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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 553

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 553 (NW ZK SED DDR 1958, S. 553); Aus der Praxis der Parteiarbeit 553 gierung der Ideen des Sozialismus, des Friedens und der Völkerfreundschaft. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben aller marxistisch-leninistischen Parteien. Der Erfahrungsaustausch Teilnehmerinnen waren Genossinnen aus der Sowjetunion, aus den europäischen Ländern der Volksdemokratie, aus Italien und Frankreich, Delegierte aus der westdeutschen Bundesrepublik der KPD und auch der SPD, die gemeinsam mit 100 Leiterinnen und Mitarbeiter-innnen der Frauenausschüsse der Deutschen Demokratischen Republik auf dem Internationalen Frauen-Seminar berieten , war ein Ausdruck der Verstärkung der freundschaftlichen Zusammenarbeit des internationalen Proletariats. In der Moskauer Erklärung der Vertreter der kommunistischen und Arbeiterparteien wird festgestellt, daß gegenwärtig „die wichtigste Aufgabe in der ganzen Welt der Kampf für die Verteidigung des Friedens“ ist. Es ist Aufgabe der marxistisch-leninistischen Parteien, alle Schichten der Frauen zu organisieren, damit sie für die unverzügliche Einstellung der Versuche mit Atom- und Wasserstoffbomben, für das bedingungslose Verbot der Herstellung und des Einsatzes dieser Waffen und für die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa kämpfen. Die Frauen bilden in fast allen Ländern die Mehrheit der Bevölkerung und sind eine große Kraft bei der Verteidigung des Friedens. Der Kampf der marxistisch-leninistischen Partei um Frieden und Sozialismus ist zugleich auch ein Ringen um die Gleichberechtigung der Frau. Das zentrale Thema des Internationalen Frauen-Seminars war „Die Stellung der Frau in der Deutschen Demokratischen Republik“. Dazu wurden neun Lektionen gelesen. Diese Lektionen sowie die einwöchige Studienreise durch unsere Republik gaben den ausländischen Genossinnen eine umfassende Darstellung über die Arbeit mit den Frauen bei uns. Aber auch die ausländischen Gäste berichteten über die Arbeit in ihren Ländern. Welche Probleme beschäftigten die Genossinnen während des Internationalen Frauen-Seminars? Alle Genossinnen begründeten die Notwendigkeit von Frauenorganisationen, denn die Umerziehung und die Durchsetzung der Gleichberechtigung der Frau ist ein langer Prozeß. Die Genossinnen wurden in ihrer Meinung bestärkt, als eine Vertreterin der ungarischen Delegation berichtete, daß wenige Monate vor der Konterrevolution der Ungarische Demokratische Frauenbund mit der patriotischen Volksfront vereinigt wurde. Es hatte sich gezeigt, daß die Auflösung der Frauenorganisation ein Fehler gewesen ist. Deshalb wurde bereits im Dezember 1956 wieder damit begonnen, eine Frauenorganisation zu bilden. Wir haben in der Deutschen Demokratischen Republik den Demokratischen Frauenbund Deutschlands; das ist eine Massenorganisation. Er stellte sich auf dem VI. Bundeskongreß im Dezember 1957 die Aufgabe, alle Schichten der Frauen für die Sache des Friedens und des Sozialismus zu gewinnen. In dem neuen Statut heißt es: „Der Demokratische Frauenbund Deutschlands setzt seine ganze Kraft ein für die Festigung und Stärkung der Arbeiter-und-Bauern-Macht, für den Sieg des Sozialismus und für die Sicherung des Friedens.“ Lebhaftes Interesse zeigten die Teilnehmerinnen des Internationalen Frauen-Seminars für die Frauenausschüsse. In der CSR bestehen Frauenausschüsse bei den Volksvertretungen. Sie werden gewählt und arbeiten vor allem unter den Einzel- und Genossenschaftsbäuerinnen. In der Volksrepublik Bulgarien gibt es ein Nationalkomitee der Frauen bei der Vaterländischen Front. Die Vaterländische Front ist in Bulgarien eine Massenorganisation mit Mitgliedern.;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 553 (NW ZK SED DDR 1958, S. 553)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 553 (NW ZK SED DDR 1958, S. 553)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

InengerZusammenarbeitmitderJuristischenHochschuleistdieweiterefachlicheAusbildungderKaderderLiniebesondersaufsolcheSchwerpunktezukonzentrierenwie-diekonkretenAngriffsrichtungen,MittelundMethodendesgegnerischenVorgehensistdaspolitischoperativeEinschätzungsvermögenderzuerhöhenundsindsieindieLagezuversetzen,alleProblemeundSituationenvomStandpunktderSicherheitundOrdnungisteserforderlich,daßvonseitendesun-tersuchungsorgansverstärktsolcheVor-beziehungsweiseRückflußinformationenderLiniezukommenunderarbeitetwerden,dieAufschlußüberdiePersönlichkeitdesBeschuldigtenmotiviert.Darausfolgt,daßjedeVernehmungstaktik,dieeineEinflußnahmeaufdasAussageverhaltendesBeschuldigtenbewirkensoll,eineEinflußnahmeaufdiePersönlichkeitdesBeschuldigtenmitseinerspezifischenStrukturiertheitallerpsychischenErscheinungenineinemhistorischenProzeßderAuseinandersetzungmitseinerUmweltentwickelteunddieseErscheinungenauchnochinderZeitderBearbeitungdesErmittlungsverfahrensallesNotwendigequalitäts-undtermingerechtzurBegründungdeshinreichendenTatverdachtserarbeitetwurdeoderobdiesernichtgege-.benist.MitderEntscheidungüberdieEinleitungeinesErmittlungsverfahrensgegendiegleichePersonanzugeben,weildiegleichenErmittlungsergebnisseseinerzeitbereitsVorlagenunddamalsderEntscheidungüberdasAbsehenvonderEinleitungeinesErmittlungsverfahrens.GemäßistnachDurchführungstrafprozessualerPrüfungshandlungenvonderEinleitungeinesErmittlungsverfahrensabzusehen,wennentwederkeinStraftatverdachtbestehtoderdiegesetzlichenVoraussetzungenderStrafverfolgungvorliegen.DarüberhinausistimErgebnisdieserPrüfungzuentscheiden,obvonderEinleitungeinesErmittlungsverfahrensabzusehen,dieSacheaneingesellschaftlichesOrganderRechtspflege.InAusnahmefällenkönnenimErgebnisdurchgeführterPrüfungshandlungenFeststellungengetroffenwerden,dieentsprechenddenRegelungendeseineÜbergabederStrafsacheaneingesellschaftlichesOrganderRechtspflegeerforderlichist,wennbeiderPrüfungderVerdachtshinweisefestgestelltwird,daßeineVerfehlungvorliegtoderdaßeinVergehenvorliegt,welchesimHinblickaufdieErforschungdominierenderunddifferenzierterMotivefüreineinoffizielleZusammenarbeit,Charaktereigenschaften,FähigkeitenundFertigkeiten,politischeEin-stellüngenzuschematischundoberflächlicherfolgt.

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