Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 1077

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1077 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1077); 1077 Aus der Praxis der Parteiarbeit sozialistische Film setzt sich nicht im Selbstlauf durch, sondern er muß wie die sozialistische Ideologie auf jedem Gebiet im Kampf gegen bürgerliche und kleinbürgerliche Auffassungen verbreitet werden. Unter den Mitarbeitern des Filmwesens trifft, man noch häufig die Meinung, „solche (sozialistische) Filme will das Publikum nicht sehen“, oder „wir brauchen mehr unverbindliche Filme, um unsere Finanzpläne zu erfüllen“. Es ist die Aufgabe der Parteiorganisationen der Bezirksdirektionen des Film-Vertriebs und der Kreislichtspielbetriebe, sich mit diesen falschen Meinungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Die Thesen der Kulturkonferenz unserer Partei verlangen eindeutig, daß „der Einsatz von Filmen in erster Linie nach grundsätzlichen kulturpolitischen Beweggründen“ zu erfolgen hat, „wobei die Fragen der Wirtschaftlichkeit und des finanziellen Erfolges entsprechend beachtet werden sollen. Eine' vorwiegend aus finanziellen Gründen veranlaßte Aufführung von minderwertigen Filmen aus der Produktion kapitalistischer Länder darf nicht zugelassen werden.“ Dieser Absatz aus den Thesen ist in den Parteiversammlungen zur Auswertung der Kulturkonferenz sowohl in den Bezirksdirektionen des Film-Vertriebs als auch in den Kreislichtspielbetrieben vielfach überlesen worden. Die Partei verlangt aber von den Genossen, sich mehr Gedanken gerade über die Auswertung unserer politisch wertvollen Filme zu machen, damit jsie besser zur Lösung unserer politischen Aufgaben eingesetzt werden können. Das Zentralkomitee unserer Partei hat im Rahmen der politischen Vorbereitung des V. Parteitages den Grundorganisationen empfohlen*), den Besuch einer Reihe älterer und neuerer Filme, wie „Der Rat der Götter“, „Feindlicher Wirbelwind“, „W. I. Lenin“ u. a., durch Mitglieder der Partei und Parteilose zu organisieren. Im Anschluß an die Vorführungen sollen Aussprachen mit den Besuchern stattfinden, um mit ihnen über Inhalt und Bedeutung dieser Filme zu diskutieren. Auch die neuen Filme, die schon in einigen Kreisdelegiertenkonferenzen liefen, wie „Familie Uljanow“ und „Der stille Don“, sind unbedingt dafür einzusetzen. An den beiden sowjetischen Filmen „Die Kraniche ziehen“ (erhielt auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes die höchste Auszeichnung) und „Ein Kommunist“ kann man ausgezeichnet die Überlegenheit der sozialistischen Filmkunst und die führende Rolle der Sowjetunion auf diesem Gebiet nachweisen. Für die Genossen im Film-Vertrieb und in den Lichtspielbetrieben ergibt sich nun die Aufgabe, den Grundorganisationen der Partei in den Betrieben, Verwaltungen, Wohngebieten usw. zu helfen, diese Arbeit mit dem politisch wertvollen Film, zu der sie das Zentralkomitee jetzt aufgerufen hat, erfolgreich zu beginnen. Sie sollten die Parteileitungen bei der Auswahl der Filme und bei der Vorbereitung der Veranstaltungen unterstützen. Um eine ständige politische Massenarbeit mit dem Film zu erreichen, ist eine andere Auswertung der Beschlüsse der Partei und der Regierung als bisher durch die Parteimitglieder im Film-Vertrieb und in den Lichtspielbetrieben notwendig. Dort darf man sich z. B. in der Disposition nicht mehr damit begnügen, Filmtitel und Kursbücher zu kennen, wie das bei leitenden Genossen des Film-Vertriebs in Magdeburg und Halle der Fall war, sondern muß vor allem den Inhalt der Filme kennen, um sie entsprechend ihrer Bedeutung richtig einzusetzen. Außerdem ist eine genaue Kenntnis der einzelnen Spielstellen des Bezirks und der Kreise notwendig. In allen Bezirken und Kreisen sind die *) Beschluß des Sekretariats des ZK vom 23. April 1958, ist allen Bezirks- und Kreisleitungen zugestellt worden*;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1077 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1077) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1077 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1077)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

Die Anforderungen an die Beweisführung bei der Untersuchung von Grenzverletzungen provokatorischen Charakters durch bestimmte Täter aus der insbesondere unter dem Aspekt der offensiven Nutzung der erzielten Untersuchungsergebnisse Potsdam, Ouristische Hochscht Diplomarbeit Vertrauliche Verschlußsache - Oagusch, Knappe, Die Anforderungen an die Beweisführung bei der Untersuchung von Grenzverletzungen provokatorischen Charakters durch bestimmte Täter aus der insbesondere unter dem Aspekt der Offizialisierung von inoffiziellen Beweismitteln bei der Bearbeitung und beim Abschluß operativer Materialien Vertrauliche Verschlußsache - Meinhold Ausgewählte Probleme der weiteren Qualifizierung der Zusammenarbeit der Abteilung mit anderen operativen Diensteinheiten im Prozeß der Untersuchung politisch-operativ bedeutsamer Vorkommnisse mit bekannten tatverdächtigen Personen bei Versuchen von Bürgern der zur Erreichung ihrer Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin zu erreichen, Vertrauliche Verschlußsache - Die aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit resultierendan höheren Anforderungen an die Durchsetzung des Untersuchungshaftvollzugec und deren Verwirklichung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit , Vertrauliche Verschlußsache Dis imperialistischen Geheimdienste der Gegenwart. Vertrauliche Verschlußsache . Die Qualifizierung der politisch-operativen Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung und Aufdeckung von feindlich-negativen Handlungen einzusetzen sind; welche Maßnahmen zur weiteren Qualifizierung und Profilierung der und eingeleitet werden müssen; wie bestehende Lücken bei der Sicherung der Transporte und der gerichtlichen Haupt Verhandlungen darzustellen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen verallgemeinert und richtungsweisende Schlußfolgerungen für die Erhöhung der Qualität und Effektivität der Arbeit mit unter den neuen politisch-operativen Lagebedingungen einzuschätzen sowie die dabei gewonnenen Erfahrungen zu vermitteln. Es bestand weiter darin, grundsätzliche Orientierungen zur weiteren Erhöhung der Effektivität der Tätigkeit der Linie Untersuchung bei der Durchführung von Aktionen und Einsätzen anläßlich politischer und gesellschaftlicher Höhepunkte Grundlegende Anforderungen an die Vorbereitung und Durchführung des BeweiserhebungsVerfahrens in Leipzig. Dort wurden als Zuhörer Vertreter der der Nebenkläger sowie der Verteidiger des ,an der Beweisaufnahme zugelassen.

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