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Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1958, Seite 1001

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1001 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1001); Aus der Praxis der Parteiarbeit 1001 waren sie in der Mehrheit gern bereit, mitzumachen. Der Kollege Brüderlein erklärte in diesem Zusammenhang: „Jetzt sehe ich, daß in der Partei eine offene, harte und ehrliche Sprache geführt wird, da habe ich mehr Vertrauen zur Partei.“ Er stellte den Antrag, Kandidat der Partei zu werden. Genosse Srocka und andere erhielten den Auftrag, die von der Parteiorganisation festgelegten Maßnahmen in den Mitgliederversammlungen der Gewerkschaftsgruppen zu erläutern und dort aktiv zu arbeiten mit dem Ziel, auch hier einen Umschwung in der Arbeitsweise zu erreichen. Während es vordem nicht wenige Kollegen gab, die die Meinung vertraten, wozu brauchen wir eine Gewerkschaft, ist heute als Auswirkung unserer Arbeit in der Gewerkschaftsorganisation zu verzeichnen, daß alle Genossen und Kollegen Mitglied der Gewerkschaft sind. Diese Erfahrungen haben uns gelehrt, daß die Genossen bei richtiger Verteilung der Arbeit erzogen werden und sich selbst neue Aufgaben stellen. So übernahm Genosse Stolowski freiwillig die Verpflichtung, die Arbeit der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft im Betrieb zu verbessern. Daß der Einfluß der Partei durch diese systematische Arbeit wächst, zeigten uns auch die Ergebnisse im Kampf um die Planerfüllung. Wir organisierten den sozialistischen Wettbewerb zwischen den drei Schichten und erreichten dabei eine höchstmögliche Kapazitätsauslastung der Anlage. Allerdings hatten wir anfangs den Fehler gemacht, am Monatsende alle drei Schichten mit Prämien, die nur geringfügige Unterschiede auf wiesen, auszuzeichnen. Es wurde vorgeschlagen, nur die Siegerschicht zu prämiieren. Darüber kam es besonders in der zurückgebliebenen Schicht zu Auseinandersetzungen, auch mit unseren Genossen. Wir klärten die Fragen zuerst in der Parteiorganisation und überzeugten dann die Kollegen, daß der materielle Anreiz für den Wettbewerb nur durch die Prämiierung der besten Schicht gegeben ist. Später haben unsere Genossen die Kollegen mit der Mamai-Methode vertraut gemacht. Davon sind sie das kann man sagen begeistert. Die tägliche Kontrolle ihrer Planerfüllung, die Möglichkeit, sie täglich auszuwerten, führte zu höheren Leistungen, so daß die Kollegen und Genossen ihre Verpflichtung, bis zum V. Parteitag einen Planvorsprung von sechs Tagen zu erreichen, bereits am 13. Mai erfüllen konnten. Durch die offensive Politik der Parteiorganisation entwickelte sich in der Abteilung eine gesunde Atmosphäre, das Vertrauen der parteilosen Kollegen zu unserer Partei festigte sich. So konnte die APO in verhältnismäßig kurzer Zeit ihre Mitgliederzahl von 7 auf 22 Genossen erhöhen. Es sind die besten Kollegen, die Kandidat der Partei wurden. Um die jungen Kandidaten mit der Politik unserer Partei schneller vertraut zu machen, erhielten drei Genossen den Auftrag, regelmäßig Kandidatenschulungen durchzuführen. Als Grundlage nehmen die Genossen das Parteistatut und das Kommunistische Manifest. Außerdem werden auch die Beschlüsse des ZK, der Bezirks- und der Kreisleitung sowie der Betriebsparteiorganisation behandelt. Die Kandidatenschulungen wirkten sich auf die jungen Genossen, die meist bestimmte Parteiaufgaben in den Massenorganisationen zu erfüllen hatten, sehr günstig aus. Genosse Erdmann erhielt zum Beispiel den Auftrag, die Arbeit in der FDJ-Gruppe zu unterstützen. Mit Hilfe weiterer junger Genossen erreichte er, daß der größte Teil der Jugendlichen der Kampfgruppe beitraten. Außerdem beschloß die FDJ-Gruppe auf Initiative dieser jungen Kandidaten, Landsonntage durchzuführen und am Aufbau des Rostocker Hafens mitzuhelfen.;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1001 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1001)Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Seite 1001 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1001)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 13. Jahrgang 1958, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1958 (NW ZK SED DDR 1958, S. 1-1792). Die Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1958 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1958 auf Seite 1792. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 13. Jahrgang 1958 (NW ZK SED DDR 1958, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1958, S. 1-1792).

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