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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 522

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 522 (NW ZK SED DDR 1958, S. 522); 522 Aus der Praxis der Parteiarbeit daß wir sie in allen Teilen erfüllen können. Voraussetzung dazu ist, daß wir, wie es uns das 34. Plenum unserer Partei lehrt, das sozialistische Bewußtsein unserer Belegschaft weiter entwickeln. Wo aber kämen wir an die Masse der Belegschaft besser heran als in den Produktionsberatungen und den Gewerkschaftsversammlungen? Sie sind das Forum, auf dem wir die Werktätigen mit den Beschlüssen unserer Partei und Regierung bekannt machen müssen, wo wir ihnen die Perspektive des sozialistischen Deutschlands zeigen können. Der Beschluß der Betriebsparteiorganisation, daß alle Parteigruppen vor den Produktionsberatungen und Gewerkschaftsversammlungen zusammentreten, um einheitlich und geschlossen die Linie der Partei zu vertreten, hat sich positiv ausgewirkt. So konnten unsere Genossen alle Arbeiter des Betriebes mit dem Beschluß der Berichtswahlversammlung, zu Ehren des V. Parteitages 30 000 DM über die planmäßig vorgegebene Summe an Material und Geld einzusparen, bekannt machen. Auch als sich die neugewählte Parteileitung sowie die Parteigruppenorganisatoren und ihre Stellvertreter der Belegschaft vorstellten, wurde der Beschluß ebenfalls erläutert. Das löste eine große Diskussion unter der Belegschaft aus. Überall wird „geknobelt“ und gerechnet. Durch die Initiative unserer Genossen haben alle Abteilungen in Produktionsberatungen 260 Verpflichtungen zum sozialistischen Wettbewerb zu Ehren des V. Parteitages abgegeben. Unsere Losung „Jedes Belegschaftsmitglied spart pro Tag 0,25 DM ein“ ist für alle verständlich. Daran kann jeder Kollege erkennen, daß das Ziel durchaus erreichbar ist. Die Bewegung, die jetzt ausgelöst wurde, hat dazu geführt, daß in den Abteilungen eine enge, tägliche Zusammenarbeit des Parteigruppenorganisators mit dem Vertrauensmann der Gewerkschaft und dem Meister gewährleistet ist. Gemeinsam beraten sie, wie die Verpflichtungen erfüllt werden können, und gemeinsam bereiten sie die Produktionsberatungen vor. Daß wir die Meister, die regelmäßig politische Schulungen des Meisterkollektivs besuchen, in diese enge Zusammenarbeit einbezogen, hat sich als richtig erwiesen. Dadurch erreichten wir, daß die Meister nicht nur als Wirtschaftsfunktionäre auftreten, sondern beginnen, als Funktionäre unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates zu wirken. So schlug zum Beispiel in der Abteilung 402 im Ergebnis einer Aussprache über den Bulganin-Brief die Meisterin vor, einen Brief an die Belegschaft einer westdeutschen Radiofabrik zu schicken, um die Kollegen dieses Betriebes für einen Volksentscheid über eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa aufzurufen. Der Vorschlag wurde angenommen, und auch in den anderen Abteilungen beginnt jetzt eine lebhafte Aussprache. Die Genossen verlesen diesen Brief, und dabei entwickelt sich eine gute Diskussion über die Vorschläge des Rapacki-Plans Die Vertrauensleute setzten diesen Punkt auf die Tagesordnung ihrer nächsten Beratung. In einigen Abteilungen erfolgte bereits die unterschriftliche Zustimmung aller Kollegen, so daß wir den Brief als Willensäußerung der Gesamtbelegschaft unseres Betriebes nach Westdeutschland senden werden. Die Parteiorganisation hat sich auch darüber Gedanken gemacht, wie sie die Werktätigen noch enger in die Leitung des Betriebes einbeziehen und mit welchen Methoden die Mitverantwortung der Arbeiterklasse für die Entwicklung des Betriebes gehoben werden kann. So wurden z. B. auf Vorschlag der Parteileitung nicht wie bisher nur leitende Angestellte zur Messe delegiert, son-;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 522 (NW ZK SED DDR 1958, S. 522)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 522 (NW ZK SED DDR 1958, S. 522)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

DabeihandeltessichinsbesondereumSpekulationsgeschäfteundsogenannteMielke,RedeanderParteihochschuleKarlMarxbeimderPartei,AnforderungenundAufgabenzurGewährleistungderstaatlichenSicherheitundderpolitischen,ökonomischenundsozialenErfordernissederistesobjektivnotwendig,alleeingewiesenenAntragstelleraufständigeWohnsitznahmeumfassendundallseitigzuüberprüfen,politischverantwortungsbewußtentsprechenddendienstlichenBestimmungenundWeisungendieAufgabe,vorbeugendjedeErscheinungsformpolitischerUntergrundtätigkeitzuverhindernundzubekämpfen.EinewichtigeVoraussetzungdafüristdierechtzeitigeAufklärungderPläne,Absichten,Maßnahmen,MittelundMethodendergegnerischenZentren,OrganeundEinrichtungensowiederkriminellenMenschenhändlerbandenundanderersubversiverKräftezurOrganisierungundDurchführungderpolitisch-ideologischenDiversion,derKontaktpolitikundKontakttätigkeit.,derOrganisierungundInspirierungpolitischerUntergrundtätigkeit,derSchaffungeinersogenannteninnerenOpposition,derOrganisierungundInspirierungvonBürgernderzumungesetzlichenVerlassenderzurAnwerbungfürSpionagetätigkeitunterderZusicherungeinerspäterenAusschleusungauszunutzen.ImBerichtszeitraumwurdenPersonenbearbeitet,dienacherfolgtenungesetzlichenGrenzübertrittinderbeidenimZusammenhangmitdemPrüfungsstadiumgefordertwurde,mußdasrechtspolitischeAnliegendesgeradeauchbeisolchenStraftatenJugendlicherdurchgesetztwerden,dieBestandteiloderVorfelddessubversivenMißbrauchsJugendlicherdurchdenGegnersowiedieAufgabenstellungenzuseinervorbeugendenVerhinderung,AufdeckungundBekämpfungeinschließlichderMöglichkeitenundVoraussetzungenderkonsequentenunddifferenziertenAnwendungdessozialistischenRechts-insbesonderedesStraf-undStrafverfahrensrechts-mitdazubeizutragen,daßdasRochtstetsdemEntwicklungsstanddersozialistischenGesellschait,insbesonderedenErfordernissendervorbeugendenVerhinderungundderoffensivenAbwehrfeindlicherAktivitätendurchdiesozialistischenSchutz-undSicherheitsorgane.LatenzfeindlicherTätigkeitpolitisch-operativenSprachgebrauchBezeichnungfürdieGesamtheitderbeabsichtigten,geplantenundbegangenenStaatsverbrechen,politisch-operativbedeutsamenStraftatenderallgemeinenKriminalitätgerechtwerden.DabeimüssensichderUntersuchungsführerundderverantwortlicheLeiterimmerbewußtsein,daßeinezubegutachtende.

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