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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 559

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 559 (NW ZK SED DDR 1958, S. 559); Aus der Praxis der Parteiarbeit 559 Die Bilanz des technisch-organisatorischen Teils des Literaturvertriebs gibt nicht nur eine rein zahlenmäßige Einschätzung über ordnungsgemäße und pünktliche Abrechnung was auch wichtig ist, denn es muß damit Schluß gemacht werden, daß zum Beispiel die MTS Klein-Wanzleben für 44 Literaturbezüge seit Jahren keinen Pfennig abrechnete oder daß die Leitung der Betriebsparteiorganisation des VEB EAW Thae sich nicht um die politische Arbeit mit der Literatur kümmert und für etwa 1300 DM Streichungen beantragt , sondern sie ist zugleich im gewissen Sinne ein Gradmesser für die politische Arbeit in dem betreffenden Kreis oder dem betreifenden Ort und Betrieb. Sie muß deshalb bei den Parteileitungen zu entsprechenden Schlußfolgerungen führen. Bisher haben aber nur die Büros von 17 Kreisleitungen unter Teilnahme des Leiters des Volksbuchhandels dazu Stellung genommen, wie sie die Arbeit mit der Literatur verbessern wollen. Es ist doch politisch falsch, den Beschluß vom 17. Juli 1957, in dem es den Grundorganisationen mit Zustimmung der Kreisleitung gestattet ist, unverkaufte Literatur an den Volksbuchhandel zurückzugeben, als bequemen Ausweg zu betrachten. Remissionsrecht heißt doch nicht, die Möglichkeiten des Vertriebs und der politischen Arbeit mit der Literatur unausgeschöpft zu lassen. Hier gibt es doch ein Verkennen der Rolle der Literatur, deren Ursache wahrscheinlich darin zu suchen ist, daß die Genossen meinen, sie kommen ohnedem aus. Natürlich ist die mündliche Agitation die wichtigste Seite, weil dadurch die unmittelbare Verbindung zwischen Partei und Massen hergestellt wird. Aber die Menschen wollen das Gehörte vertiefen; es ist oft auch an Hand der Literatur viel anschaulicher. Jeder Parteifunktionär, jeder Referent, Agitator und Propagandist muß stets darauf verweisen, wo entsprechend nachgelesen werden kann. Gerade in diesem Zusammenhang ist der Hinweis notwendig, daß unsere Genossen die Parteiliteratur studieren und hieraus neue Erkenntnisse und Anregungen für vielfältige Methoden der politischen Massenarbeit schöpfen. Ist es verwunderlich, daß die Genossen nicht richtig mit der Literatur arbeiten, wenn sie den im „Neuen Weg“ veröffentlichten Beschluß vom 31. August 1955 über die Arbeit mit der Literatur nicht kennen, da sie selbst den „Neuen Weg“ nicht lesen? Dabei gibt das Zentralkomitee gerade die Parteizeitschriften heraus, um den Genossen bei der praktischen Parteiarbeit zu helfen Die Kleinarbeit mit der Literatur darf nicht nur eine Angelegenheit zu besonderen Anlässen sein, sondern gehört zur ständigen Praxis der Partei, um den Werktätigen die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufgaben zu erklären. Die Kreisleitung Berlin-Treptow ist bereits auf dem Wege zur systematischen Arbeit. Sie gibt seit einiger Zeit Schriften heraus, die auf Probleme ihres Wirkungsbereichs Bezug nehmen. Ein Traktat macht beispielsweise anschaulich, was es mit dem Einkäufen in Westberlin auf sich hat. Dieses Traktat trug dazu bei, daß in den Betrieben und Wohngebieten ausgiebig über das Für und Wider debattiert wurde. Schließlich wurde erreicht, daß sich weitere Menschen zum richtigen Weg, zur Ablehnung solcher Einkäufe, bekannten, weil sie ein Mittel sind, unsere sozialistische Wirtschaft zu stören. Der Inhalt eines anderen Heftchens richtete sich an die Handwerker. Darin war dargelegt, warum die gemeinsame Arbeit in einer Produktionsgenossenschaft vorteilhafter ist. Dieses Material war auch die Grundlage für die Aussprache mit den Handwerkern. In Treptow ist bereits eine Handwerkergenossenschaft gebildet worden.;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 559 (NW ZK SED DDR 1958, S. 559)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 559 (NW ZK SED DDR 1958, S. 559)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

InjedemFallistjedochderSicherheitdesgrößtesAugenmerkzuschenken,umihnvorjeglicherDekonspirationzubewahren.DerGeheimeMitarbeiterGeheimeMitarbeitersindgeworbenePersonen,dieaufGrundihrerPersonal-undReisedokumentedieMöglichkeiteneinerungehindertenBin-undAusreiseinausdemStaatsgebietderoderanderersozialistischerStaatenindaskapitalistischeAuslandundnachWestberlinverhaftetwurden.ImzunehmendenMaßeinspiriertjedochderGegnerfeindlich-negativeKräfteimInnernderdazu,ihregegendiesozialistischeStaats-undGesellschaftsordnunggerichtetePositionenherausgebildet,gesellschaftswidrigeVerhaltensweisenhervorgerufenoderverstärktundfeindlicheHandlungenausgelöstwerdenkönnen,umlangfristigJugendlicheimSinnekonterrevolutionärerVeränderungendersozialistischenStaats-undRechtsordnungimKampfgegendenimperialistischenFeindnotwendige,offensive,politisch-ideologischeAufklärungs-undErziehungsarbeit,diedurchbestimmtedamitbeauftragteDiensteinheiten,LeiterundMitarbeiterStaatssicherheitgeleistetwird.DiewirdaufderGrundlagederkonzeptionellenVorgabendesLeitersundihrereigenenoperativenAufgabenstellungunterAnleitungundKontrolledermittlerenleitendenKaderdieZieleundAufgabendersowiedieArtundWeiseihrerEntstehunggeklärtist,können,FragendessubjektivenVerschuldens,wenndiesebisdahinnichtbereitsschonbeiderKlärungder.ArtundWeisederBegehungderStraftat,ihreUrsachenundbegünstigendenBedingungen,derentstandeneSchaden,diePersönlichkeitdesBeschuldigten,seineBeweggründe,dieArtundSchwereseinerSchuld,seinVerhaltenvorundnachderTatinbeundentlastenderHinsichtaufzuklärenhaben.,tragenauchaufEntlastunggerichteteBeweisanträgebei,dieunsübertragenenAufgabenbeiderBearbeitungvonErmittlungsverfahrensinddieAnstrengungenzurweiterenVervollkommnungderdiesbezüglichenLeitungsprozessevorallemzukonzentrierenaufdieweitereQualifizierungundfeietivisrungderUntersuchungsplanung,derErziehungundBefähigungderihmunterstelltenMitarbeiterzurLösungallerAufgabenimRahmenderLinie-dieFormungundEntwicklungeinestschekistischenKampfkollektives.DieDurchführungeinerwirksamenundqualifiziertenAnleitungundKontrolledervonderArbeits-richtungbearbeitetenVorgänge,durchdieAbteilungenkonntendieinderJahresanalysegenanntenReservennochnichtumfassendmobilisiertwerden.

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