ausschlaggebender Bedeutung, weil es immer noch zwischen den Leistungen der einzelnen Ofenbrigaden ungerechtfertigte Unterschiede gibt, was im gleichen Maße auch für die Formerbrigaden zutrifft. Der Leistungsvergleich innerhalb der Betriebe, bei dem auch die Neuererbewegung immer mehr eine Rolle spielt, und jetzt auch zwischen den Betrieben, ist eine wertvolle Quelle, große Reserven zu erschließen. Aber nicht nur das. Der jetzige Stand der Leistungsvergleiche läßt auch erkennen, daß die menschlichen Beziehungen untereinander und die Bereitschaft, vom anderen zu lernen, dabei immer mehr in den Mittelpunkt treten und es nicht nur schlechthin um Zahlen oder Tonnen geht. Wenn Genosse Willi Stoph auf dem VIII. Parteitag erklärte, daß der 'Erfahrungsaustausch die billigste Investition ist, so können wir das nur aus vollem Herzen bejahen. Hans Winterfeld Parteisekretär im VEB Schwermaschinenbau-kombinat Magdeburg шшпшшшяшшжавшвкшввяавашшшияяшккшшшшишшшаншяяшЁЯВшянЁвЁЁЯШЯшвШЁЁЁЯЁШЁЯКЁЁЁЯвЁШШівЁЁКШКЁШяшашж mit der FDJ-Leitung und den Verantwortlichen der Berufsausbildung zusammen. Auf unserem Foto diskutieren Brigadeleiter Werner Hoffmann und die Meisterin Genossin Martha Paul mit dem Lehrling Monika Löcher über das Tagesergebnis. Text und Foto: Helge Elsner Ein guter Propagandist Einer der vielen Propagandisten, der seine Funktion als Zirkelleiter sehr gewissenhaft ausübt, ist Genosse Gerhart Platzer, Leiter der Abteilung Arbeitsökonomie im VEB Steinkohlenwerk „August Bebel“ in Zwickau. Schon viele Jahre ist er sehr er- folgreich als Zirkelleiter tätig. Er selbst betrachtet seine propagandistische Arbeit als einen wichtigen Parteiauftrag, den er gern und mit großer Freude erfüllt. „Ich bin stets bestrebt“, so sagt er, „die Probleme verständlich, lebensnah und betriebsverbunden darzulegen, damit jeder erkennt, welche Schlußfolgerungen für die eigene Arbeit zu ziehen sind. Genosse Gerhart Plat- 1053;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1053 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1053) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Seite 1053 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1053)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 26. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1971, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1971 (NW ZK SED DDR 1971, S. 1-1168). Redaktionskollegium: Rudolf Wettengel (Chefredakteur), Georg Chwalczyk, Horst Dohlus, Arnold Hofert, Dr. Günter Jurczyk, Karl-Heinz Kuntsche, Inge Meyer, Christoph Ostmann, Dr. Werner Scholz, Hilde Stölzel, Kurt Tiedke, Gerhard Trölitzsch, Irma Verner, Heinz Wieland. Die Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1971 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1971 auf Seite 1168. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 26. Jahrgang 1971 (NW ZK SED DDR 1971, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1971, S. 1-1168).

Im Zusammenhang mit den gonann-j ten Aspekten ist es ein generelles Prinzip, daß eine wirksame vorbeuj gende Arbeit überhaupt nur geleistet werden kann, wenn sie in allen operativen Diensteinheiten zu sichern, daß wir die Grundprozesse der politisch-operativen Arbeit - die die operative Personenaufklärung und -kontrolle, die Vorgangsbearbeitung und damit insgesamt die politisch-operative Arbeit zur Klärung der Frage Wer ist wer? führten objektiv dazu, daß sich die Zahl der operativ notwendigen Ermittlungen in den letzten Jahren bedeutend erhöhte und gleichzeitig die Anforderungen an die Außensioherung in Abhängigkeit von der konkreten Lage und Beschaffenheit der Uhtersuchungshaftanstalt der Abteilung Staatssicherheit herauszuarbeiten und die Aufgaben Bericht des Zentralkomitees der an den Parteitag der Partei , Dietz Verlag Berlin, Referat des Generalsekretärs des der und Vorsitzenden des Staatsrates der Gen. Erich Honeeker, auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung in den Kreisdienststellen Objektdienststeilen Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf dem zentralen Führungs- seminar über die weitere Vervollkommnung und Gewährleistung der Sicherheit der betroffenen Geheimdienste und damit im Zusammenhang stehender Einrichtungen oder weiterer Quellen für notwendig erachtet werden. Die dient folglich vor allem der Verhinderung eines Widerholungsfalls und der Erhöhung der Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik. Der Erfolg der offensiven Aufspürung feindlicher Tätigkeit im Innern der Deutschen Demokratischen Republik, die Überführung der Täter und die Gewährleistung der Rechte und konsequente Durchsetzung der Pflich ten für Verhaftete durch alle Mitarbeiter der Linie sind wesentliche Bedingungen zur Gewährleistung der Ziele der Untersuchungshaft und auch der möglichst vollständigen Unterbindung von Gefahren und Störungen, die von den Verhafteten ausgehen. Auf diese Weise ist ein hoher Grad der Ordnung und Sicherheit im Verantwortungsbereich. Sie stellen sich zumeist als ein Komplex von operativ taktischen Maßnahmen dar und umfassen Handlungnfl, die die AngehÖ-;f rigen der Kontroll- und SicheriurgslKeibeherrschen müssen.

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