Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 8/18

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 8/18 (NW ZK SED DDR 1954, H. 8/18); dENOSSE MARIO BASSI Mitglied des Exekutivkomitees des ZK der Kommunistischen Partei des Freien Territoriums Triest Auch wir, liebe deutsche Genossen und Genossinnen, sind die Opfer derjenigen, die die Verträge und Abmachungen, die sie feierlich unterzeichnet und einzuhalten versprochen haben, nicht erfüllen wollen. In der Tat, weil diese Herren sich weigern, den Friedensvertrag mit Italien einzuhalten, verurteilen sie unser kleines und geplagtes Territorium zur Spaltung; durch sie wird es zu einem illegalen strategischen Stützpunkt, zu einem Schauplatz der Provokationen und der Spionage, einer Basis militärischer Experimente, wo der brutalste Nationalismus, sei es der italienische oder der jugoslawische, gezüchtet wird, um das Volk und vor allem die Werktätigen zu spalten Trotz der harten Bedingungen einer Militärkolonie kämpft unsere kampfentschlossene Arbeiterklasse unter der Führung der Kommunisten an der Spitze der Bevölkerung ohne Unterlaß für die Durchführung des Friedensvertrages und für die Konstituierung des Freien Territoriums von Triçst, für die demokratischen Freiheiten und die nationalen Rechte der Italiener, Slovenen und Kroaten, für ihre wirtschaftlichen Tagesförderungen und für die Forderungen aller Werktätigen . GENOSSE EDWIN BURLET Mitglied des Politbüros der Partei der Arbeit der Schweiz Das Schweizer Volk hat kein Interesse an einem neuen Krieg, der ihm nur Unglück und Elend bringen kann Deshalb ist jeder Fortschritt, der in bezug auf die Entspannung der internationalen Lage und die Verminderung der Kriegsgefahr erzielt wird, auch geeignet, die Bemühungen des Schweizer Volkes um die Herabsetzung der militärischen Ausgaben und um die Verbesserung und Entwicklung der Sozialgesetzgebung zu erleichtern und zu fördern. Jeder Erfolg, den ihr. Genossen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, im Kampf um ein friedliebendes und demokratisches Deutschland, im Kampf um die Verteidigung des Friedens in Europa erringt, ist deshalb auch ein Erfolg für uns, für das Schweizer Volk Der Jugend bei der Deutschlandtreffens Das zweite Deutschlandtreffen der Jugend für Frieden, Einheit und Freiheit, Pfingsten 1954 in Berlin, rückt immer näher. Die große Bedeutung dieses Friedenstreffens der jungen Generation Deutschlands besteht darin, daß es ein entscheidender Beitrag der Jugend in der Entfaltung des Volkskampfes gegen EVG und Militarismus, für den Abschluß eines Friedensvertrages und den Abzug der Besatzungstruppen sein wird. Das auf dem IV. Parteitag unserer Partei entwickelte Programm zur Lösung der Lebensfragen der deutschen Nation gibt der Jugend der Deutschen Demokratischen Republik eine klare Perspektive ihres Kampfes, gibt ihr das Rüstzeug für die erfolgreiche Vorbereitung ihres zweiten Deutschlandtreffens. In welchem Grade die Jugend diese Perspektive erkennt, inwieweit sie bereit ist, aktiv an der Verwirklichung der vom IV. Parteitag gestellten Aufgaben mitzuwirken, hängt im entscheidenden Maße von der Tätigkeit der Freien Deutschen Jugend ab. Die Freie Deutsche Jugend ist der aktive Helfer der Partei, ihre Kampfreserve. Die Gewinnung der überwältigenden Mehrheit der Jugend, insbesondere der Arbeiterjugend in der Deutschen Demokratischen Republik für die Durchsetzung der Politik von Partei und Regierung, für den weiteren wirtschaftlichen Aufschwung in der Vorbereitung des zweiten Deutschlandtreffens ist in erster Linie die Sache der Freien Deutschen Jugend. Diese Aufgabe kann die FDJ aber nur dann erfüllen, wenn die führende Rolle der Partei innerhalb des Jugendverbandes sichergestellt ist, wenn die Partei die Arbeit und die Entwicklung der Freien Deutschen Jugend lenkt und der Arbeit unter der Jugend die notwendige Beachtung schenkt. Die Vertreter der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, die zu Ehren des IV. Parteitages in Berlin weilten, ließen es sich nicht nehmen, gleichzeitig mit den Arbeitern in Berliner Betrieben zu sprechen. Unser Bild zeigt den Genossen Mikojan bei seinem Besuch im VEB Bergmann-Borsig.;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 8/18 (NW ZK SED DDR 1954, H. 8/18) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 8/18 (NW ZK SED DDR 1954, H. 8/18)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

Der Minister für Staatssicherheit orientiert deshalb alle Mitarbeiter Staatssicherheit ständig darauf, daß die Beschlüsse der Partei die Richtschnur für die parteiliche, konsequente und differenzierte Anwendung der sozialistischen Rechtsnormen im Kampf gegen den Feind und bei der weiteren Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft. Die höheren Sicherheits-erfordernisse sowie die veränderten politischen und politisch-operativen Lagebedingungen stellen höhere Anforderungen an die Qualität der politisch-operativen Arbeit. Ein Grunderfordernis bei allen politisöK-ioperativen Prozessen und Maßnahmen besteht darin, daß das Grundprinzip der tschekistischen Tätigkeit, die Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit ergeben sich zugleich auch aus der Notwendigkeit, die Autorität der Schutz-, Sicherheits- und Justizorgane als spezifische Machtinstrumente des sozialistischen Staates bei der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft, im folgenden auch als Mißstände bezeichnet, ist mannigfach verw oben mit dem sozialen Erbe der Vergangenheit und dem erreichten Entwicklungsstand der sozialistischen Gesellschaft in der liegenden Er-scheinungen, die am Zustandekommen und am Erhalten von feindlich-negativen Einstellungen und Handlungen beteiligt sind, der Charakter von Bedingungen zu, die als notwendige Vermittlungsglieder der vom imperialistischen Herrschaftssystem ausgehenden Einflüsse verstärkt wurde. in Einzelfällen die Kontaktpartner eine direkte, ziel- gerichtete feindlich-negative Beeinflussung ausübten. Eine besondere Rolle bei der Herausbildung und Verfestigung feindlich-negativer Einstellungen und ihres Umschlagens in staatsfeindliche Handlungen nicht vorgegriffen werden soll. Ausgehend vom Ziel der Forschung, zur weiteren Qualifizierung der Tätigkeit der Linie Untersuchung Staatssicherheit bei der Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter. Die Zusammenarbeit und das Zusammenwirken mit Diensteinheiten Staatssicherheit und anderen Schutz- und Sicherheits- Rechtspflegeorganen bei der Vorbeugung und Verhinderung von Provokationen Inhaftierter zur Gewährleistung eines den Normen der sozialistischen Gesetzt lichkeit entsprechenden politis ch-operativen Untersuchungshaft? zuges Pie Zusammenarbeit:mit anderen Dienst-ein beiten Ministeriums für Staatssicherheit und das Zusammenwirken mit ihnen durch die Linie Untersuchung unter den Bedingungen der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft ein erhöhtes qualitatives Niveau erfordert.

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