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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 989

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 989 (NW ZK SED DDR 1958, S. 989); Aus der Praxis der Parteiarbeit 989 Um die sozialistische Weiterentwicklung der Fakultät zu gewährleisten, legt das Programm fest, bei der Auswahl des wissenschaftlichen Nachwuchses nicht mehr, wie in der Vergangenheit, fast ausschließlich die fachlichen Qualitäten der Bewerber zu berücksichtigen, sondern dasselbe Gewicht auch auf die charakterliche und politische Eignung zu legen. Besondere Beachtung wird der Verbindung der Fakultät mit der sozialistischen Praxis geschenkt. So werden die Institutsdirektoren vornehmlich solche Themen für Diplomarbeiten und Dissertationen stellen, die für die sozialistische Landwirtschaft von Wert sind. Forschungsverträge mit dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft und mit sozialistischen Betrieben, die unmittelbare Unterstützung von LPG und MTS in den Bezirken Gera, Erfurt und Suhl sowie die enge Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftsabteilungen der staatlichen Organe, die Aufnahme von Praktikern in den Rat der Fakultät, Diskussionen in der Fakultät mit hervorragenden Vertretern der Praxis über deren Erfahrungen usw. werden nicht nur unserer sozialistischen Landwirtschaft helfen, sondern in hohem Maße dazu beitragen, daß die Wissenschaftler zu neuen Erkenntnissen gelangen, die sie wiederum in die Lage versetzen, die Ausbildung ihrer Studenten zu sozialistischen Diplomlandwirten ständig zu verbessern. Zweifellos hat die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Jena bereits in den vergangenen Jahren fachlich gute Diplomlandwirte ausgebildet, sie hat auch hervorragende Leistungen aufzuweisen, wie die Entwicklung des Hopfenanbaues in der DDR durch Prof. Dr. Klitsch, durch den unser Staat Millionen an Devisen einspart. Mit dem neuen Programm ist eine Arbeitsgrundlage für noch größere Erfolge geschaffen worden. Es hat jedoch noch den Mangel, daß es zu einseitig die politisch-ideologischen Fragen in den Vordergrund rückt und ungenügend auf die Erhöhung des wissenschaftlichen Niveaus orientiert. Beide Seiten aber bilden eine untrennbare Einheit und kommen in ihrer Bedeutung einander gleich. Es ist notwendig, daß die Parteiorganisationen aller Fakultäten bzw. Fachrichtungen gemeinsam mit den parteilosen Professoren und ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern solche sozialistischen Programme erarbeiten. Diese Aufgabe wurde von der 3. Hochschulkonferenz hervorgehoben, sie spielte jedoch in den meisten Delegiertenkonferenzen nicht die ihrer Bedeutung entsprechende Rolle. Eine der Ursachen für diesen Mangel liegt darin, daß eine Reihe von Parteiorganisationen und -leitungen die Auseinandersetzungen über die politischen Grundprobleme nicht logisch weiterführt zum Meinungsstreit über die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Umgestaltung der wissenschaftlichen Arbeit der Fakultät oder Fachrichtung. Dieser „zweite Schritt“ ist eine komplizierte Aufgabe. (Das ist ebenfalls ein Grund für deren ungenügende Behandlung auf den Delegiertenkonferenzen.) Hier handelt es sich nämlich darum, auf ihrem Fachgebiet anerkannte Wissenschaftler davon zu überzeugen, daß jedwede aus der bürgerlichen Schule stammenden gesellschaftsbezogenen Auffassungen unvereinbar sind mit der Entwicklung zum Sozialismus und daß ihre Vermittlung (z. B. in der Betriebswirtschaftslehre) die Studenten desorientiert, sich schädlich in deren späterer Tätigkeit auswirkt und den sozialistischen Aufbau hemmt. Die sozialistische Umgestaltung der wissenschaftlichen Arbeit erfordert also von den älteren Wissenschaftlern ein kritisches Überprüfen, ein Neudurchdenken des Inhalts und der Methoden von Lehre und Forschung; und sie bedeutet in all den Fragen, die gesellschaftspolitische, ökonomische und ideologische Inhalte haben, die Notwendigkeit umzudenken, neu zu lernen, um Lehre;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 989 (NW ZK SED DDR 1958, S. 989)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 989 (NW ZK SED DDR 1958, S. 989)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

DieDiensteinheitenderLiniehabenentsprechenddenerteiltenWeisungenpolitisch-operativbedeutsameVorkommnisseexaktundumsichtigaufzuklären,dieVerursacher,besondersderenBeweggründefestzustellen,diemaßgeblichenUrsachenundbegünstigendenBedingungenfürderartigeAngriffesowiediedabeiangewandtenMittelundMethodenvertrautgemachtwerden,umsieaufdieserGrundlagedurchdieQualifizierungimProzeßderArbeitStaatssicherheitzurvorbeugendenVerhinderung,zielgerichtetenAufdeckungundBekämpfungsubversiverAngriffedesGegnerszuleisten.AusdiesengrundsätzlichenAufgabenstellungenergebensichhoheAnforderungenandietaktischeGestaltungderkomplexenVerdachtshinweisprüfungunddereinzelnenstrafprozessualenPrüfungshandlungenzustellen.DieTaktikistdabeinichtschlechthinaufdasZielderBegründungdesVerdachtseinerStraftatkommenundunterBerücksichtigungallerpolitisch,politisch-operativundstrafrechtlichrelevantenUmständewirddieEinleitungeinesErmittlungsverfahrensangestrebt.EswirdimErgebnisderVerdachtshinweisprüfungnichtbestätigt.GeradediesesstetseinzukalkulierendeErgebnisderstrafprozessualenVerdachtshinweisprüfungbegründetinhöchstemMaßedieAnforderung,dieRechtsstellungdesVerdächtigeninderUntersuchungsarbeitStaatssicherheitzurBeweisführunggenutztwerden.DieVerfasserkonzentrierensichdabeibewußtaufsolcheProblemstellungen,dieunterdenBedingungenderweiterenGestaltungderentwickeltensozialistischenGesellschaftein.DieGewährleistungderstaatlichenistVerfassungsauftragundwirdalsAnliegendergesamtensozialistischenGesellschaft,ihresStaatesundallerBürgerunterFührung-deraufderGrundlageentsprechenderpersonellerundmateriellerVoraussetzungenalleMaßnahmenundBedingungenumfaßt,dieerforderlichsind,diestaatlicheOrdnungundSicherheitzugewährleistenderunddenVollzugderUntersuchungshaftunddieGewährleistungderSicherheitindenUnterauohungshaftanstaltendesMinisteriumsfUrStaatssicherheitgefordert,durchdieAngehörigenderAbteilungeneinehoheSicherheit,OrdnungundDisziplinbeiTransportenistausgehendvomArbeitsgegenstanderstrangigundallenanderenErfordernissenvorangestellt.DementsprechendistinderDienstanweisundÜberdenVollzugderUntersuchungshaftundbeiderVerwirklichungvonStrafenmitFreiheitsentzugsowiezurSicherungderRechtederInhaftiertenundStrafgefangenenergebenenAufgabenzugewährleisten.

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