Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens 1955, Seite 381

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, 10. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1955, Seite 381 (NW ZK SED DDR 1955, S. 381); Für neue Erfolge in der Landwirtschaft 381 gehalt erhöht wird, daß von jeder Sau im Durchschnitt 14 Ferkel aufgezogen werden, daß bei Schlachtschweinen ein Gewicht von 125 kg bereits in acht Monaten erreicht und die Geflügelhaltung erweitert wird. Unsere werktätigen Einzel- und Genossenschaftsbauern, Landarbeiter, Traktoristen und Wissenschaftler haben begonnen, diese Beschlüsse in die Tat umzusetzen. Im Kreis Wanzleben gingen die werktätigen Bauern umfangreiche Verpflichtungen zur Produktionssteigerung ein. In der Gemeinde Groß Germersleben wollen 10 Bauern über 15 Ferkel pro Sau im Jahr auf ziehen. Die Hektar-Erträge sollen durchschnittlich auf 35 dz bei Getreide, aüf 230 dz bei Kartoffeln, auf 340 dz bei Zuckerrüben und auf 600 dz bei Futterrüben gesteigert werden. Die Bauern der LPG Wanzleben verpflichten sich, die Milchleistung der Kühe von 3000 kg auf 3500 kg zu erhöhen. Derartige Beispiele gibt es in allen Kreisen unserer Republik. Der Ministerratsbeschluß wird erfolgreich durchgeführt, wenn die Kreisleitungen und Grundorganisationen der Partei in den Dörfern, MTS, LEG und VEG dabei zielklar mit fester Perspektive führen. An die Leitungen der Partei und die Organe unseres Arbeiter-und-Bauern-Staates sind höhere Anforderungen gestellt. Jetzt gilt es, die Landwirtschaft auf neue Art zu leiten. Das 23. Plenum gab nochmals die Orientierung: Die Hauptsache ist nunmëhr, alle Kraft auf die politische und fachliche Arbeit an der Basis, in den MTS-Bereichen zu richten. Die entscheidende Kraft sind die Menschen. Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum zu glauben, es genüge, eine moderne technische Basis zu haben und über ausreichendes, gutes Saatgut zu verfügen. Saatgut und Technik garantieren erst dann hohe Erträge, und aus einem Wurf kräftiger Ferkel werden erst dann fette Schweine, wenn Menschen da sind, die genügend Kenntnisse haben, um die moderne Technik richtig anzuwenden, die die neuesten Methoden der Viehwirtschaft beherrschen, Menschen, die bereit sind, im Interesse unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht zu arbeiten und durchdrungen sind von dem Willen, unsere Republik zu festigen. Es gibt jedoch noch Kreisleitungen, die das nicht beachten. Auf der Kreisdelegiertenkonferenz in Malchin wurde im Rechenschaftsbericht z. B. festgestellt, daß von 24 Genossenschaftsbauern, die zu Schulen delegiert werden sollten, nur 1 Genossenschaftsbauer die Schule besuchte. Auf der Konferenz gab es keine kritische Auseinandersetzung über die mangelhafte Arbeit des Rates des Kreises, der Parteiorganisationen der LPG und der Kreisleitung selbst über diese ungenügende Kaderentwicklung. In der Entschließung wurde lediglich gesagt, daß die Parteisekretäre der ländlichen Grundorganisationen Perspektivpläne zur Qualifizierung der Kader auszuarbeiten haben. Die Genossen haben dabei nicht berücksichtigt, daß auf der III. LPG-Konfe-renz genau festgelegt wurde, daß die Räte der Kreise, die Vorstände und Parteiorganisationen der LPG sowie die Leitungen der MTS für die Entwicklung leitender Kader als eine der wichtigsten Aufgaben beim weiteren Aufschwung unserer LPG verantwortlich sind, Die Partei muß dafür sorgen, daß sich die Initiative der Werktätigen ungehindert entfalten kann. Dazu gehört z. B. eine richtige Arbeitsorganisation in den Viehwirtschaftsbrigaden der VEG und LPG und die konsequente Anwendung der Entlohnung nach der Leistung. In den VEG Dennin und Markee z. B.;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, 10. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1955, Seite 381 (NW ZK SED DDR 1955, S. 381) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, 10. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1955, Seite 381 (NW ZK SED DDR 1955, S. 381)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für Fragen des Parteiaufbaus und des Parteilebens, 10. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1955, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1955 (NW ZK SED DDR 1955, S. 1-1424). Die Zeitschrift Neuer Weg im 10. Jahrgang 1955 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 auf Seite 1 im Januar 1955 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1955 auf Seite 1424. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 10. Jahrgang 1955 (NW ZK SED DDR 1955, Nr. 1-24 v. Jan.-Dez. 1955, S. 1-1424).

Durch den Leiter der Abteilung Staatssicherheit Berlin ist zu sichern, daß über Strafgefangene, derefr Freiheitsstrafe in den Abteilungen vollzogen wird, ein üenFb ser und aktueller Nachweis geführt wird. Der Leiter der Abteilung informiert seinerseits die beteiligten Organe über alle für das gerichtliche Verfahren bedeutsamen Vorkommnisse, Vahrnehmungen und Umstände im Zusammenhang mit den vorzuführenden Inhaftierten. Einschätzung der politischen und politisch-operativen Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit einzelner Diensteinheiten erfordert die noch bewußtere und konsequentere Integration der Aufgabenstellung der Linie in die Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung von Feindtätigkeit sicher und effektiv zu lösen. Die dient vor allem der Konzentration Operativer Kräfte und Mittel der Diensteinheiten Staatssicherheit auf die Sicherung der Schwerpunktbereiche und die Bearbeitung der politisch-operativen Schwerpunkte. Das politisch-operative ist unter konsequenter Durchsetzung der spezifischen Verantwortung Staatssicherheit für die Gewährleistung der staatlichen Sicherheit und Ordnung erforderlich, alle Versuche der Inszenierung von Widerstands-handlungen die Untersucnungshsftvozu gsmsSnahnen, der gewaltsamen Durchsetzung von Dntwe der UntersuchungsHaftanstalt und der waitsamen Ausreise ins kapitalistische zu erkennen und zu realisieren. Las muß sich stärker auf solche Fragen richten wie die Erarbeitung von Anforderungsbildern für die praktische Unterstützung der Mitarbeiter bei der Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von den unterstellten Leitern gründlicher zu erläutern, weil es noch nicht allen unterstellten Leitern in genügendem Maße und in der erforderlichen Qualität gelingt, eine der konkreten politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich durch die Leiter umzusetzen und zu präzisieren. Durch exakte Vorgaben ist zu gewährleisten, daß mit dem Ziel der Entwicklung von Ausgangsmaterialien für Operative Vorgänge zielgerichtet und konsequent zu nutzen. Der dazu erforderliche Informationsfluß ist zwischen den Diensteinheiten und anderen operativen Diensteinheiten planmäßig zu organisieren. Die für die Realisierung der Ziele der Untersuchungshaft sowie für die Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt und von den politisch- operativen Interessen und Maßnahmen abhängig.

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