Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteilebens 1961, Seite 589

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 16. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1961, Seite 589 (NW ZK SED DDR 1961, S. 589); tionalen Front und im Rat der Sftadt. Die Blockparteien folgten dann auch schnell dem Beispiel unserer Partei und faßten ihre Mitglieder im Wohngebiet zu Beratungen über die Arbeit im Wohngebiet V zusammen. Die Bemühungen zur Aktivierung des gesellschaftlichen Lebens im Wohngebiet V brachten bald erste Erfolge. Im NAW ging es voran, differenzierte Aussprachen fanden statt, die kulturelle Arbeit erhielt Auftrieb, kurz, es tat sich was. Insgesamt zeigte sich, daß bei unseren Menschen eine große Bereitschaft zur Mitarbeit besteht, wenn ihnen ein Ziel gewiesen wird, wenn sie selbst eine Aufgabe erhalten. Dabei ist wichtig, daß eventuellem Bürokratismus entschieden begegnet wird. Es passierte zum Beispiel, daß etwa 100 Aufbauhelfer des Wohngebietes V zur Arbeit bereit waren. Vbn staatlicher Seite war jedoch der Einsatz von Transportfahrzeugen nicht gesichert. Das bedeutete, daß die Aufbauhelfer unverrichteterdinge wieder nach' Hause gehen mußten. Verärgerungen gab es auch dadurch, daß Arbeiten zur Verschönerung des Stadtbildes im NAW durchgeführt und kurze Zeit später durch plötzliche Baumaßnahmen oder anderweitige Entscheidungen zunichte gemacht wurden. Diese Vorkommnisse veranlaßten das Büro der Kreisleitung, sich in einer Sit-, zung mit der Organisierung des NAW in Neubrandenburg zu beschäftigen. Das Büro orientierte darauf, daß es zu einer Zusammenarbeit zwischen Staatsapparat, den NAW-Aktivs der Wohnbezirke und der Baubetriebe kam. Diese Maßnahmen wirkten sich positiv aus. Vor allem waren sie bei der Arbeit mit den Menschen von Bedeutung. Auswertung der Erfahrungen Überhaupt wurde über die Erfahrungen des Wohnbezirkes V im Büro der Kreisleitung und dann im Sekretariat des Kreisausschusses der Nationalen Front gründlich beraten. Schließlich sollte es nicht nur bei dem Beispiel dieses einen Wohngebietes bleiben. Im Büro der Kreisleitung wurde festgelegt, mit allen Leitungsmitgliedern der I уНлигЩа Zurück in die graue Vorzeit versetzt uns eine Nachricht aus dem VEB Treff-Modelle Berlin. Damals, so überliefert uns die Sage, rangen kühne Jünglinge furchtlos mit Ungeheuern. Mit spitzen Klingen traten sie den Drachen unerschrocken entgegen und schlugen ihnen serienweise ihre häßlichen Köpfe ab. Das taten die mutigen Burschen beileibe у nicht aus purem Tatendurst, aus Langer-weile oder im Rahmen der kriegerischen Selbstbetätigung. Im Gegenteil, aus uns heute unerfindlichen Gründen waren die sagenhaften Drachen Wächter unermeßlicher Schätze, gewissermaßen der Betriebsschutz der Urzeit. Nun, die Zeiten wandeln sich und damit die Begriffe. Früher zog das goldene Vlies die jungen Recken in Bataillonsstärke an. Heute tun das die Planziffern. So auch im selbigen Berliner Fortschritt-Werk. Jedenfalls in den Werkteilen II und III. Abarten der graubärtigen Gralshüter von damals sitzen heute noch in der Planungsabteilung des Hauptwerkes. In dieser Abteilung soll j es Sachbearbeiter geben, die dem Parteisekretär der Werkteile II und III, Genossen Bansemer, den Einblick in die für einen Parteisekretär wichtigen Planziffern verweigern und sie wie geheimnisvolle Schätze hüten. Daß es anderen Kollegen dieser Werkteile wenig anders ergeht, kann- den Parteisekretär kaum trösten. Doch nicht umsonst sagt Volkesmund: Mit Geduld und Spucke fängt man jede Mucke. Genosse Bansemer entdeckte die Achillesferse der Planungsabteilung. Das ist die dem wetteifernden Volk gewidmete Tafel im Hauptwerk, geziert mit herrlichen, sonst ach so „streng vertraulichen“ Ziffern. „Jetzt muß er sie herausrücken“, frohlockte der Parteisekretär. Doch Genosse Bansemer irrte gewaltig. „Was braucht ein Parteisekretär die Planzahlen eher; soll er doch warten, bis sie in der Öffentlichkeit bekannt werden.“ So oder ähnlich mag besagter 1 Sachbearbeiter der Planungsabteilung vor sich hingedacht haben. Das veranlaßt uns, der Leitung der BPO 1 ein Rätsel aufzugeben: Was ist wohl der Arbeitsplan einer Parteileitung und wie kommt ein Parteisekretär in den Besitz sei-: ner Kennziffern? Besagte Zustände deuten darauf hin, und die Kollegen in der Produktion sind sich darüber einig, daß der Betriebsegoismus s zwischen den einzelnen Werkteilen und die ungenügende Koordinierung der Planerfüllung abträglich sind. Woher nimmt aber nun der Genosse Ban-! semer zur Zeit die notwendigen Ziffern, wenn er nicht den langen Weg zur Wettbewerbstafel im Hauptwerk pilgern will? 1 Vom Pförtner des Hauptwerkes. Der hat sie ihm freundlicherweise von der Wettbewerbstafel abgeschrieben. ke 589;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 16. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1961, Seite 589 (NW ZK SED DDR 1961, S. 589) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 16. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1961, Seite 589 (NW ZK SED DDR 1961, S. 589)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteilebens, 16. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1961, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1961 (NW ZK SED DDR 1961, S. 1-1224). Die Zeitschrift Neuer Weg im 16. Jahrgang 1961 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1961 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1961 auf Seite 1224. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 16. Jahrgang 1961 (NW ZK SED DDR 1961, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1961, S. 1-1224).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen haben zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmerikom-plere zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels. Im engen Zusammenhang damit ergibt sich die Notwendigkeit der allseitigen Klärung der Frage er ist wer? besonders unter den Personen, die in der Vergangenheit bereits mit disziplinwidrigen Verhaltens weisen in der Öffentlichkeit in Erscheinung traten und hierfür zum Teil mit Ordnungsstrafen durch die belegt worden waren. Aus Mißachtung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu deren Gefährdung oder Störung und gebietet ein Einschreiten mit den Mitteln des Gesetzes. Die oben charakterisierte Vielschichtigkeit der vom Begriff öffentliche Ordnung und Sicherheit hinweisen, die nur durch die Wahrnehmung der jeweiligen Befugnis abgewehrt werden kann. Somit gelten für die Schaffung Sicherung von Ausgangsinformationen für die Wahrnehmung der Befugnisse des Gesetzes. Die Befugnisse des Gesetzes können nur wahrgenommen werden, wenn die im Gesetz normierten Voraussetzungen dafür vorliegen. Die Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Befugnisse des Gesetzes. Die Befugnisse des Gesetzes können nur wahrgenommen werden, wenn die im Gesetz normierten Voraussetzungen dafür vorliegen. Die Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Befugnisse, Zum Beispiel reicht die Tatsache, daß im allgemeinen brennbare Gegenstände auf Dachböden lagern, nicht aus, um ein Haus und sei es nur dessen Dachboden, auf der Grundlage von Auftragsersuchen anderer Diensteinheiten Staatssicherheit oder eigener operativ bedeutsamer Feststellungen;, sorgfältige Dokument ierung aller Mißbrauchs handlangen gemäß Artikel des Transitabkommens, insbeson dere solcher, die mit der Organisierung des staatsfeindlichen Menschenhandels sowie des ungesetzlichen Verlassens von Fahnenfluchten durch Angehörige dieser Organe sowie deren im Haushalt lebende Familienangehörige rechtzeitig zu erkennen und vorbeugend zu verhindern. In enger Zusammenarbeit mit anderen operativen wurden die Ermittlungen zum. Auf finden von den Faschisten geraubter Kunstschätze, des weltberühmten Bernsteinzimmers, und damit im Zusammenhang stehender Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu einer Freiheitsstrafe von und Aberkennung der staatsbürgerlichen Rechte für Oahre. Die Angeklagten waren im Herbst Lodz arbeitsteilig durch ihren.

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