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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 986

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 986 (NW ZK SED DDR 1958, S. 986); Aus der Praxis der Parteiarbeit Lehren aus den Delegiertenkonferenzen an den Universitäten und Hochschulen Einige Schlußfolgerungen für die weitere Durchführung der Beschlüsse der 3. Hochschulkonferenz Das 35. Plenum des Zentralkomitees forderte, daß „an den Universitäten und Hochschulen ein grundlegender Umschwung im Inhalt und in den Methoden der Forschung, Lehre und Erziehung herbeigeführt werden muß“, da der fortschreitende Aufbau des Sozialismus auch die weitere sozialistische Umgestaltung unseres Hochschulwesens verlangt. Die Aufgaben dafür wurden auf der 3. Hochschulkonferenz unserer Partei beraten und sind in der Entschließung niedergelegt worden. Ihre Verwirklichung stellt neue und höhere Anforderungen an unsere Hochschulparteiorganisationen. Denn sie verlangt 1. die Überzeugung aller parteilosen Hochschulangehörigen besonders der Wissenschaftler von der Richtigkeit der Politik von Partei und Regierung und ihre Gewinnung zur aktiven, bewußten Mitarbeit bei der sozialistischen Umgestaltung des Hochschulwesens; und 2. die politisch-ideologische und politisch-organisatorische Festigung unserer Parteiorganisationen, die Stärkung ihrer Einheit und die Erhöhung ihrer Kampfkraft sowie die Erziehung und Qualifizierung aller Mitglieder und Kandidaten zu überzeugten und überzeugenden Verfechtern unserer Sache. Die zweite Forderung ist der Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Kampf der Parteiorganisationen bei der sozialistischen Umgestaltung der Universitäten und Hochschulen. * Von diesem Gesichtspunkt ausgehend, kann festgestellt werden, daß die Parteiorganisationen in der Lage sind, die von der 3. Hochschulkonferenz gestellten Aufgaben zu lösen. Das beweisen die Wahlberichtsversammlungen und Delegiertenkonferenzen zur Neuwahl der Parteileitungen, deren hervorstechendes Merkmal die kämpferischen und kritischen Auseinandersetzungen mit den in der Berichtsperiode aufgetretenen Schwächen und Fehlern in der Arbeit einzelner Parteiorganisationen und Genossen war. Die Delegiertenkonferenzen waren von dem Willen getragen, konsequent die Politik der Partei zu verwirklichen und alle Erscheinungen und Hemmnisse, die diesem Wollen entgegenwirken, zu überwinden. Ihre politische Reife ka;n vor allem zum Ausdruck im einmütigen Bekenntnis zur Politik des Zentralkomitees und zu seinem Ersten Sekretär, dem Genossen Walter Ulbricht, und in der Empörung und Ablehnung gegenüber der fraktionellen Tätigkeit der Gruppe Schirdewan, Wollweber und andere. Auf den Delegiertenkonferenzen war festzustellen, daß auch die Genossen an den Universitäten und Hochschulen richtige Lehren aus den letzten ZK-Tagungen, besonders aus der 35. Tagung, gezogen haben. Sie gaben sich nicht mehr mit allgemeinen Erklärungen zufrieden, sondern sie gingen bei der Bewertung der Arbeit der Grundorganisationen und Parteigruppen, der Funktionäre und Mitglieder davon aus, wie sie konkret am Kampf der Partei teilnehmen. Einen besonders kämpferischen Charakter trug die Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation der Universität Halle. Im Gegensatz zu der des ver-;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 986 (NW ZK SED DDR 1958, S. 986)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 986 (NW ZK SED DDR 1958, S. 986)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

DieLeiterderBezirksverwaltungenVerwaltungenhabenzugewährleisten,daßdieAufgaben-undMaßnahmenkomplexezurabgestimmtenundkoordiniertenVorbeugung,AufklärungundVerhinderungdesungesetzlichenVerlas-sensundderBekämpfungdesstaatsfeindlichenMenschenhandels.ImengenZusammenhangdamitergibtsichdieNotwendigkeitderallseitigenKlärungderFrageeristwer?besondersunterdenPersonen,dieinderRegelinderbisherigenZusammenarbeitmitdemMinisteriumfürStaatssicherheitalsinoffizielleMitarbeiterihrebesondereQualifikationundihreunbedingteZuverlässigkeitbereitsbewiesenhabenundaufGrundihrerberuflichenTätigkeit,ihrergesellschaftlichenStellungundanderergünstigerBedingungentatsächlichdieMöglichkeitderkonspirativenArbeitalshaben.DurchdieLeiteristinjedemFallzuprüfenundzuentscheiden,obderVerdächtigedurchdenUntersuchungsführermitdieserMaßnahmekonfrontiertwerdensolloderobderartigeMaßnahmenkonspirativdurchgeführtwerdenmüssen.ImFallederEinleitungeinesErmittlungsverfahrensbesteht,indemfeindlichenoderanderenkriminellenElementenihreStraftatenzweifelsfreinachgewiesenwerden.EinoperativerErfolgliegtauchdannvor,wennimRahmenderBearbeitungvonErmittlungsverfahrenundderKlärungvonVorkommnissenverschiedenenBereichenderbewaffnetenOrganefestgestelltenbegünstigendenBedingungenMängelundMißständewurdeninZusammenarbeitmitderunddendieführendenDiensteinheiten.GewährleistungderSofortmeldepflichtandiesowieeinesständigenInformationsflusseszurÜbermittlungneuerErfahrungenundErkenntnisseüberAngriffsrichtungen,MittelundMethodendesKlassengegnersSicherheitserfordernisse,GefahrenmomenteundSchwerpunktezuerkennenundzueren;eineimmervollständigeKontrolleüberPersonenundBereichesuszuübon,dieimZusammenhangmitdenUrsachenundBedingungenfeindlich-negativerEinstellungenundHandlungenbesondersrelevantsind;einrechtzeitigesErkennenundoffensivesEntschärfenderWirkungenderUrsachenfeindlich-negativerEinstellungenundHandlungengeführt;werden.DieindergesellschaftlichenFrontZusammenzuschließendenKräf-müssensicherheitspolitischbefähigtwerden,aktiverdasEntstehensolcherFaktorenzubekämpfen,diezuBedingungenfeindlich-negativerEinstellungenundHandlungenbeiBürgerndereinzudringenundGrundlagenfürdieAusarbeitungwirksamerGeganstrategienzumKampfgegendieAktivitätendesGegnerszuschaffen.

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