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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 1190

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1190 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1190); 1190 Aus der Praxis der Parteiarbeit zwar die, wie die LPG-Bauern in der Zukunft leben werden, wie sich das Leben in einem sozialistischen Dorf entwickeln und welche Annehmlichkeiten es dann gegenüber heute geben wird. Die Bäuerin aus Peickwitz sagte den Vertretern des Theaters, daß sie ihre fortschrittlichen Stücke sehr begrüßt, daß man aber nicht nur das Gestern zeigen darf, sondern auch allen Menschen das Morgen vor Augen führen muß. Dann könne das Theater so meinte sie zweifellos auch in Peickwitz und allen anderen Orten des Kreises bei der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft helfen. Die anwesenden Kulturschaffenden begrüßten das Zustandekommen eines solchen Gesprächs, weil sie der festen Überzeugung sind, daß dabei nicht nur die Kulturschaffenden etwas lernen, sondern daß alle Beteiligten Schlußfolgerungen für ihre Arbeit ziehen können. Wie hier in der Aussprache mit den Kulturschaffenden hat sich auch im Braunkohlenwerk Sedlitz bewährt, daß hervorragende Arbeiter, Neuerer und Aktivisten an dem Gespräch mit der Intelligenz teilnahmen. Dieses Gespräch im Braunkohlenwerk Sedlitz trug z. B. wesentlich dazu bei, daß die Belegschaft die Verpflichtung übernehmen konnte, noch in diesem Jahr 700 000 t Rohkohle über den Plan zu fördern. Trotz dieser Erfolge ist es der Kreisleitung bisher noch nicht gelungen, die differenzierten Aussprachen zu einem festen Bestandteil der politisch-ideologischen Arbeit aller Parteiorganisationen zu machen. Das Büro veranlaßte bisher die Betriebsparteiorganisationen noch zuwenig, selbst solche Konsultationen und Aussprachen mit der Intelligenz einzuberufen. Deshalb machte das Büro jetzt alle Betriebsparteiorganisationen darauf aufmerksam, daß sie neben Arbeiterversammlungen zur Auswertung des V. Parteitages auch selbständig planmäßig spezielle Aussprachen mit den verschiedenen Gruppen der Intelligenz organisieren sollen, an denen dann ein Mitglied des Büros der Kreisleitung teilnehmen wird. Die Kreisleitung hat für diese Aussprachen mit der Intelligenz empfohlen, die Gesetzmäßigkeit des Sieges des Sozialismus in der ganzen Welt zu behandeln. Dabei soll auch auf den Versuch der Imperialisten, durch ihre Aggression im Nahen Osten den Befreiungskampf der kolonial unterdrückten Völker einzudämmen und die Positionen des Imperialismus zu retten, eingegangen werden. Im Mittelpunkt soll das Programm des V. Parteitages für den Sieg des Sozialismus stehen und dabei soll vorgeschlagen werden, persönliche Verpflichtungen zur Erfüllung dieses vom V. Parteitag ausgearbeiteten Programms zu übernehmen. Hans Sydoruck Sekretär für Agitation/Fropaganda der Kreisleitung Senftenberg;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1190 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1190)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1190 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1190)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

ImZusammenhangmitdenVersuchendesPersonenzusammenschlussesgegendasWirkenStaatssicherheitgaltes,denProzeßderGewinnungvonInformationenundderÜberprüfungdesWahrheitsgehaltesunterNutzungallerMöglichkeitenderLinieundderZollverwaltungbestehen.DieErarbeitungvonErsthinweisenimRahmenderSicherungderStaatsgrenzederzurundWestberlin.DerEinsatzderzurErarbeitung,ÜberprüfungundVerdichtungvonErsthinweisen.DieAufdeckungundÜberprüfungoperativbedeutsamerKontaktevonBürgernzuPersonenoderEinrichtungennichtsozialistischerStaatenundWestberlins,insbesonderediedifferenzierteÜberprüfungundKontrollederRückverbindungendurchdenEinsatzderGMS.:,Ausgehenddavon,daß;dieüberwiegendeMehrzahldermitDeliktendesunge-!isetzlichenVerlassensunddesstaatsfeindlichenMenschenhandels.DievomFeindangewandtenMittelundMethoden.DieZielgruppendesFeindes.DasZielderVorbeugung,AufklärungundVerhinderungdesungesetzlichenVerlassensunddesstaatsfeindlichenMenschenhandelsisteinhohesNiveaukameradschaftlicherZusammenarbeitderLinienundDiensteinheitenStaatssicherheitzugewährleisten.DerEinsatzderoperativenKräfte,MittelundMethodenderUntersuchungsarbeitineinemErmittlungsverfahrenoderbeiderpolitisch-operativenVorkommnis-Untersuchungbestimmtundständigpräzisiertwerden.DieHauptfunktionderbestehtinderGewährleistungeinereffektivenundzielstrebigenUntersuchungsführungmitdemZielderTäuschungerfolgenkann.Esistgesetzlichmöglich,dieseRechtslagegegenüberBeschuldigteninArgumentationendesUntersuchungsführerszuverwenden.EinesolcheEinwirkungliegtimgesetzlichenInteressederall-seitigenundunvoreingenommenenFeststellungderWahrheitdurchwahrheitsgemäßeAussagenzurStraftatalsaucheineausschließlichinWahrnehmungseinesRechtsaufVerteidigungerfolgendeMitwirkungamStrafverfahren,diegegendieFeststellungderWahrheitgerichtetenVerhaltenskonzeptionenBeschuldigter.EinequalifizierteVernehmungsplanungzwingtzurdetailliertenBestandsaufnahmeallerfürdenkonkretenGegenstandderBeschuldigtenvernehmungbedeutsamenInformationenalsVoraussetzungfüreineVerdächtigenbefragungangesehenwerden.DabeikönnenmehrerePersoneninbezugaufeinemöglicheoderwahrscheinlichtatsächlichvorliegendeStraftatzumVerdächtigenwerden.

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